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  • «Es gibt keinen wirklichen Anreiz, hier zu bleiben»

    Berichte über die Behördenwilkür gegenüber Gastro- und Kulturbetrieben erscheinen hier ja mittlerweile wöchentlich - und das ist gut so. Sei es eine Bäckerei, eine Bar, ein Clublokal oder engagierte Zwischennutzer. Von überhall hört man das Gleiche... und es gibt noch zahlreiche weitere Fälle wo Behörden Kreativität, Unternehmenswille, Arbeitsplätze und kulturelle Attraktivität und Vielfalt verhindern, verunmöglichen oder im besten Fall nur erschweren. Vielleicht hilft es wenn die Medien bzw. die Tageswoche weiter darüber berichtet. Meine Befürchtung ist aber: Ändern wird sich erst etwas, wenn uf Behörden und Regierung auch zur alternativen Kultur in Basel bekennen. Basler Kultur ist nicht nur Fasnacht, Art, Theater und Kunstmuseum. Basler Kultur ist für sehr viele eher Agora-Bar, NT-Areal, Jungle Street Groove, Pärkli Jam, Feldbergtrasse etc. Komisch eigentlich das, dass noch kein Politiker erkannt hat. Hier schlummert eine grosse Wählerschaft. Vielleicht nützt es aber auch nichts auf diesen Politiker zu warten (der dann doch nicht gewählt oder unterstützt wird) ... viel eher sollten sich die genannten Betriebe und Organsiation zusammentun, gemeinsam eine Lobby bilden und damit den Druck zu erhöhen - sonst wird das nie was.

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  • Gute Stimmen: Ja, ausgelassene Stimmung: Naja

    Ich glaube nicht, dass der Preis etwas mit der mangelhaften Stimmung und Anzahl Zuschauer zu tun hat. Praktisch jedes einfache Konzerte mit Band und Support act oder Auftritten von DJ's kostet mehr als 27 CHF (Hinterhof, Kaserne, Kuppel etc.). Das Festival-Ticket müsste sogar doppelt so teuer sein wenn den Bands marktgerechte Gagen gezahlt werden würde. Die Gründe für die fehlende Stimmung sehe ich eher in der Programmation resp. der Belegung der Bühnen sowie bei der Infrastrukur ansich. SUD: Live-Musik hats in dieser Location eher schwer. Der Raum, die Technik und die Nachbarschaft erlaubt es leider nicht die location so mit live Musik zu beschallen wie es sein müsste. Da sind die Konzerte an der BScene keine Ausnahme. Volkshaus: Auch hier tun sich Mischer u. Bands immer sehr schwer einen guten Klang hinzubekommen. Eine halb leere Halle trägt den Rest zu Stimmung bei. Einzig Zeno schaffte es gegen Ende des Konzert sowas wie Konzert-Stimmung hinzubekommen - lag aber auch einfach daran, dass sie gegen Ende des Konzerts die Lautstärke richtig aufgedreht haben. Reithalle: Hier fehlt es häufig einfach an den Zuschauer. Wenn die Reithalle halb voll oder mehr ist klingts gut und die Stimmung ist perfekt (Das Pferd, Navel etc) Alle kleinen Räume funktionieren bestens - Kuppel, Parterre, Rosstall etc. Ich glaube auch, dass es helfen würde. Am frühen Abend eher die kleinen Clubs zu bespielen und in den grossen Hallen weniger Konzerte und diese später durchzuführen. Vielleicht müsste man sich sogar überlegen ob bei Reithalle und Volkhaus nicht eine Halle zuviel im Programm ist bzw. zu wenig Bands im Line-up sind die diese Hallen entsprechend füllen können.

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  • Gute Stimmen: Ja, ausgelassene Stimmung: Naja

    Das zeigt doch einmal mehr wie wichtig es für Live-Musik ist, einen richtigen Konzertraum zu haben. Gerade im Bereich von 400 - 800 Fassungsvermögen gibt es abgesehen vom Rosstall und Hinterhof keine Räume die wirklich für Live-Musik ausgelegt sind. Das Volkshaus und die Reithalle müssen für Konzerte jeweils entsprechend hergerichtet werden resp. Soundsystem zugmietet und aufgestellt werden - sowas hat vermutlich akkustisch nicht die gleiche Qualität wie ein fest installiertes System wie bsp. im Rosstall welches dadurch auf perfekt auf den Raum abgestimmt ist.

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  • Döner-Boxen schaffen ein neues Littering-Problem

    Wie wäre es zuerste einmal die Abfallsünder zur Verantwortung zu ziehen? Die beiden Dönerbuden für das Problem verantwortlich zu machen ist schon ein wenig sehr einfach und wird die Symptome nur verlagern... Solange die "Schüler und Studenten" das Gefühl haben ihr Dreck wird sowieso von jemandem anderen weggeräumt wird sich nie was ändern.

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