OBl
  • Deutsche kontrollieren die Grenze stärker wegen Flüchtlingen – auch im 8er-Tram

    "Während die deutschen Polizisten die Personen mit weisser Hautfarbe kaum zur Kenntnis nehmen, prüfen sie diejenigen mit dunkler Hautfarbe penibel genau. Mit Racial Profiling habe das nichts zu tun." Na wenn das mal nicht die Definition von Racial Profiling par excellence ist. Im gleichen Tram: Eine Meute von Güterschmuggler*innen, auch massiv unterkontrolliert. Aber das kümmert hier ja nicht...

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  • Regierung umgeht Parlament, Konkurrenz für Basler Hotels und eine schwüle Brise

    Mit dem Vorschlag dürfte kaum jemand ein Problem haben, zuallerletzt das Parlament selbst: Hat es doch alle Kompetenzen über BVB und BKB an die Regierung abgegeben... Und das Volk wohl auch nicht, hat ja beides gutgeheissen ;)

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  • Anklage gegen ehemaligen BKB-Mitarbeiter

    Jetzt ist sie da: https://www.ag.ch/de/weiteres/aktuelles/medienportal/medienmitteilung/medienmitteilungen/mediendetails_59330.jsp "Die Akten weisen einen Umfang von 448 Bundesordnern aus." Na das ist hoffentlich genug Material, um dem Hinterletzten zu beweisen, dass auch die angeblichen Unschuldslämmer sehr viel Dreck am Stecken hatten.

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  • Anklage gegen ehemaligen BKB-Mitarbeiter

    Lieber Herr Beck, ich kann Ihnen versichern, dass wir die TagesWoche (sowie die anderen Medien) sehr genau verfolgen bezüglich Veröffentlichungen zur Basler Kantonalbank, und uns die Artikel (und Lücken) dementsprechend bekannt sind. Trotzdem vielen Dank für die Erinnerung an die drei sehr aufschlussreichen Artikel von Anfangs 2014 mit den internen Dokumenten (www.tageswoche.ch/+bjtsp), Interview mit Lachappelle (www.tageswoche.ch/+bjuab) und über den geschassten Ex-BKBler (www.tageswoche.ch/+bjttb) - in der Tat hatte ich davon hauptsächlich in Erinnerung, dass der Link auf eine tote Seite führte, als ich darauf gestossen bin (wie durch die Kommentare nachvollziehbar und längst geklärt wurde, schön dass er wieder kam). Das lässt auf alle Fälle einen spannenden Gerichtsfall erhoffen. Wäre es möglich, dass Sie die vollständige Medienmitteilung der Stawa AG zum Hintergrund zum Artikel hochladen, auch mit Ihrem Google-Recherchetipp (. . .) wurde ich da nicht fündig, der letzte Eintrag der Medienstelle ist drei Wochen alt!?

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  • Anklage gegen ehemaligen BKB-Mitarbeiter

    "Die Basler Kantonalbank gerät in den Strudel um die Betrugsfirma ASE." Guter Witz, die Basler Kantonalbank steht schon längst mittendrin in diesem Skandal: Als Depotbank der ASE-Betrüger ist es völlig unglaubwürdig, dass sie die ganzen Betrügereien, von manipulierten Kontoauszügen bis oberstümperhaft gefälschten Unterschriften, über einige Jahre hinweg nicht bemerkt haben soll. Erst nach wiederholten und langanhaltenden Beschwerden von Kund*innen, dass da so einiges massiv am stinken und dampfen sei, sah sich die Bank bemüssigt zu handeln - wenig überraschend war der angerichtete Schaden dann schon enorm. Es ist höchste Zeit, dass diese Versäumnisse der Basler Kantonalbank und ihres Kaders nun auch juristische Folgen für die Bank haben, die Anklage wegen "Beihilfe zu gewerbsmässigem Betrug" und "Geldwäscherei" sind die logische Konsequenz der langanhaltenden Ignoranz gegenüber massiven Unstimmigkeiten. Auch eine interessante Frage diesbezüglich: Wird die Regierung den Bankrat weiterhin mit Mitgliedern, welche diesen sowie die vielen anderen Skandale der Basler Kantonalbank mitverschwiegen und mitverantwortet haben, besetzt lassen? Allerdings: Das Bilanz-Magazin hat bereits Ende Januar einen sehr aufschlussreichen Artikel über die Initiierung dieses Prozesses geschrieben, mit sehr vielen haarsträubenden Hintergründen zu der Geschichte und der Involvierung der Basler Kantonalbank (online leider nicht vollständig verfügbar, es lohnt sich aber das Heft zu kaufen: http://www.bilanz.ch/unternehmen/die-basler-kb-erneut-auf-der-anklagebank-549132 ). Nachdem sich die TaWo weder dafür noch für die inhaltlichen Mängel des neuen Bankgesetzes (wodurch dieses wohl auch ein ASE2.0 kaum verhindern könnte) interessiert hat, ist es nun natürlich wieder sehr schick sich ein bisschen oberflächlich zu empören, so ganz ohne Abstimmungs-Brisanz und politische Relevanz. Es ist zu hoffen, dass die TaWo diesbezüglich endlich ihre Hemmung ablegt und ihrem Auftrag als unabhängige kritische 4. Gewalt der Demokratie nachkommt. Beispielsweise könnte man ja mal das Gespräch mit ASE-Geschädigten suchen, diese würden ihrer BKB bestimmt auch ein sehr interessantes Zeugnis ausstellen!

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  • Wir werden alle in der rosa Hölle des kontrollierten Konsums schmoren

    Das Problem des Autors fängt schon viel früher an als mit dem Posting des Textes auf Facebook: Dass er zwar gerne was gegen den Kapitalismus tun würde, aber voller Stolz in einem Uber-Taxi sitzt, und das einzige was ihn daran stört, ist die Bewertung, welche ihn davor bewahrt in einem schwarzen Loch zu enden. Der in absehbarer Zukunft arbeitslose Taxifahrer sowie der selbstausbeuterische Uber-Fahrer werdens ihm danken, wenn er sich dann in Bequemlichkeit und Luxus sonnt. Die anderen Taxibetriebe, welche Gesetze einhalten und Sozialabgaben leisten, hätten bestimmt auch praktische Apps. Aber es ist zweifelslos trendiger, wenn man seine Couch nicht mehr "nur" für den kulturellen Austausch gratis an Reisende anbietet, sondern damit noch kräftig Geld verdient (und damit einhergehend eine ganze Reihe von Problemen verursacht).

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  • 9300 Euro Busse für ein Fläschchen Sand

    Gerade letzten Sonntag haben wir unseren Filmabend dem Thema Sand gewidmet - weil es ihn aus zahlreichen Gründen eben nicht mehr "wie Sand am Meer" gibt... Der Film "Sand - Die neue Umweltzeitbombe" ist äusserst eindrücklich, und das Problem massiv grösser als man sich denken würde! Unbedingt anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=UGyjZnugAsQ

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  • Die Revolution ist aufgeschoben

    Ein sehr schönes Porträt über zwei meiner Mitstreiter*innen und unsere Bewegung :) Das mit dem Hype wird schon auch wieder, zuerst gewinnen wir die Abstimmung gegen das neue BKB-Gesetz am 5. Juni (alle Infos: www.bkb-skandal.ch), und gleichzeitig arbeiten wir gemeinsam mit Nuit Debout am nächsten Massenprotest :) Nur schade, dass sich die Medien heutzutage nicht für Inhalte interessieren, dabei wäre das doch so viel wichtiger, gerade mit der Abstimmung über die Zukunft der BKB - Es geht um viele Steuermillionen!

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  • Die Revolution ist aufgeschoben

    Lieber Peter Meier In der Tat besteht unsere Bewegung aus einer sehr grossen Spannweite aller Altersklassen und Gesellschaftsschichten. Das sieht man am besten bei unseren Filmabenden, aber auch in der Kerngruppe in schwankendem Ausmass. Da ich von mir aus nicht mit Massstäben "IV-Rentner" ja oder nein schubladisieren würde, hatte die Frage für mich bisher nie eine hohe Priorität, aber das würde bestimmt auf einen Teil unserer Gruppe und Reichweite zutreffen. Aktive und gezielte Vernetzungen bestehen meines Wissens nicht, was aber nicht heisst, dass wir dafür nicht zu haben wären - Occupy Basel funktioniert im Grundsatz so, dass wenn Ihnen das ein wichtiges Anliegen ist, Sie sich gerne gemeinsam mit uns dafür engagieren dürfen :) Wenn Sie uns mal kennenlernen wollen, kommen Sie doch zu einem unserer nächsten Filmabende (https://www.occupybasel.ch/category/allgemein/aktuelles/filmabende), nächste Gelegenheit am 12. Juni. In Zusammenarbeit mit Nuit Debout sind wir momentan auch wöchentlich Samstags ab 17 Uhr auf der Kasernenwiese anzutreffen.

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  • Spickzettel für Unentschlossene: Alles, was Sie zur Änderung des BVB-Gesetzes wissen müssen

    "Mit dem neuen Organisationsgesetz gehe ein Demokratieabbau einher, monieren die Gegner." Den Satz möge man sich in Erinnerung rufen, wenn insbesondere die SP und die GLP für das neue Bankgesetz weibeln! Richtig und konsequent wäre: Was bei der BVB nicht gut ist, kann auch bei der BKB nicht gut sein! Diesen und noch viele weitere Gründe für ein Nein zum neuen Bankgesetz finden sich hier: www.bkb-skandal.ch

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