o
  • Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten! Das Haus wird verkauft für…

    Als Noch- Mietbewohner des Gundeli- Paradies danke ich schon mal unserem ehemaligen Mitbewohner dafür das er einiges zurechtgerückt und relativiert hat. Grundsätzlich hat unsere Vermieterin keine Geldsorgen. Der Schuh drückt an anderer Stelle und tut hier nichts zur Als Noch- Mietbewohner des Gundeli- Paradies danke ich schon mal unserem ehemaligen Mitbewohner dafür das er einiges zurechtgerückt und relativiert hat. Grundsätzlich hat unsere Vermieterin keine Geldsorgen. Der Schuh drückt an anderer Stelle und tut hier nichts zur Sache. Zwischen der WG und unserer Vermieterin bestand ein Gentleman Agreement. Sie erhöhte nie die Miete und dafür brauchte Sie sich um nichts zu kümmern. D.h. Reparaturen die bei einem Haus an dem nichts investiert wurde nicht allzu selten vorkommen wurden von der WG getragen. Unsere Vermieterin war seit ich hier wohne noch nie vor Ort und dennoch haben wir als WG bis heute ein respektvolles miteinander gepflegt. Und so soll es auch bleiben. Ich wohne hier im Übrigen ohne auf jeglichen Komfort verzichten zu müssen. Wer natürlich eine Einbauküche mit Marmorarbeitsplatte oder ein Whirlpool für sein Wohlempfinden benötigt ist hier fehl am Platz und hat zugleich den Zauber, der dieses Haus umgibt nicht erkannt. Und da fängt nun an mein Herz zu bluten. Wenn ich höre das hier Wohnungen entstehen sollen hoffe ich auf das Basler Bau- und Gastgewerbeinspektorat, den Denkmalschutz etc. Dieses Haus ist ein Juwel in unserer heutigen Zeit. Unverbaut aus dem Jahre 1906! Das ist übrigens ein Verdienst aller die hier mal gelebt haben und auch der meines Vorredners, der die WG jahrelang am Leben hielt und immer ein Auge auf den Zustand des Hauses hatte. Ich hoffe etwas mehr Einblick in diesen Zeitungsartikel gebracht zu haben, der weder der Vermieterin noch der WG gerecht wird. Es steht natürlich jedem frei weitere Spekulationen hinein zu interpretieren. An völlig überhöhten Immobilienwerte muss man sich dennoch gewöhnen. Aber so ist nun mal- unsere Wohlstandsgesellschafft.

    Zur Diskussion