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  • Patienten müssen ehrlich sein – das gilt auch für kranke Spitäler

    Das Bruderholzspital ist ein gutes Spital. Auch dasjenige in Liestal. Und vor dem Anschluss des Laufentals an BL wurde versprochen, das dortige Spital nicht zu schliessen. Wenn sich für eine Schliessung des Spitals Laufen nun politisch keine Mehrheit finden lässt, ist das Demokratie. Oder möchte jemand Willkür? Und wenn die Tageswoche Ehrlichkeit in der Politik erwartet, ist sie naiv. Es ist ausserordentlich herausfordernd eine Lösung zu finden, bei der Linke, Rechte, Personal, PatientInnen, Krankenkassen, staatliche und private Spitäler involviert sind.

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  • Genug ist genug: Bund will Littering-Gebühr für Städte

    Kalifornien geht vor: An Autobahnen stehen Schilder mit der Aufschrift "Littering = 1000 Dollar Busse" (1000 Dollar sind etwa Fr. 900.-). Ebenso an Stränden. Resultat: Alles ist sauber. Die SchweizerInnen sind brav und machen Konzepte, haben Geduld und warten auf eine Lösung... Es braucht Strafen die weh tun, dann ist das Problem gelöst.

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  • Die bizarre Angst der SVP vor der gelben und grünen Gefahr

    Dass die neue Tramverbindung demokratisch abgelehnt wurde mag man bedauern muss aber akzeptiert werden. Hingegen verstehe ich nicht, dass nun alle die Köpfe hängen lassen, inkl. Zoo und Ozeaniumplaner. Was ist das für eine Einstellung? 7,3 Mio. Franken kann man doch organisieren. In den 1960er Jahren machten sich grosse Teile der Basler Bevölkerung für den Kauf von Picasso-Bildern stark. Wieso lässt sich das nicht mit einem Crowdfunding wiederholen? Unter Führung der Tageswoche oder einer anderen Gruppe oder Institution! Wer macht den ersten Schritt?

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  • Dokumentarfilm: Was von Bruno Manser bleibt

    Dass in Mitteleuropa seit 5000 Jahren viel Wald abgeholzt wurde ist korrekt. Aber auch bei uns gilt es heute, sich für die Vielfalt des Lebens einzusetzen. Zum Beispiel verschwinden mehr und mehr Lebensräume wie Sümpfe, Teiche, Hecken, usw. In immerfeuchten tropischen Wäldern wird der Humus durch Regen weggespült, was ein Aufkommen von neuem Wald beinahe verunmöglicht. Zudem werden Wälder für Plantagen, Viehweiden oder Äcker abgeholzt. In Plantagen gewonnenes Palmöl landet z.B. in Margarine, Schokolade, Bio-Teibstoff (!), usw. Sojabohnen wird zu Kraftfutter für Rinder und Schweine, die als Steaks auf unseren Tellern landen. Wir können schon etwas was tun...

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  • Baselbieter Defizit ist fünfmal so hoch wie budgetiert

    Der Titel dieses Artikels ist irreführend: Das Finanzergebnis kommt wegen der Rückstellung für die Pensionskasse zustande und nicht wegen struktureller oder anderer Probleme. Das ist die Folge der Verschlechterung der Pensionskassenleistung, die allerdings teilweise demographische, also zwingende Gründe hat. Aber es muss zu denken geben: Baselland hat markant tiefere Steuern als Basel-Stadt. Kein Wunder ist die Klasse leer. Dazu zahlt man im Kanton Basel-Landschaft auch weniger Krankenkassenbeiträge als in BS und zwar etwa Fr. 100.- pro Monat bei gleicher Leistung wie in BS. Es gäbe noch mehr solche Beispiele der Einseitigkeit. Wäre es so schlimm, die tiefen Steuern um 1% (vorübergehend) zu erhöhen um damit den BL-Haushalt zu sanieren?

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  • Schluss mit Frontalunterricht: So lernen Basler Schüler heute

    Leider gibt es zu viele Schichten, die nicht interessiert sind, alle Kinder zu fördern. Zum Beispiel weiss man schon lange, auch die Bildungsdirektionen und -verwaltungen, dass Arbeiterkinder bei gleicher Intelligenz wie Akademikerkinder es nicht so weit bringen wie letztere. Siehe homepage von Frau Prof. Margrit Stamm: www.margritstamm.ch. In der Folge forderte die Lehr- und Lernforscherin an der ETH, Frau Prof. Elsbeth Stern Intelligenztest zum Einstieg ins Gymnasium, was bei gewissen Kreisen nicht gut ankam. Lernateliers muss man ernsthaft prüfen und es muss der Beweis erbracht werden, dass sie effizienter sind als herkömmlicher Unterricht. Dieser ist längst nicht mehr nur frontal und häufig gut. Und wer meint, man komme an Engagement vorbei, lebt auf dem falschen Planet...!

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  • 7000 Städte in 178 Ländern beteiligen sich an Klimaaktion

    Man kann sehr einfach Energie sparen. Zum Beispiel die Wäsche an die Leine hängen, gerade an sonnigen Tagen, statt sie im Tumbler zu trocknen. Nebenbei schont das die Wäsche. Dann kann kann man Geschirr- und Waschmaschinen in der Niedertarifzeit laufen lassen: Das spart keinen Strom, doch es hat in diesen Zeiten einen Stromüberschuss von den dauernd laufenden Fluss- und Atomkraftwerken. Man entlastet mit diesem Vorgehen die heiklen Spitzenverbrauchszeiten und senkt deutlich die Stromrechnung. Und schliesslich: Klimaanlagen sind in der Schweiz mit den zwei Wochen Hochsommer nicht nötig. Usw.

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  • Wird der Boden des Kunstmuseums-Erweiterungsbaus erneuert?

    Auch in der Fondation Beyeler ist Eichenparkett verlegt. Man könnte die Eiche ja etwas schleifen und heller machen statt den Boden wie in einer Studentenbude anzumalen. Und: Warum gestaltet ein Museumsdirektor den Boden und nicht der Architekt?

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  • 48 Länder verpflichten sich für den kompletten Verzicht

    Es wird früher oder später allen klar werden: Die Vorräte der fossilen Energieträger Erdöl und Erdgas sind endlich. Das gilt auch für die schmutzige Kohle, auch wenn es davon noch relativ viel hat. Hingegen strahlt Sonnenenergie, je nach Quellenangabe, in der 5000- bis 10'000-fachen Menge des weltweiten Gesamtenergieverbrauches auf die Erde ein. Daraus lässt sich der gesamte Energiebedarf der Menschen decken. Allerdings ist ebenso klar, dass einige technische Verfahren noch besser und günstiger werden müssen. Wer langfristig nicht auf erneuerbare Energien setzt, 'trumpiert' sich (se tromper = Französisch: Sich täuschen)!

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  • Baselbieter Schule wird zum Spielball von Interessengruppen

    Der Auftrag der Schule ist es, junge Menschen kompetent auszubilden. Egal ob man das von rechts oder von links sieht! Was aktuell an Schulen läuft, ist aber ein Abbau- und kein Sparprogramm, als das es vorgezeigt wird... Zum Beispiel sollen wegen den neuen Sammelfächern (z.B. "Natur und Technik" = Biologie/Chemie/Physik) Lehrpersonen die ein Teilfach eines Sammelfaches nicht studiert haben, dies in einem 7-Samstage-Kurs nachholen. Eine solche Lehrperson ist nicht kompetent! Und kann unmöglich eine gute Lehrperson sein. Das ist Realität, die Kurse sind schon angelaufen...! Darum haben wir mit dem Komitee "Qualität an den Schulen und in der Ausbildung der Sek I-Lehrkräfte" eine entsprechende Petition eingereicht, von 1156 Lehrpersonen und Schulleitern aller Stufen unterzeichnet. Die Petitionskommission, der Landrat und die Bildungskommission des Kantons BL sagten alle einstimmig ja zum Inhalt! Doch umgesetzt wird sie nicht. Sattdessen sollen Lehrpersonen in Schnellbleichen ausgebildet werden. Man stelle sich das bei Schreinern, Ärzten, Hebammen, usw. vor. Dass gegen solche Strömungen jetzt Opposition entsteht, ist richtig!!!

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