• Die TagesWoche stellt ihren Betrieb ein

    Sehr bedauerlich!

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  • Die Leere nach einem «naiven und braven» Auftritt

    Nun ja, dass die langen "goldenen Jahre" erst mal vorüber sind, ist ja irgendwie auch normal und tut dem Schweizer Fussball vermutlich auch sehr gut. Es wird wohl schwierig, das internationale Ranking zu halten, für YB sehe ich in ihrer ChL-Gruppe praktisch null Chance auch nur den dritten Platz zu erreichen, d.h. europäisch zu überwintern, ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Was wiederum bedeutet, dass YB nach der Winterpause höchstwahrscheinlich sich ohne Doppelbelastung auf die Meisterschaft konzentrieren kann, gut für die YB-Titelverteidigung, schlecht für potentiellen Gegner. Für den FCB hat sich gezeigt, dass die doch ebenso naive wie arrogante Burgener/Streller-Strategie, mit deutlich weniger finanziellem Einsatz das Gleiche erreichen zu wollen wie die Vorgänger, nicht überraschenderweise krachend gescheitert ist. Das muss keine Katastrophe sein, wichtig ist jetzt nur, die Abwärtsspirale zu durchbrechen und in Meisterschaft und Cup das Maximum zu erreichen, das mit dieser Mannschaft halt erreicht werden kann, wenn möglich die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb im kommenden Jahr. Das Gute dabei ist, dass der FCB ziemlich aus der internationalen Beobachtung herausfällt, d.h. der Transfer-Druck wird deutlich abnehmen und die Mannschaft kann besser zusammenfinden und -bleiben.

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  • Thomas Kesslers unheimlicher Einfluss auf die «bz Basel»

    Was die BZ Basel betrifft: leider nur zu wahr. Auch ich hatte nach der Blocher-Übernahme der BaZ zur BZ Basel gewechselt und war anfangs angenehm überrascht. Nach dem Rauswurf des Chefredakteurs wurde leider alles anders. Inzwischen habe ich das Blatt nicht mehr abonniert und lese Zeitungen nur noch online, wenn auch mit diversen Pay-Abos. So auch die TaWo. Ad Kessler: Wer so eitel ist zu glauben, dass er besserwisserisch zu allem seinen Senf dazugeben muss, der wählt halt jede mögliche Plattform. Zu bedauern sind vor allem diejenigen, die ihm diese Plattform bieten.

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  • #MenAreTrash: Männer wollen einfach nicht über Gewalt gegen Frauen reden

    "Dann hört man von Sozialistenweibern kein Mucks! ....Auch dieses idiotische Vorgehen fusst auf dem Bockmist von Sozialistenweiber." So spricht ein Respektloser (und, nebenbei bemerkt, offensichtlich der Grammatik nicht Mächtiger) und beweist gerade damit, dass die Debatte notwendig ist. Gewalt fusst nämlich auf mangelndem Respekt. Deshalb werde ich nie die SVP wählen. Ihre Werte sind in meinen Augen tatsächlich weitgehend Bockmist.

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  • Zweite Häuserbesetzung im Gellert ist womöglich erste Phantombesetzung

    Meine Sympathie haben die Besetzer. Was sich Spaini hier leistet, ist tatsächlich unerträglich. Seit der ersten Räumung 2016 besteht eine Pseudo-Baustelle, ohne dass irgendwie dort gearbeitet wird. Im deutschen Grundgesetz - ja, ich weiss, wir sind hier in der Schweiz - gibt es den schönen Passus: Eigentum verpflichtet. Das sehe ich genau so.

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  • Das bürgerliche Elend in Basel

    Ach ja, eine BüZA-Partei hatte ich vergessen zu erwähnen, die LDP: Für mich unverständlich, dass die daigig-elitäre LDP mit den Pöbel-Rüpeln der SVP gemeinsame Sache macht. Schauderhaft! Aber ausserhalb Basels ist sie ja quasi inexistent, deshalb de facto auch nicht erwähnenswert.

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  • Das bürgerliche Elend in Basel

    Das wirkliche Elend ist der Verlust der echten Bürgerlichkeit, die heutzutage durch einen grassierenden Anti-Etatismus ersetzt wird. Vorreiter ist die SVP, die nun wahrhaftig nicht bürgerlich ist, sondern lieber den Staat verhöhnt und niedermacht. Die vormals staatstragende FDP macht dieses böse Spiel mit, anstatt sich für das Gemeinwesen zu engagieren; und die CVP? Die findet das im Grunde nicht so toll, aber es ist doch ach so wichtig, wieder mal mitmachen zu können, also lässt man sich auf die absurde BüZA ein, die realiter nichts mehr mit Bürgerlichkeit zu tun hat. Merke: wer mit dem Beelzebub ins Bett geht, muss sich nicht wundern, wenn das Frühstück in Teufels Küche stattfindet.

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  • Die BaZ soll noch diese Woche verkauft werden

    Untergangsstimmung auf der BaZ-Redaktion, das ist doch mal eine richtig schöne Nachricht. Jetzt können diese Leute dort mal ein Schweden- äh Herrlibergreisli zum Herrliberggreisli antreten und schauen, ob sich bei ihm noch irgendwo eine Anschlussverwendung für sie finden lässt. Vielleicht findet der eine oder andere bei der Weltwoche Asyl, aber andererseits: "wir können nicht alle aufnehmen, das Boot ist voll"

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  • Lang lebe die TagesWoche!

    Ich hoffe, dass die TaWo auch langfristig überlebt. Deshalb habe ich ein Unterstützer-Abo, früher ein normales Abo. Allerdings konnte ich mit der Papierausgabe nie wirklich etwas anfangen, von mir aus könnte man auch gänzlich auf sie verzichten. Eine reine Digitalzeitung, täglich aktuell und mit Kommentaren, dazu eine einmal pro Woche eine themenvertiefende digitale Wochenendausgabe, das wäre aus meiner Sicht perfekt. Gibt es eigentlich wirklich viele Abonnenten, denen die Papierausgabe sehr wichtig ist? Wurde das mal untersucht? Wie wäre das Sparpotenzial bei einem Verzicht?

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  • Der Problemkanton

    Was hier als Filz beschrieben wird, ist im Grunde nichts anderes als eine leicht verschleierte Korruption. Kommt häufiger vor, wo sogenannt Bürgerliche regieren. Dazu passen auch die neuen "partnerschaftlichen" Forderungen: Überall fifty fifty mitbestimmen wollen, aber keinesfalls finanziell angemessen, d.h proportional beizutragen. Obwohl aus grundsätzlichen Erwägungen für eine Fusion der Halbkantone eingestellt, bin ich irgendwie doch froh, dass es vorläufig nicht dazu kommt. Schreibt einer, der auf dem Papier - aber auch nur dort - noch ein Baselbieter Bürger ist.

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