• Eine Überdosis Demokratie

    ...hätte ich den Artikel eigentlich sehr gut gefunden. Die selbstsicher vertretene These, dass das politische Gedächtnis der ParlamentarierInnen gegenüber der restlichen Bevölkerung überdurchschnittlich oder grundsätzlich besser wäre kommt meines Erachtens doch öfter mal ins Wanken wenn man die Wahlversprechen mit den späteren Abstimmungen im Bundeshaus vergleicht.

    Zur Diskussion
  • Politiker, das waren die anderen

    Bereits vor einem Jahr las ich einen Nachruf auf "Otto Ineichen" in der Zeitung...und war sehr erleichtert, dass es nur ein Namensvetter war. Diesmal ist es aber wohl anders. Für mich war Ineichen einer der die FDP sympathisch machte. Aber auch für die Politik im Parlament dürfte sein Tod ein Verlust sein, denn es braucht mehr und nicht weniger Anti-Parteisoldaten.

    Zur Diskussion
  • Santorum war ein kleines Phänomen

    Die Geschichte mit seinem Grossvater war wohl in erster Linie schlicht und einfach Labeling http://www.thenation.com/blog/166608/rick-santorums-elite-background

    Zur Diskussion
  • Banker kündigt bei Goldman Sachs wegen «Abzockerei»

    Viele Geschichten über Götter berichten über deren willkürliche und grausame Taten. Wenn man sich die Auswirkungen gewisser Spekulanten auf die Lebensmittelpreise ansieht und die vermutete Rezeption bei Landwirten aus Entwicklungs- und Schwellenländern lassen sich wahrlich gute Parallelen ziehen. Da sieht man die unsichtbare Hand, die alle bestraft die nicht dem Credo der absoluten Profitmaximierung folgen können oder wollen.

    Zur Diskussion
  • 6.093189

    Viele Restaurants im niedrigen und mittleren Segment haben keine festen Margen, sondern setzen entweder auf höhere Margen beim Bereich Essen oder beim Bereich Trinken; z.T. wird das sogar noch weiter aufgeteilt, je nachdem welche Kundschaft das Restaurent mit der Preispolitik jeweils anziehen will. Die Durchschnitts-Marge über die gesamte Preisliste sollte natürlich wenn möglich immer in etwa dem Kundenerlebnis & -service gerecht werden. Bei einem Restaurant in Basel-Stadt der oberen Mittelklasse würde ich vielleicht eine Durchschnittsmarge von 300% bis 500% erwarten; eine Durchschnittsmarge von 600% fände ich doch eher viel. Ich sehe mich aber doch eher als Restaurants-Laien ;-)

    Zur Diskussion
  • Hooligans – zwanzig Jahre danach

    Ich fand die Dokumentation sehr bewegend und sehenswert!

    Zur Diskussion
  • Software gegen Schlafstörungen

    Kannte ich persönlich zum Glück bereits, aber Aufklärungsarbeit ist von Nöten :-) Aber ich denke es gibt dennoch Eulen und Lerchen; das ist ein anderes Thema, dass da in der öffentlichen Diskussion oft noch zusätzlich reingemischt wird...

    Zur Diskussion
  • Englischsprachige Wikipedia-Version aus Protest vom Netz gegangen

    Wer es noch nicht getan hat, sollte eine der zahlreichen Petition unterschreiben. Etwa diese hier http://www.avaaz.org/de/save_the_internet/ Angesichts dessen, dass die US-Aussenpolitik regelmässig Druck auf andere Staaten bezüglich Urheberrechtsverschärfungen ausübt (siehe etwa "Synde" in Spanien, die Aufforderungen in Schweden oder ACTA) und mehr als fraglich ist, ob die amerikanische Bevölkerung dafür eintritt, solle es auch auch nicht US-Bürger anstehen hier ihre Meinung kundzutun. Immerhin war die Idee von Demokratie nicht, dass man nur auf die Wünsche von Konzern-Lobbyisten hört.

    Zur Diskussion
  • Die Nacht der Langen Messer – eine kleine Kulturgeschichte

    Die Beschreibung beim Bild "Der erste grosse Verrat bei Schweizer Bundesratswahlen" ist verwirrend. Die Zauberformel existiert gerade mal seit 48 Jahren; der Konkordanzgedanke seit etwas weniger als 70 Jahren; den Rest ihrer über 160jähirgen Existenz war die Schweizer Eidgenossenschaft eher eine Konkurrenzdemokratie. Ich finde arithmetische Konkordanz auch ein schönes Ideal, aber es ist nicht so, dass es etwas Zwingendes wäre. Es muss keine arithmetische Konkordanz sein und es muss schon gar nicht so sein, dass die von den Parteien vorgeschlagenen Personen gewählt werden müssten. mE wird aber auch der parteipolitisch-ideologische Einfluss auf die Exekutive im Allgemeinen masslos überschätzt; gerade in einer Zeit in der staatspolitische Entscheidungen zunehmend auf einer rationalen Basis nachvollziehbar und meist mit empirischen Daten begründet werden müssen.

    Zur Diskussion
  • Der Klügere reist ohne elektronisches Billett

    Auf der oben verlinkten Spot-Seite erscheint mir die Argumentation äusserst widersprüchlich; dort steht "Die steigenden Fahrgastzahlen und die teilweise kurzen Fahrzeiten haben zur Folge, dass unsere Zugbegleiterinnen und -begleiter nicht mehr alle Reisenden kontrollieren können. Dadurch entgehen der SBB jedes Jahr Einnahmen im zweistelligen Millionenbereich. [...] Heute reisen täglich rund 1 Million Personen mit der SBB. Davon kaufen nur 2000 Personen einen Fahrausweis im Zug. In den letzten Jahren hat diese Anzahl stetig abgenommen. Deshalb werden wir ab dem Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2011 keine Billette mehr in den Zügen verkaufen." Schaffen Sie den Ticketverkauf jetzt ab, weil der Verkauf um Zug zuviel Zeit frisst, sodass nicht alle kontrolliert werden können oder weil immer weniger im Zug verkauft wird? Beides zusammen macht ja irgendwie nicht soviel Sinn...

    Zur Diskussion