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  • Diese dummen Religionen

    Was darüber denken? Das Ziel wurde definitiv erreicht. Provokation. Da bleibt ein müdes Lächeln übrig. Das dies so leicht geht und so offensichtlich Erfolg hat ist eher ermüdend. Mich beschäftigt vielmehr, wie man seine Zeit mit so einem Artikel füllt anstatt über Dinge zu sprechen, die sich doch um einiges mehr lohnen würden. Und vielleicht ausnahmsweise nicht im zynischen Unterton, der doch so gerne in unserem Kulturkreis für eine wahre Leistung gehalten wird, weil "frech" und "mutig". Wir haben wirklich keine anderen Probleme mehr. Oder etwa vielleicht doch?

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  • Die teuerste Sparübung des Baselbiets

    Das Gerücht, die Steinerschule sei eine Schule für reiche Leute möchte ich aus eigener Erfahrung dementieren. Genau wie die SOL war die Steinerschule (in meinem Falle) solidarisch organisiert. Eltern mit weniger Geld bezahlten den Beitrag den sie aufzubringen vermochten. Dieses System ermöglicht eine Vielfalt und ein Zusammenkommen unterschiedlichster Hintergründe, ausserdem entsteht dabei ein Gefühl der Gemeinschaft und des Miteinanders. Man muss dazu sagen, die Steinerschulen in der Schweiz werden mit minimalsten Mitteln unterstützt (was erstaunlich ist, in Deutschland und Finnland z.B. werden die Steiner Schulen oder Waldorfschulen vom Staat getragen und funktionieren wunderbar!) Meiner Meinung nach ist es erstrebenswert eine Vielfalt im Schulsystem zu haben, dies enspräche einer offenen, toleranten Gesellschaft in der man individuelle Schritte tun kann. Würde diese Initiative angenommen werden, würde man im Gegenteil damit erreichen, dass die privaten Schulen noch mehr Mühe hätten, sich zu finanzieren und damit letztendlich tatsächlich nur noch den Familien mit genügend finanziellen Mitteln vorbehalten wären. Das Schulgeld müsste damit erzwungenermassen erhöht werden. Ich möchte mit einem Zitat von Joseph Beuys schliessen...in der Schule sollte es doch darum gehen: "...Zunächst ist eine Schule ja dafür da, Fähigkeit, d.h. Bewusstsein zu entwickeln, dann werden die Kinder schon erkennen, wie eine zukünftige Gesellschaftsordnung auszusehen hat; das heisst, ein soziales Gefühl oder eine soziale Empfindung oder ein soziales Wissen kann man in einer solchen freien Schule lernen."

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