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  • Ecopop-Geschäftsführer will keine Fremdenfeinde in eigenen Reihen

    Einige Argumente, die in Künstlerkreisen gegen Ecopop sprechen. Die Initianten bitte ich um Stellungnahme: Die Kunst braucht offene Grenzen Bei einer Annahme der Initiative wären die Folgen für die Kunst und die Kulturinstitutionen schwerwiegend. Die Initiative würde zu einem Bruch mit Europa führen und weitreichende Auswirkungen auf das Kulturleben in der Schweiz haben. Die Schweiz wäre bei einem Ja bei der Abstimmung komplett isoliert. Die Kunst lebt vom Dialog und Austausch Viele Kunstwerke sind Plädoyers für eine vielfältige Gesellschaft und fördern den Respekt für Grund- und Menschenrechte. Ohne internationalen Dialog und Austausch entwickeln sich keine fortschrittlichen Ideen und Kräfte. Die Kunst würde sich selbst entfremdet. Die Alternative hiesse Stillstand. Es trifft einmal mehr die Schwächsten Die Initiative verschlechtert die Arbeitsbedingungen für Künstler und Künstlerinnen: Eine starre Obergrenze für die Zuwanderung würde zu mehr Schwarzarbeit, kurzfristigen Verträgen, noch mehr prekären Arbeitsverhältnissen und damit auch vermehrtem Druck auf Löhne oder Gagen führen. Die Initiative ist egoistisch und schadet unserem Ruf Die Initiative setzt bei der Zuwanderung an. Sie gibt die Schuld den anderen. Dabei geht es um das Bewahren des eigenen Wohlstands. Die Schweiz vermittelt eine eindeutig fremdenfeindliche Botschaft. Darunter leidet ihr Ruf und dies kann zu einer Ächtung unter Künstler und Künstlerinnen führen. Es wird schwierig, sie für Gastspiele in unserem Land zu gewinnen. Danke.

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  • Ecopop-Geschäftsführer will keine Fremdenfeinde in eigenen Reihen

    Sie meinen also, wer für Ecopop ist, ist fremdenfeindlich und tut alles, damit der Anteil der ausländischen Bevölkerung in der Schweiz nicht weiter ansteigt. Das rasante Bevölkerungswachstum, das derzeit durch Zuwanderung stattfindet und von Ecopop auf ein gesundes Mass reduziert werden möchte, ist lediglich Vorwand und nicht Ziel von Ecopop? Ist das korrekt? Was bewegt Sie zu dieser Feststellung?

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  • «Ich unterstelle Ecopop Blindheit»

    @Eldorado + @Pro Grünbaum: Kurz zu meinem Vorschlag Europa beizutreten (im Rahmen der Ecopop-Initiative): Meine Meinung ist, dass einzelne Nationen in all diesen ökologischen Fragen nichts ausrichten können, auch die Schweiz nicht. Wir müssen uns in grösseren Zusammenhängen, bzw. Netzwerken informieren, zu Lösungen kommen, die wohl nie ohne Kompromisse gehen werden. Der grössere Zusammenhang für die Schweiz wäre Europa. Auf europäischen Niveau wird auch über diese Probleme nachgedacht und verhandelt... Also warum da nicht mitmachen? Piet Westdijk am 12.08.2014, 10:53 @Piet Herzlichen Dank, Piet, für Ihre offenen und klaren Worte. Zu Ihrem Vorschlag Europa beizutreten (im Rahmen der Ecopop-Initiative): Meine Meinung ist dieselbe wie die Ihrige und doch nicht, nämlich: 1. Auch ich bin der Ansicht, dass eine einzelne Nation in all diesen ökologischen Fragen nicht so viel wird ausrichten können, dass die natürlichen Lebensgrundlagen (z.B. Wasser) der gesamten Weltbevölkerung und den kommenden Generationen - auch im Rahmen der Klimaerwärmung - wird sicher gestellt werden können. 2. Doch ich bin der Ansicht, dass alle Länder im Verbund, doch jedes Land im einzelnen einen wertvollen Beitrag wird leisten können, wenn es die Frage klärt "Wie viele Menschen können innerhalb der Landesgrenzen ernährt werden und menschenwürdig leben ohne Raubbau in anderen Ländern betreiben zu müssen?" 3. Eine Europa- Mitgliedschaft ist keine Option. Danke für Ihr Verständnis betreffend Pseudonym. Wissen Sie, ich habe die letzten Jahre ohne Pseudonym viele Diskussionen zu lebenswichtigen Themen geführt, weil ich grundsätzlich offen und ehrlich und ohne Schranken meinem Gesprächspartner gegenüber treten mag. In Politischen Kreisen versteckt sich keiner hinter einem Pseudonym, doch des Öfteren hinter seiner Partei, seiner Ideologie, irgendwelchen Ausreden und hinter brutalen Machtspielchen. Pro Grünbraun - nicht Grünbaum - passt hervorragend zum Thema. Seit die Diskussionen um Ecopop und die Initiative "Stopp der Überbevölkerung - zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen" laufen, wird die Umwelt-Vereinigung in eine braune Ecke gedrängt. Das ärgert mich ungemein. Einem andersdenkenden Menschen die Chance zu nehmen, seine Anliegen zu platzieren, ist in einem demokratischen Land, in dem ansonsten jeder nach Lust und Laune seine Meinung - sei sie noch so diskrimnierend - in den Politischen Raum schmettert, einfach empörend. Sie können mir gerne Ihre E-Mail-Adresse mitteilen. Wenn Sie mehr über mich persönlich erfahren wollen, bin ich gerne zu einem Austausch bereit. Im Rahmen dieser öffentlichen Diskussion hier bleibe ich anonym. Da es Ihnen nicht möglich ist, sich mit einer anynomen Person auszutauschen und Sie sich bereits, um dem Übel der Verzweiflung zu entgehen, für eine Strategie und eine Lösung entscheiden konnten, wird eine Antwort von Ihnen ausbleiben. Da es mir fern liegt, andere Menschen zu belästigen, entscheide ich mich nun ebenfalls, gerne ziehe mich aus dieser Diskussion zurück. Was mir am Herzen lag, konnte ich mehr oder weniger platzieren. Damit ist das Spielfeld wieder frei für Sie, Piet. Herzlichen Dank für Ihre Worte. Ich wünsche Ihnen auch weiterhin viele liebevolle, ehrliche und herzliche Diskussionen. Merci.

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  • «Ich unterstelle Ecopop Blindheit»

    @Piet Guten Tag Piet. Ja, ich habe mir Ihre Zeilen zu Herzen genommen. Die Anliegen und Aussagen der Mitmenschen ernst zu nehmen und ein Verständnis für "fremdes" Gedankengut zu erarbeiten, bedeutet jedoch nicht, nach "fremder" Pfeife zu tanzen und eigene Bedürfnisse zu missachten. Deswegen bleibe ich bei meinem Pseudonym und nenne mich weiterhin Pro Grünbraun. Braun steht für die Erde. Grün für die Flora, für jenes Leben und jenes Wachstum, das fortlaufend aus dieser braunen Erde hervorgeht - solange bestimmte Bedingungen erfüllt sind - und Fauna und Menschen wachsen und vergehen lässt. Tag für Tag! Sie sind der Ansicht, dass es verwegen ist, Forderungen an die in Afrika oder im fernen Osten lebenden Menschen zu stellen? Stellen wir Menschen nicht fortlaufend irgendwelche Forderungen an irgendwen? Ja, es ist verwegen, wenn wir stur darüber befinden, was den Menschen in Afrika oder im nahen Osten an Hilfsmitteln zur Verfügung stehen soll. Verhütungsmittel sind dort, wo die Sexualität und die Lust nicht unterdrückt und gelebt werden wollen - und die Frau fruchtbar ist - Dinge des "täglichen" Gebrauchs. Die österreichische Ärztin Maria Hengstberger bringt es auf den Punkt: Wer kein Geld für Brot hat, hat kein Geld für Verhütungsmittel. Wenn wir partout unsere fremdartigen Tänze in fremden Ländern aufführen wollen, wäre mehr Respekt und Achtung gegenüber den Bedürfnissen der sogenannten "Entwicklungsbedürftigen" bestimmt kein Luxus. Sie sind offensichtlich der Ansicht, dass es dem Schweizer Volk im Rahmen einer EU-Mitgliedschaft möglich wäre, die natürlichen Lebensgrundlagen zu sichern und allen Menschen weltweit besseren Zugang - z.B. Zugang zu Wasser - zu ermöglichen? Was die Annahme der Ecopop-Initiative diesbezüglich bewirken könnte - ob in der Schweiz oder im Ausland - ist Ihnen, wenn ich Sie korrekt verstehe, offenbar nicht klar ersichtlich? ... ebensowenig all jenen, die derzeit über ein JA oder ein NEIN diskutieren:-)

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