RG
  • Russland zum 26. Mal Weltmeister

    Ich kann mich bei der Sbornaja nur bedanken. Endlich wieder einmal schnelles, gradliniges Eishockey, das vor Spielwitz und Eleganz nur so gesprüht hat - eindeutig ein Gewinn für diese Sportart. Und sicherlich auch ein Fingerzeig für das hiesige Eishockey, wo man die Schwerpunkte in der Ausbildung legen sollte - Eislauf, Technik, Spielverständnis und Spielfreude...

    Zur Diskussion
  • Tod einer Vorlage

    Alle Jahre steigen die KK-Prämien - auf den Aufschrei im Herbst folgt die Frustration im Januarloch. Egal was man in diesem 60 Mia. Pseudomarkt versucht an Kosten zu sparen (vielleicht sollte man zuerst einmal die Kostentransparenz herstellen, bevor man Massnahmen ergreift), es melden sich bestimmt 5 Interessensvereinigungen, die dagegen sind. Die Folge: Stillstand, keine notwendigen Reformen - immer mit dem gleichen Schreckensszenario - Abbau der Gesundsheitsdienstleistungen. Der Zeitpunkt, wo dieses System nicht mehr bezahlbar ist, ist längst erreicht. Viele Mitbürger/Innen können sich die Prämien gar nicht mehr leisten und müssen Ergänzungsleistungen für die Prämien beantragen. Dabei wäre es höchste Zeit, über die Leistungen in der Grundversicherung zu sprechen...erstaunlicherweise haben die Prämienzahler (Patienten) in dieser Diskussion die schwächste Lobby - warum wohl?

    Zur Diskussion
  • Ist das wirklich der richtige Weg? Nein!

    In der Tat gibt es nur eine Möglichkeit für das Baselbieter Volk, der Regierung, aber auch dem Landrat unmissverständlich klar zu machen, dass diese Wurschtelei ein Ende haben muss - ein wuchtiges Nein zu den Sparvorlagen. Als Konsequenz werden die Steuern erhöht werden - dann dürfen Regierung und Parlament erklären, weshalb das nötig ist...wegen der Schuldenbremse - das wissen wir schon...aber man wird auch erklären dürfen, weshalb den jahrelangen Steuersenkungsrunden keine Effizienzsteigerungen im Staatsbetrieb gegenüber standen. Wenn diese ausbleiben, resultiert ein strukturelles Defizit. Um griechische Verhältnisse zu vermeiden, benötigen wir mehrheitlich Personen in der Regierung und im Parlament, die nicht ständig Ursache und Wirkung verwechseln - dies notabene aus parteipolitischen Überlegungen - kommende Generationen werden es uns danken.

    Zur Diskussion
  • Die schwarzen Schafe in der Basler SVP zittern

    Das Phänomen ist praktisch in jeder Partei zu beobachten. Es geht um Macht, Mandate und Einfluss. Dass dabei im Sinne der Wähler Politik betrieben wird, ist unwahrscheinlich. Auch die SVP, die ihre Volksnähe immer wieder gerne ins Rampenlicht stellt, scheint nicht gegen Strukturlosigkeit gewappnet zu sein. Letztlich, und hier irrt sich Parteipräsident Frehner, ist es die Aufgabe des Vorstandes und insbesondere des Präsidenten, minimale Strukturen zu schaffen, damit die Ellbögler, Opportunisten und Egozentriker in einer Partei den Apparat nicht unnötig belasten. Das hat man auch bei der SVP versäumt - damit reiht sie sich nahtlos in die Reihe jener Parteien ein, die in diesem Land die Politik bestimmen - und sie ist damit genauso wie alle anderen staatstragenden Parteien dafür mitverantwortlich, dass eine Mehrheit des Wahlvolkes sich angewidert von der Politik abwendet. Immerhin muss man festhalten, dass in der SVP die Konflikte offen ausgetragen werden...das hilft zwar nicht die Ursache des Problems zu beseitigen, sorgt aber im Gegensatz zur Politkonkurrenz wenigstens für etwas Farbe im langweiligen Politalltag...

    Zur Diskussion
  • Die Wirtschaft will die Fusion

    Lasst das Volks darüber abstimmen. Es sind andere Generationen, die für die zukünftige Entwicklung der Region nun Farbe bekennen müssen. Im globalen Kontext mutet der "Bruderkrieg" zwischen den beiden Basel eher penibel als sinnhaftig an. Auch wenn es erst ein Schritt in Richtung Wirtschaftsraum Nordwestschweiz ist, ist es für schweizer Verhältnisse sinnvoll, diesen Weg zu wählen...radikale Reformen passieren bei uns sowieso nur, wenn wir am Abgrund stehen...amüsant an der Geschichte ist, dass es die Grünen sind, die den Weg der Innovation beschreiten - was einiges über liberale und bürgerliche aussagt - als liberaler Verfechter kann ich dazu nur den Kopf schütteln...

    Zur Diskussion
  • Die SVP wählt – und hat doch noch keinen richtigen Präsidenten

    Jetzt hat der Ex-Präsident Dieter Spiess doch noch sein Waterloo eingefahren. Sein Nachfolger fängt erst 2013 an und bis zum 17. April ist die Partei führungslos. Weiter wollte ad interim Hans-Jürgen Ringgenberg die Partei führen, bis Oskar Kämpfer im Januar 2013 übernimmt - das hat Spiess mit seinem Antrag auf Verschiebung der Wahl bis zum 17. April verhindert. Es ist ja auch eigenartig, dass ein Vertreter aus der Findungskommission den Präsidenten in spe solange vertreten will, bis dieser mit seiner Arbeit beginnt. Das war wohl zuviel Filz für den Ex-Präsidenten. Er hat ein letztes Mal seine Macht eingebracht um die ungute Entwicklung aus seiner Sicht zu vermeiden - doch zu welchem Preis? Man muss feststellen, dass die wählerstärkste Partei in BL bei der Besetzung seiner Führungsmannschaft einen zweifelhaften Eindruck hinterlässt - es bleibt für den neutralen Politbeobachter auf jeden Fall weiterhin spannend...

    Zur Diskussion
  • Ein Schwank aus Herrliberg

    Würde C.B. für jeden Beitrag, den ihm die Medien widmen, Geld erhalten, er hätte bereits viel mehr verdient, als mit allen seinen Machenschaften in seiner Ära EMS-Chemie. Man kann über C.B. denken was man will - eines aber darf man ohne zu zögern festhalten. Der Kult um C.B. und seine SVP hat der Schweiz weder geschadet noch genützt. Die Geister, die er mit seinem Coup 1992 (EWR-Nein) gerufen hat, wird er wohl für den Rest seines Lebens nicht mehr loswerden. Der Hype ist jedenfalls am verblassen und C.B. wird mit einer Untugend der Schweizer konfrontiert - der Schadenfreude. Da C.B's Ego allerdings unverwüstlich zu sein scheint, wird ihm der Hass und die Missgunst nicht schaden - im Gegenteil: Sie wird ihn weiter anspornen, immer neue Themen aus längst ausgelutschten Themen zu generieren - solange, bis es wirklich niemand mehr hören will. Doch das ist nicht sein Problem. Der "nach mir die Sintflut" Politiker schert sich nicht darum, was nach ihm kommt. Er ist und war die Kultfigur der SVP - es kann nur einen geben.

    Zur Diskussion
  • SP stellt sich gegen Eva Herzog

    Man kann von dieser Steuersenkungsvorlage halten was man will - die Meinungen sind in diesem Land zum Glück noch frei. Verwunderlich ist die Tatsache, dass ein Vorstand ein Referendum beschliessen kann, ohne dies durch eine Mitgliederversammlung abzusegnen. Die Tageswoche hält explizit fest, dass der SP Vorstand dieses Referendum beschlossen hat. Was denken die SP Mitglieder darüber? Es ist leider nicht bekannt. Die Wähler der SP werden Ihre Meinung darüber an den nächstem Wahlen äussern. Das ist aber nicht ein SP spezifisches Problem - es kommt in allen Parteien vor. Vorstände sollten sich meiner Meinung nach primär darum kümmern, dass der Parteiapparat funktioniert - diese Aufgabe erfordert bereits höchsten Einsatz und Präsenz. Die Inhaltlichen Themen sollte man doch lieber Arbeitsgruppen überlassen, die sich mit den Themen auskennen und den Mitgliedern gut ausgegorene Vorschläge für Veränderungen unterbreiten. Leider stellt man immer wieder fest, dass fundierte Grundlagenarbeit in Parteien wenig hoch im Kurs steht. Deshalb verwundert es auch wenig, wenn gewisse öffentliche Stellungnahmen nicht nur potenzielle Wähler, sondern auch die eigenen Mitglieder vor den Kopf stossen. Den Begriff Volksvertretung sollten sich meiner Meinung nach die Verantwortlichen in den Parteien wieder einmal vergegenwärtigen. Vielleicht geht dem/der einen oder anderen dann ein Licht auf, was künftig anders gemacht werden könnte. Die politisch denkenden Mitglieder der Gesellschaft wären für derartige Veränderungen dankbar.

    Zur Diskussion
  • SVP-Nationalrat de Courten wird Baselbieter Wirtschaftsförderer

    Das hätte ich Regierungsrat Zwick gar nicht zugetraut. Ein Lästerer und Hardliner an die Spitze der Wirtschaftsförderung zu stellen. Nun werden wir sehen, ob hinter den vielen Sprüchen auch Taten folgen werden. Ansonsten könnte man im Stile der SVP bald einmal fordern, diese "subventionierte" Stelle wieder einzustampfen. Ob Herr Zwick hier aus Verzweiflung oder politischem Kalkül so entschieden hat, bleibt abzuwarten. In jedem Fall hat er NR De Courten in Zugzwang gebracht - dem Baselbiet stehen also wirtschaftlich blütende Zeiten ins Haus - wie lange wird es wohl gehen, bis im alten IKEA Areal in Gelterkinden neue Firmen angesiedelt werden - natürlich nachhaltig und selbsttragend? Der Transparenz halber wäre es noch nett, zu erfahren, wie diese Staatsstelle besoldet wird. Auf das wir uns ebenfalls tüchtig ärgern können, falls ausser Spesen nix weiteres entsteht.

    Zur Diskussion
  • Der Tag danach

    Was auch immer die SVP nun anstellen wird - es macht sie in der Sache sicherlich nicht glaubwürdiger. Um es mit einem schönen Zitat zu sagen: „Macht ist, wenn man einen Punkt im Leben erreicht hat, der einen glauben lässt, dass eben diese Macht alles entschuldigt.“ Katja Kerschgens.

    Zur Diskussion