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  • Riehener Männer wollen keine Lohngleichheit

    Die Charta sieht vor, dass Firmen und Institutionen, die Aufträge oder Subventionen aus der "öffentlichen Hand" erhalten, bezgl. Lohngerechtigkeit geprüft werden. Dabei werden Löhne von Webdesignerinnen und Webdesignern, von Bauplanerinnen und Bauplanern, von Schreinerinnen und Schreinern innerhalb einer Körperschaft verglichen. Die Behauptung, dass Löhne von Putzfrauen mit Chefärzten (Votum Huber) oder Floristinnen mit Kernphysikern (aus der Auflistung von uralten Nicht-Argumenten in der bürgerlichen bz Basel vom 28.2.) ist einfach falsch. Ebenso das Nicht-Argument "Bringt nichts". "Bringt nichts", unzutreffende Behauptungen und ein neokonservativer Herdentrieb haben Riehen als in der Selbstwahrnehmung fortschrittliche Gemeinde wieder einmal mehr desavouiert. Darauf kann, muss man aber nicht stolz sein.

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  • Schmutziges Spiel von UPC Cablecom im Abstimmungskampf

    Herzlichen Dank, liebe Tageswoche, dass das skandalöse und gemeindeschädigende Verhalten dieser multinationalen Firma journalistisch durchleuchtet wurde. Es ist doch erstaunlich, dass das Interesse an dieser wüsten Geschichte im angeblich freien Markt nicht grösser ist. Wie diese Firma demokratische Entscheide torpediert, mit der Nutzung von verzögernden politischen Instrumenten und Gerichtsverfahren ihre viel zu hohen Gewinne weiter sichern will, ist ziemlich einzigartig. Dass Cablecom-Mitarbeitende in Cablecom-Jacken im Dorf Unterschriften für dieses Referendum sammelten, soll hier auch noch erwähnt sein.

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  • Sebastian Frehner trennt sich von Joël Thüring

    Natürlicherweise beinhaltet die von der SVP eingeforderte Eigenverantwortung nicht nur die Aushöhlung von Generationen hart erkämpfter sozialer Systeme unserer Gesellschaft, sondern auch Hemmungslosigkeit für Eigennutz, Machterhalt und Befriedigung von Gier zu Lasten anderer Menschen. Es ist eine wenig kultivierte Haltung, die sowohl Arbeitnehmer, Flüchtlinge, Parteifreunde und Weggefährten zu spüren bekommen, Dies liegt in der Natur der Parteiwerte. Ob die Abwendung von seinem wehrersatzzahlungssäumigen Votenschreiber und Mutliarbeiter tatsächlich von den eigenen Schwächen und Verfehlungen abzulenken vermag, wird sich zeigen. Joel Thüring ist als Politiker leicht ersetzbar. Ob Frehner ohne ihn kann, wird sich zeigen. Gewonnen hat mit Sicherheit die BloZ und deren Besitzer. Sie hat unbekannte interne Machtkorrekturen der SVP besiegelt und kann sich nun werbewirksam als "unabhängig" anbiedern. LoL.

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  • Ein falsches Signal

    aus erster Hand dieser Kommentar einer Zweijobberin (Service und Putzen).. Geld, viel Geld macht Kampagnenerfolg. Wären die StimmbürgerInnen zu jeder Zeit so beeinflussbar gewesen, hätten wir vermutlich auch heute noch Kinderarbeit, eine 70Stunden-Woche und keine AHV, keine Arbeitslosenversicherung, keine bezahlten Ferien, kein Recht auf Elternurlaub und nicht mal eine Krankenkasse. Diese wurde nämlich mal - ging längst vergessen! - als Solidaritätsprojekt und gegen Widerstände eingeführt....Die Liste liesse sich noch lange verlängern.

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  • Parlamentskommissionen der beiden Basel lancieren Gegenvorschlag

    Wozu eigentlich der ganze Aufwand?

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  • Das wird kommende Woche neu bei der TagesWoche

    und ihre Themen! In vielen lebens- und menschennahen Themenbereichen füllt die TaWo riesige Löcher, um die konventionelle Medien aufgrund ihrer Abhängigkeiten grosse Bogen ziehen. Besonders um die hässlichen Schmuddelbereiche eines ausser Rand und Band geratenen Arbeitsmarktes, dem immer mehr Lohnabhängige zum Opfer fallen: Temporäre statt Festangestellte, Arbeitsverhältnisse auf Abruf und ohne garantiertes Mindesteinkommen, zunehmende Hungerlöhne und Nichtdurchsetzung der Flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit mit der EU. Nun noch eine Druckerei in der Region berücksichtigen, die sich an den Gesamtarbeitsvertrag der Branche hält und sich unterstützend für einen GAV für JournalistInnen einsetzen - die TaWo ist ganz schnell wieder Klassenprimus!

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  • Die Riehener Tea Party boxt sich nach oben

    Der Bible Belt von BS mit seiner von Herrn Beck sehr treffend beschriebenen überparteilichen Tea Party Bewegung erfordert halt auch aussergewöhnliche Allianzen. Wenn eine etwas anders tickende Minderheitspartei - wie die SP in Riehen! - für die dort wohnhaften Menschen etwas erreichen und das Gemeingut erhalten möchte. Die Wahrnehmung der kleinen Riehener SP als Rockzipfelhängerin der grossen EVP sollte aber spätestens dann überdacht werden, wenn man Inhalt und Anzahl politischer Grundarbeit vergleicht. Mit Fleissarbeit und Präsenz - und mit dem Ohr bei den Menschen, die nicht an der Hanglage wohnen.

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  • «Je nach Stimmung pfeife ich was»

    Solange es Menschen wie Trudi Hartmann gibt, an denen die notwendige Gehorsam- und Unterwürfigkeitkeit, die ein Überleben in dieser zunehmend neoliberal konditionierten Kapitalismus-Gesellschaft sichert, einfach abperlt wie der Schmutz an einer Lotusblüte, sind unsere sozialen und ethischen Errungenschaften der letzten 150 Jahre noch nicht ganz verloren. Glücklicherweise gibt es in Basel nebst Trudi Hartmann noch viele Frauen und Männer, die auf ganz verschiedene Weise nicht mainstream-mässig ticken: Anni Lanz, Michel Steiner, Xaver Pfister und viele andere. Sie alle hätte ein solches Portrait verdient.

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  • Kanton zeigt Gewerkschaftshaus an

    Ich teile Ihre Feststellung, Beobachtung und Ihre unbeantworteten Fragen.

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  • Kanton zeigt Gewerkschaftshaus an

    Am Badischen Bahnhof wehen DB-Fahnen, vis à vis schmückt sich ein Hotel mit seinem Namen auf flatternden Bannern. Am Kunstmuseum hängt ein fassaden-deckendes Transparent mit Ausstellungshinweisen. Textile Botschaften wohin das Auge reicht! Dass ausgerechnet dieses eine, temporär angebrachte Transparent für solche rechtsstaatlichen Bemühungen sorgt, ist gelinde ausgedrückt erstaunlich. Dass die Aufmerksamkeit des Herrn Hauswirth von der BaZ und des Bauinspektorates - auf der Grundlage des "Reklamenkonzeptes" der äussert beliebten und zeitgemässen Stadtbildkommission(!) - zu einem solchen Shitstorm mit Rechtsfolgen führt, ist wahlweise eine kabarettistische Glanzleistung oder eine Provinzposse. Empfehle den Initianten eine Steigerung ihrer "kriminellen Machenschaften": Schraubt doch des nächtens noch ein paar Solarpanels an diese Fassade!

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