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  • Die Print-Ausgabe der TagesWoche erscheint neu alle zwei Wochen

    Liebe Frau Schürch, vielen Dank für Ihre direkten und ehrlichen Worte, kein drumherum Gerede, kein Geschwurbel, ich schätze das!

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  • «Die Menschen werden es vorziehen, sich gegenseitig abzuschlachten, als in einer sicheren Welt zu leben»

    Tolles Interview, Danke, ich hätte noch stundenlang weiter lesen können! Es gelingt Euch immer wieder, mit sehr interessanten Interviewpartner*innen tolle Gespräche zu führen, weiter so!

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  • Anwohner laufen gegen Überbauung eines grünen Innenhofes Sturm

    Das seltsam Anmutende in dieser ganzen Verdichtungsdiskussion ist für mich, dass immer nur dort verdichtet werden soll, wo ohnehin schon dicht gebaut ist! Was bleibt ist, die Zubetonierung von Grünflächen, wie giorgio bereits erwähnte, auch im voliegenden Fall. Ein Punkt ist sicher auch, dass die von Verdichtung "Betroffenen" in der Regel Mietende sind und nicht Besitzende, wobei ich nun nicht die Einen gegen die Anderen ausspielen will, aber es zeigt sich halt, dass Mietende eben eher wenig Einfluss auf ihre unmittelbare Umgebung nehmen können, mal abgesehen davon, dass man wegziehen kann - wenn man denn eine Wohnung in weniger dichtem Umfeld findet und sich, schon wieder, einen Umzug leisten kann...Diese Verdichtungsbestrebungen und auch die Diskussion darum, sind armselig, frustrierend und ignorant - ich möchte den Financier, den Architekten oder den Bauherrn sehen, der in einer solchen Umgebung wohnen wollte! Auch "arme" Städter*innen haben ein Recht auf Wohnqualität.

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  • Krankenkassen wollen weniger Pflege für demenzkranke Basler

    Warum erstaunt mich diese Information nun so gar nicht? Genau, das Geschäftsmodell der Krankenkassen heisst, möglichst viele Einnahmen zu generieren und gleichzeitig die Ausgaben (für Kund*innen) möglichst restriktiv zu handhaben. Heutzutage muss den Krankenkassen bald jede Therapie regelrecht abgerungen werden. Ärztliche Verordnungen werden von Sachbearbeiter*innen (ohne medizinische Kompetenzen) grundsätzlich in Frage gestellt - Studien offenbar auch. Ausserdem merken demente Patienten es ja eh nicht, wenn sie ungenügend betreut sind, oder? Ja es ist eine ethische Frage, wie viel Pflege wir unseren Ältesten zukommen lassen.

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  • Kanton schloss Vertrag mit Nestlé unter der Hand ab

    Es stellt sich auch die Frage, wo in diesem Fall der viel bemühte "Wettbewerb" bleibt - es ist genau so wie befürchtet, im Grunde herrscht in der Wirtschaft das Faustrecht, der grösste und stärkste "Wettbewerbsteilnehmer" diktiert die Bedingungen und das ED macht mit, schäbig.

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  • Regierung verzichtet auf Rückforderungen

    Zusammenfassung einer Aussenstehenden: Nachdem 20 Mitarbeitende des Historischen Museums an den Baselstädtischen Angestellten-Verband (BAV) gelangt waren, wurden die Verhältnisse im Historischen Museum genauer betrachtet und ein Defizit von 745'000 Franken und weiteres Ungemach entdeckt. Rechnen wir mal zusammen: eine Führungsperson mit mangelhafter Führungskompetenz, offenbar null Sozialkompetenz und ohne die geringste Ahnung von verantwortlichem Umgang mit Staatsfinanzen. Dann ein Arbeitgeber, bei dem die Kontrolle der Geschäftsführung nicht zu funktionieren scheint. Und schlussendlich wird irgendjemand den Scherbenhaufen aufräumen müssen - aber ok, das kann ja mal vorkommen, dass die falsche Person an einen Posten gewählt wird. Dennoch, warum um alles in der Welt dann noch eine Abfindung? Eine einfache Steuerzahlerin wie ich kann dieses Verhalten einfach nicht nachvollziehen - wenn ich etwas verbocke, werde ich in der Regel nicht belohnt. Warum also müssen höhere Kader keine Verantwortung für so ein Debakel übernehmen und bekommen gar noch eine Abfindung (für was auch immer?)

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  • Dieser Schweizer geht mit Big Data gegen das Sterben auf dem Mittelmeer vor

    Danke TaWo für diesen Artikel und Danke Charles Heller für Ihre Arbeit! Das Dokumentieren dieses Wahnsinns verdient Respekt, dafür genau die Instrumente zu nutzen, die sonst für das Abwehren der Migrationsströme eingesetzt werden, ist schlicht genial.

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  • Was tun mit Majestätsbeleidigung?

    Und was lernen wir daraus? Unanständig regieren ist kein Problem, unanständige Satire schon. Ich bin nun wirklich kein Fan von Böhmermann und auch nicht der Meinung, dass Satire alles ALLES darf, aber HALLO Realität?? Der Eine ist beleidigend, kann man daneben finden, und der Andere???

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  • Warum rettet ein 22-jähriger Basler Flüchtlinge aus dem Meer? Ein Interview

    Danke für dieses Interview, das macht Hoffnung im überforderten Europa. Es ist schön, dass Ihr von BAAS Anteil nehmt und handelt, Chapeau!! Eine Bitte, ich würde euch gern mit einer Spende unterstützen, möchte mich aber nicht bei Facebook anmelden, sorry, gibt es da auch einen anderen Weg?

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  • Polizei löst unbewilligte Demo für Flüchtlinge mit Gummischrot auf

    Der Versuch einer Antwort auf Ihre Frage, aus meiner Sicht, die keinen allgemein gültigen Anspruch erhebt. Ein Kirchenasyl dient dazu, das Thema Migration und die Not der betroffenen Menschen sichtbar zu machen und eine Auseinandersetzung mit dem Thema in der Gesellschaft zu bewirken. Dass mit der aktuellen Gesetzgebung mit Ausschaffungen zu rechnen ist, ist klar, und das ist das eigentliche Thema: das Asylrecht wurde in den letzten Jahren zunehmend eingeschränkt, Fluchtgründe werden gewertet und die meisten Gründe abgewertet (Wirtschaftsflüchtlinge), man beruft sich auf unsinnige und unmenschliche Gesetze (Dublin Abkommen, Schengenstaaten) und was bleibt ist Abschottung, Abschreckung bis hin zu Gewalt. No border, no nation ist radikal, vielleicht ein Ideal oder einfach der Versuch die Welt neu zu gestalten. Wir sollten versuchen, uns der Herausforderung zu stellen, die Migration zu anerkennen anstatt ständig gegen die Realität anzukämpfen, denn Migration ist eine Realität, immer schon. Ausserdem ein Menschenrecht. Niemand sagt, es sei einfach, aber wir alle tragen dazu bei wie die Welt ist, und wir alle können dazu beitragen, sie zu gestalten. Let's do it!

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