RH
  • Nach der Abfuhr für Veloring folgt ein neuer Anlauf für die Zollibrücke

    @ Roland Schmid: Fehler soll man eingestehen und wenn nötig sich auch dafür entschuldigen. Mein Post war in der Tat "ziemlich hitzig" geschrieben. Eigentlich überzeuge ich lieber mit Argumente und sachlicher Diskussion. Ich habe Sie wohl in der Tat missverstanden. Das Thema Verkehr ist für mich ein "Reizthema" geworden, weil oft jede Gruppe für sich die alleinige Daseinsberechtigung einfordert. Ich war im Leben bestimmt schon alles, vorwiegend Fussgänger, vorwiegend Velofahrer, vorwiegend Autofahrer und vorwiegend Zugfahrer. Für mich ist klar, es geht nur miteinander und nur wenn alle Verkehrsmittel den Bedürfnis entsprechend gefördert werden. Darum: Sorry, ich habe Ihren Post komplett missverstanden. Freundliche Grüsse

    Zur Diskussion
  • Nach der Abfuhr für Veloring folgt ein neuer Anlauf für die Zollibrücke

    Einfach eine exemplarische Vorlage und wunderbares Beispiel welches Sie da beschreiben. Es zeigt genau die Intoleranz gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern. Warum um Himmelswillen schreiben müssen so schanden freudig sein und auf einem extra Veloweg (Zitat) "könnten wir als Fussgängergruppen auch diese Abkürzung nehmen, (...) und vor allem, die rasenden Biker etwas einbremsen." Sie als Fussgänger geniessen in der Schweiz (einzige Land auf der Welt) den absoluten Vortritt auf dem Fussgängerstreifen. Gönnen Sie verda**** nochmal doch den Bikern ihre Route und mir als Autofahre das Recht mich mit dem Auto fortbewegen zu können! Einfach unglaublich. Je linker, desto intoleranter gegenüber allem anderem was nicht dem eigenen Weltbild entspricht. Gewissen Menschen hat es doch echt ins Gehirn ******. Verkehrsfreie Innenstadt. Städte entstanden dank Handel, Verkehr und grosse Population. Einfach nur Wohlstandsverwöhnt.

    Zur Diskussion
  • Die Uno fordert alternative Finanzierungen für Medikamente

    @ Andreas Kermann: Ihre Aussage verwirrt mich etwas. Wenn dies Ihre Schlussfolgerungen aus meinem Post sind, dann habe Sie meiner Meinung nach nicht verstanden wo das Problem wirklich liegt. Der Staat war noch nie Innovativ. Denken sie wirklich die von mir beschriebene „bessere Tablette“ wäre noch entwickelt worden, wenn der Staat bereits ein funktionierendes „Injektionsmedikament“ gefunden hätte? Wenn ein Staat die Wirtschaft plant oder für Innovationen zuständig ist, dann entstehen „Erfolgsgeschichten“ wie der Trabi oder Lada in Russland. Über Jahrzehnte keinerlei Fortschritte, technische Verbesserungen oder Produktionsoptimierungen geschafft. Im Gegenteil, man musste für das eigene neugeborene Kind ein Trabi vorbestellen, damit es zur Volljährigkeit ein Auto erhielt. Die Lieferzeit betrug sage und schreibe 18 Jahre. Absolutes Versagen der staatlichen Planwirtschaft. Anderes Beispiel: All die neuen PRIVATFINANZIERTEN Hochhäuser der letzten 10 Jahre in Basel wurden in rund 1-3 Jahren gebaut. Wenn STAAT einen Verkehrskreisel neu gestalten lässt, herrscht dort für 9-12 Monate Baustelle. Die Diskrepanz bei den Relationen ist einfach mit nichts zu rechtfertigen. Ganz zu schweigen von den 7 Jahren Renovierungszeit für den ca. 100m Schäntzlitunnel. Soll mir mal einer erklären warum die Renovation von 100m Tunnel mehr als doppelt so lange dauert, wie der Bau des höchsten Hochhaus in der Schweiz. Die Medikamentenkosten könnten drastisch gesenkt werden, wenn die Unternehmungen nicht mehr jede Extrawurst von den STAATLICHEN Gesundheitsbehörden für eine Zulassung erfüllen müsste. Statt dessen könnte doch z.B. die WHO bindende Richtlinien und Gesetzte erlassen, die für alle Staaten gelten. Ebenso könnte die WHO als zentrales Pharma-Patentamt fungieren, schlagartig wären auch hier sehr viele Kosten weg. Wenn Patente nicht so schnell ablaufen würden, könnten auch die forschenden Pharmaunternehmungen die Kosten über einen längeren Verkaufszeitraum wieder einholen und wären nicht diesem enormen „Geldeintreibedruck“ ausgesetzt. Weitere Sparmöglichkeit: Wenn sich Staaten mit ähnlichen Sprachen und Regionen (z.B. Skandinavien, Baltikum, Balkan, Südamerika und Karibik und noch ganz viele weitere Beispiele) an einen Tisch setzten könnten und gemeinsam vereinbaren, welche Informationen auf der Verpackung, eine gemeinsame mehrsprachige Packungsbeilage aushandeln und bei der Haltbarkeit und Datumsformat auf der Verpackung aufgedruckt werden, könnten auch hier durch grössere Volumen und weniger Bürokratie enorme Kosten eingespart werden.

    Zur Diskussion
  • Die Uno fordert alternative Finanzierungen für Medikamente

    Gerne nutze ich diesen Artikel um den interessierten einen anderen Blickwinkel aufzuzeigen. Pharmaunternehmungen haben weltweit einen eher schlechten Ruf. Ob gerechtfertigt, teilweise gerechtfertigt oder reine Polemik muss jeder selbst entscheiden. Erlauben Sie mir jedoch meine Sicht als Angestellter in einer Pharmaunternehmung. Auch wenn Sie es bestimmt anders empfinden werden, ich kratze nur an der Oberfläche. 1. Die Suche nach neuen Substanzen /Molekülen und Entwicklung von Medikamenten wird immer aufwendiger. Nur etwa eine von 500-1000 Substanzen / Molekülen schafft es als Medikament in die finale Studienphase III, kurz vor Markteinführung. Vorbei die Zeiten in denen die blosse Entdeckung des Penizillinpilzes Millionen von Menschen retten konnten oder ein paar zusammengemischte und aufgebackene chemische Basisstoffe ein neues Schmerzmittel ergaben. 2. Moderne Medikamente, vor allem Parenteralia haben heute mehrere hundert Prozessschritte. Beim Produktionsverfahren müssen genaueste Reihenfolgen, Temperaturen, atmosphärische Drucke, Verarbeitungszeiten, Dosierungsverhältnisse und noch ganz viele weitere Parameter streng nach den Vorgaben eingehalten werden. Manchmal entscheiden zwei Stellen hinter dem Komma über Erfolg oder Fehlschlag. 3. Ausserdem, wo früher eine ausgediente Lagerhalle mit „Klimaanlage“ (man konnte die Fenster öffnen) als Produktionsstätte reichte, müssen heute ganze Gebäude nach aktuellen GMP, GDP, GLP Standard neu gebaut werden. Diese ermöglichen eine absolut sterile Produktion, mit mehreren Reinheitszonen und von der Umwelt absolut abgeschottet. Sämtliche Maschinen und Anlagen sind i.d.R. Einzelanfertigungen, extra für dieses eine Medikament entwickelt und gebaut. Danach muss mittels Validierung, Qualifizierung und Behördenprüfung sichergestellt werden, dass die Laborprozesse für die Massenproduktion absolut identisch nachgebildet werden können. Vieles davon ist berechtig und nötig aber jemand der noch nie in der Pharmaindustrie gearbeitet hat, kann sich unmöglich vorstellen wieviel „Blödsinn“ von den Behörden verlangt wird und die Kosten sinnlos vervielfältigen. Nebenbei die reinen Baukosten für solche Gebäude und Anlagen erreichen oft 300- 500 Millionen CHF. 4. Sobald ein vielversprechendes Molekül gefunden wurde, muss es sofort patentiert werden. Man will ja nicht, dass die Forscher damit zur Konkurrenz überlaufen. Daraus ergeben sich weltweit hohe Registrierungs- und Anwaltskosten. Ebenfalls selbstredend ist die Entlohnung der Forscher selbst. Mit entsprechendem Obolus will man sie an die eigene Unternehmung binden. Und glauben Sie mir, diese Menschen werden wirklich als das wertvollste Gut (Human Capital) einer Unternehmung betrachtet. 5. Sobald eine Pharmaunternehmung „A“ ein vielversprechender Wirkstoff, Molekül oder Substanz, mit dem dazugehörigen Produktionsverfahren patentiert hat, ist es im Patentregister öffentlich. Das Patent ist je nach Medikament und Indikation zwischen 20-30 Jahre gültig. Je seltener die Krankheit um so länger gilt das Patent. Damit soll gewährleistet werden, dass sich auch die Forschung zu seltenen Krankheit lohnt. Aber ab dem Tag der Patentierung resp. Patentveröffentlichung können Generikafirmen „B“ und Konkurrenten „C“ das Molekül kopieren, selbst erforschen und ein eigenes Produkt entwickeln. Man bedenke dabei: Zu diesem Zeitpunkt kann die eigentliche Entwicklung des marktreifen Medikamentes durch die Unternehmung „A“ trotzdem noch weitere 10-15 Jahre dauern. Ebenfalls wird die Unternehmung „A“ laufend weitere Patente anmelden, die von „B“ und „C“ kopiert werden können und somit einen Grossteil der F&E kosten einsparen. So lange sie damit keinen kommerziellen Profit machen ist das absolut legal. 6. Immer mehr Gesundheitsbehörden weltweit verlangen immer aufwendigere Registrierungsverfahren, welche oft ziemlich entgegengesetzte Ansätze haben. Während manche einen statistischen Beweis für die Wirksamkeit verlangen, wollen andere den wissenschaftlichen Beleg, dass der Wirkstoff keine Schäden verursacht. Dasselbe gilt für Tierversuche. Es sind vor allem die staatlichen Gesundheitsbehörden die immer wie mehr Tierversuche fordern, um gesichertere Daten zu erhalten. Ebenfalls werden immer aufwendigere Studien, mit immer wie mehr Probanden verlangt. Hier hat eine Pharmaunternehmung absolut keine Beeinflussungsmöglichkeit. Nur wenn sämtliche Richtlinien der staatlichen Behörden erfüllt sind, gibt es eine Zulassung. Der Personalaufwand für die Studien der Pharmaunternehmung beträgt mehrere 100 Personen (Doktoren, Forschern, Studenten, Anwälte und Probanden), welche über Jahre als Angestellte oder Subunternehmen einen regelmässigen Lohn erwarten. Eine Wertschöpfung hat bis anhin jedoch noch immer nicht stattgefunden und die Unternehmung „A“ somit noch keinen einzigen Rappen eingenommen. 7. Wenn ein Medikament schliesslich nach 10-20 Jahre Entwicklung (manchmal sogar 25Jahre) endlich marktreif ist, bleiben der Unternehmung „A“ nur noch ein paar wenige Jahre, um sämtliche angefallenen Kosten, einen Gewinn und gewisse Reserven für weitere Forschung einzufahren. Wir erinnern uns… nur eines von 500-1000 Wirkstoffe schafft die Marktreife. Zwischen den ersten Tierversuche und der Studienphase 3 ist die Durchfallquote der Medikamente noch immer ca. 95%, Trotzdem wurden manchmal schon mehrere 100 Millionen CHF je Medikamente ausgegeben. 8. Dennoch, genau an dem Tag an dem das Patent der Unternehmung „A“ abläuft, werden „B und C“ mit einem eigenen, fertig entwickelten, registrierten und marktbereiten Präparate in den Startlöchern stehen. Geforscht haben sie kaum und die Entwicklungskosten beliefen sich auf ein Bruchteil. Die Kopie ist um ein vielfaches kostengünstiger aber neue Medikamente werde sie nie entwickeln. 9. Weiteres Risiko das das forschende Unternehmen „A“ einkalkuliert muss: Nach jahrelanger Forschung hat es ein neues flüssiges Medikament entwickelt, das 1x pro Woche mittels Spritze verabreicht werden muss. Die Marktreife steht kurz bevor und es wurde schon über 1Milliarde an Entwicklungskosten ausgegeben. Jetzt kommt eine Firma „X“ mit einem viel besseren Wirkstoff. Bei ihr reicht eine Tablette 1x im Monat. Welches Medikament wird der Kunde wohl lieber mögen? 1x pro Woche eine Spritze oder 1x im Monat eine Tablette? Dieses Beispiel ist tatsächlich genauso real geschehen und hat einer Unternehmung Kosten von 1 Milliarde CHF beschert, für ein marktreifes Produkt das niemand will. 10. Ich habe Ihnen hiermit nur einen winzigen Einblick in die Kosten für ein neues Medikament beschrieben. Gänzlich ausgelassen sind die Kosten, für Abfüll- und Verpackungsmaschinen, Packmittelentwicklung für alle Länder, eine garantierte absolute fehlerfreie Übersetzung aller Packungsbeilagen für alle Sprachen auf der Welt, Transportqualifizierung, Stabilitätsstudien, Kühlkettesicherstellung, wochenlange Personalschulungen an neuen Maschinen und Anlagen (durch Ingenieure und Konstrukteuren), „totes Kapital in Lagerstellplätze uvm. 11. Heutzutage kostest ein neues Medikament bis zur Markteinführung ca. 1.5 Milliarden CHF. Vieles davon sind preistreibende Absurditäten weil jede Gesundheitsbehörde auf dieser Welt sich für die wichtigste hält und auf unvorstellbare Extrawünsche besteht. Egal ob es ein potenter und Hauptabsatzmarkt wie die USA oder ein unbedeutender Kleinstaat ist, das nur aus ethisch moralischen Gründen beliefert wird aber ein reines Verlustgeschäft ist. Jawohl!! Auch das gibt es tatsächlich! Aber welche Unternehmung würde öffentlich „sinngemäss und von mir sehr überspitzt dargestellt“ einem ganzen Staat sagen: „Leute, eigentlich geht ihr uns am A**** vorbei, ihr seid für uns nur ein Verlustgeschäft. Dankt den anderen Länder, dass wir dort genug Gewinn erzielen können um euch kostenlose Medikamente liefern zu können“. 12.Genau dasselbe war in Griechenland. Niemand interessierte, dass der Staat seit 4 Jahren Pharmarechnungen von privaten Unternehmungen nicht mehr bezahlte. Alle empörten sich bloss über die Pharmaunternehmungen, welche nur noch den Endkunden belieferten jedoch keine staatlichen Institutionen mehr. Obwohl die Versorgung zur keiner Sekunde gefährdet war, waren die Pharmakonzerne die bösen. Zeigen Sie mir eine Unternehmung die 4 Jahre lang anstandslos Ware liefert aber kein Geld erhält. 13.Worin ich Ihnen zu 100% zustimme: Solange eine Pharmaunternehmung gute und engagierte Mitarbeiter hat, welche in der gesamten Prozesskette fleissig und pflichtbewusst arbeiten und viele neue Medikamente verzögerungsfrei auf den Markt bringen, verdient die Unternehmung derart schweineviel Geld, dass es einer ethischen Perversion gleich kommt. Dafür können viele gute Löhne bezahlt werden und ein grosser regionaler Wohlstand entsteht. Hat die Unternehmung jedoch 5-6 Fehlschläge in der Studienphase III oder fehlgeschlagene Markteinführungen wegen „Schlamperei“, wird sie insolvent und ganz viele arbeitslose wären die Folge. Abstiegsbeispiele für ehemals prosperierende Wirtschaftsstandorte gibt es zur Genüge. Weitere Klischees zu denen ich gerne Stellung nehmen würde: Pharmaunternehmen wollen Krankheiten gar nicht heilen, denn dauerhaft kranke Patienten bringen mehr Profit. Seien Sie versichert, für jeden Forscher ist seine Arbeit Berufung und Leidenschaft. Patentierte Wirkstoffe sind öffentlich und nur begrenzt geschützt. Wenn es tatsächlich bereits ein Wirkstoff gegen AIDS gäbe, so wäre dieser schon längst patentfrei. Frische und ehrgeizige Chemiker, Pharmatechnologen, Biologen, Biochemiker oder Molekulartechnologen könnten frisch ab der Uni zusammen (mittels Crowdfunding) eine Unternehmung gründen und ein heilendes Medikament entwickeln. Sie wäre schlagartig Milliardäre. Warum hat es wohl noch niemand versucht?! Dasselbe gilt für jede andere „noch“ unheilbare Krankheit. Die Compliance Abteilung einer jeder Pharmaunternehmung gewährleistet mit dem Code of Conduct, dass ethische Standards eingehalten werden und die ärmsten der Armen (Afrika) Medikamente zum Herstellungspreis erhalten, auch wenn es in manch Augen blosse Publicity ist. Der CEO mag manchmal als Ars****** erscheinen und eine Massenentlassung von 200 Personen verkünden. Mit der schlagartigen Einsparung von 6000 CHF Monatslohn plus zusätzliche 20% Sozialabgaben pro Mitarbeiter, kann die Unternehmung MONATLICH 1‘440‘000 CHF Lohnkosten einsparen und so den sicheren, regelmässigen und dauerhaften Lohn der restlichen 800 Mitarbeitern sicherstellen. Weiter wird seitens Pharmaunternehmungen schon seit längerem Geprüft wie man eine kostenlose Behandlung für Patienten anbieten könnte. Nur wenn es tatsächlich gelingen würde einen Patienten komplett zu heilen, würde man auf eine Bezahlung der erfolgreichen Behandlung bestehen. Das wären durchaus ehrenhafte Absichten. Nichtdestotrotz darf man nicht vergessen, absolut niemand arbeitet ohne Profit oder kann es sich leisten Dauer Verluste einzufahren. Privatunternehmung bleibt Privatunternehmung.

    Zur Diskussion
  • Hauptverdächtiger nach Anschlag in Manchester identifiziert

    @peter meier1: Bin anderer Meinung. Über terroristische Attacken in Europa soll durchaus berichtet werden. Alles andere käme nur den Realitätsverweigerern entgegen. Es muss zwingend auch die Herkunft und Nationalität des Täters veröffentlicht werden. Es sollte jedoch einen Medienkodex geben, woran sich alle Medien ausnahmslos halten würden. Es sollte diesen armseligen Loosern keine Plattform für mögliche Glorifizierung gegeben werden. D.h. weder Foto noch Name der armseligen Looser veröffentlichen. Und genau wie in der Rede von Trump heute geäussert, sie fortan nicht mehr als "Terroristen oder Monster" zu bezeichnen, denn das wäre für sie eine Ehrung, sondern sie bloss noch "armselige Looser" nennen. Ich bin mir sicher, hätte Obama diesen Satz gesagt, hätte sich die neue Bezeichnung bereits weltweit etabliert. Na ja, auch ein Trump kann offensichtlich tatsächlich mal einen überlegenswerten Vorschlag haben. Wäre doch toll, wenn sich die Nachwelt nur noch mit folgenden Headliner an diese armselige Looser erinnern würde: „Ein armseliger Looser hat mit einer unislamischen Tat in Manchester 20 Kinder und Teenager getötet.“ Übrigens, fürs Protokoll... Die Eltern sind 1994 aus Libyen nach England geflüchtet und haben dort Asyl erhalten. Und so hatte der Sohn dem Englischen Volk 22 Jahre später seine Wertschätzung gezeigt. Mal sehen wie sich die Kinder der aktuell zugezogenen Fachkräfte und Ingenieure entwickeln. Eines ist jedoch eindeutig sicher. An der Situation wird sich so schnell absolut nichts ändern. Ein Hinterfragen, Überdenken oder Neubeurteilung der aktuellen Politik hat noch nicht stattgefunden. Denn hier auf Tageswoche wunderbar ersichtlich, solche Themen kommentiert man lieber nicht. Man würde schliesslich in Argumentationsnot kommen. ;)

    Zur Diskussion
  • Hauptverdächtiger nach Anschlag in Manchester identifiziert

    @Esther: :) Richtig, beim Polizisten der geheime Informationen an Erdogan weiter gab, schwieg man, weil er noch nicht rechtskräftig verurteil wurde und somit gilt die Unschuldsvermutung. Hier wird aus mitgefühl geschwiegen, das nächste Mal aus Trauer, dann vielleicht mal aus wut. Hauptsache man hat einen Grund zu schweigen. Hoffen wir mal nur, dass man nicht mal schweigt, weil man selbst unter den Opfern ist. Und ebenfalls genau so und nicht anders erwartet. Wenn man vor langer Zeit vor solchen Zuständen und Entwicklungen gewarnt hat, galt man als böser fremdenfeindlicher Rassist. Jetzt als die Zustände eingetroffen sind und man Korrekturmassnahmen fordert, erlauben sich die bösen dummen fremdenfeindlichen Rassisten solche Taten um sich politisch zu profilieren. Geht natürlich ganz und gar nicht. Hauptsache es halten alle schön die Fres**.

    Zur Diskussion
  • Stillstand in der Velostadt Basel

    @ fröilein chröttli :) Werde ich ab jetzt gerne machen.

    Zur Diskussion
  • Prämienverbilligungen treiben Sozialkosten in die Höhe

    @ Fritz Weber: Dieses Land würde ich nicht gerade behaupten, sondern eher im Kanton Basel Stadt wird man kräftig zur Kasse gebeten. Ich habe mal für kurze Zeit im Kanton gelebt. Jetzt wohne ich im Aargau (ich arbeite auch dort und bin somit den Linken entgegen gekommen, denn ich Pendle nicht). Meine Steuerlast ist im Vergleich zu Basel ca. 3500 CHF günstiger. Die Autoversicherung kostet nur noch 2/3 von Basel, obwohl ich jetzt ein schwereres Auto, mit viel mehr Hubraum und über doppelter PS Zahl habe. Ach ja, die Krankenkasse ist noch heute (5 Jahre später) trotzdem gute 90 CHF günstiger, pro Monat natürlich.

    Zur Diskussion
  • Ein Ja zum Veloring ist ein Ja für eine zukunftsweisende Mobilitätspolitik

    Nächster Punkt, als Velofahrer war ich stets dankbar für die 1.6 Promillegrenze. Denn man kann ganz legal ziemlich besoffen noch heimfahren. Wenn ich aber mit 1.5 Promille besoffen nach links auf die Strasse falle, dabei plötzlich rund 1.5 Meter mehr von der Fahrbahn beanspruche, trägt die Hauptschuld am Umfall der Autofahrer, welcher einfach das Pech hatte genau in diesem Moment an mir vorbeizufahren. Vielleicht könnte er tatsächlich noch reagieren und ausweichen. Statt meinen Körper überfährt er halt "nur meinen Kopf". Trotzdem würde er die Hauptschuld am Umfall tragen. Und wehe, wenn er sich zuvor nur ein einziges Gläschen Sekt (1,5 dl) zum Anstoss auf ein Ereignis gegönnt hätte. Könnte man dem Autofahrer auch nur 0.1 Promille nachweisen, wäre sein Leben am Ar***.

    Zur Diskussion
  • Ein Ja zum Veloring ist ein Ja für eine zukunftsweisende Mobilitätspolitik

    Ich empfehle allen militanten "Velo ist das Beste, Auto ganz böse" Fanatikern, folgender Artikel: https://www.nzz.ch/zuerich/aktuell/statistik-verkehrsunfaelle-in-zuerich-velofahren-wird-immer-gefaehrlicher-in-zuerich-ld.151123 Ich bestreite nicht, dass es viele rücksichtslose Autofahrer gibt und ich bin selbst ein passionierter Velofahrer. Ich halte mich stets an die Verkehrsgesetze, bin nie über eine rote Ampel oder auf dem Trottoir gefahren. Trotzdem stets sehr zügig und schnell unterwegs gewesen. Allerdings muss ich gestehen, erst als ich selbst die Autoprüfung gemacht habe, wurde ich mir bewusst wie schei**e ich unterwegs war. Als Velofahrer hatte ich selbstverständlich stets den Überblick und fühlte mich sicher. Doch als Autofahrer hat man ihn eben nicht. Plötzlich überholt einem ein Velo rechts mit absolut überhöhter Geschwindigkeit, reisst einem fast den Seitenspiegel ab oder es drängt sich ein Velo noch schnell durch eine Lücke, welche ich als Bremsweg fürs Auto einkalkulierte. Ich musste mit schrecken feststellen, dass ich eigentlich genau so gefahren bin und war mir gar nicht bewusst, welchen Stress ich den Autofahrern dadurch verursachte, denn ich hatte ja alles unter Kontrolle. Da jetzt ein Statistik veröffentlicht wurde die beweist, dass die Velofahrer in 2/3 der Fälle selbst am Umfall schuldig sind, verwundert mich nicht mehr. Aber eben, wer noch nie in als Fahrer in einem Auto war, wird dies nicht begreifen können.

    Zur Diskussion