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  • Orwells «1984» feiert Comeback in Trumps 2017

    Ces, die alte Tante ist leider auch nicht mehr das, was sie mal war. Ich nehme sie nur noch als Propagandablatt für die neoliberale "Elite" wahr. Propaganda, die allerdings immer noch adrett in korrektem Deutsch verpackt ist. Der Ansatz, den die NZZ hier verfolgt, ist meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt. Ich würde einen komplett Anderen wählen: - Foristen müssen sich bei der Anmeldung gegenüber der Redaktion eindeutig ausweisen. Pseudonyme sind erlaubt, auch wenn ich diese nicht mag, gibt es respektable Gründe dafür. Grund: liegt eine strafrechtlich relevante Aussage vor, kann die Redaktion den Verursacher identifizieren. Die jetzige Situation, dass Forenbetreiber für Äusserungen anderer haften sollen, ist absurd. - Foristen, die über die Stänge schlagen, werden von der Redaktion persönlich ermahnt, im Wiederholungszeit für eine gewisse Zeit auf "moderiert" gesetzt. Dies bedeutet selbstverständlich Arbeit, ist aber mMn der Preis für ein ansonsten offenes Forum. Mehr oder weniger willkürlich Beiträge zu verbergen und damit sozusagen einen Maulkorb zu erteilen, gefährdet die freie Meinungsäusserung. Nur zum Klarstellen: ich halte die Meinungsäusserungsfreiheit für ein so hohes Gut, dass sie nie eingeschränkt werden darf. Das heisst nicht, dass jede Äusserung folgenlos sein soll und darf: Aufruf zu einem Verbrechen ist nicht ok und sollte auf strafrechtlichem Weg verfolgt werden. Aber nicht durch Einschränkung der Meinungsäusserungsfreiheit, sondern durch ein Gericht, das die Strafbarkeit z.B. der *Handlung*, zu der mit dieser *Äusserung* aufgerufen worden ist, gegeben ist. Die Aussage: "erschiesst Politiker XY, er ist ein Verräter" sollte und wird strafrechtliche Folgen haben, die Aussage "Präsident E...N vergnügt sich mit Ziegen" sollte eine offene und erwachsene Gesellschaft ertragen können. Der "Angesprochene" sowieso. Wer das Usenet noch kennt, weiss, dass unerwünschte und/oder unerträgliche Foristen (Trolle z.B.) einfach geplonkt wurden, sprich, vom jeweiligen Leser einfach auf eine Ignore-List gesetzt wurden. Leider wurde diese Form der Diskussionrunden dem Zeitgeist geopfert und durch Foren ersetzt. Trolle haben hier ein leichtes Spiel, ein Forum zu sprengen. Es gibt sicher noch weitere Punkte, als Diskussionsgrundlage reicht aber mein Sermon hier hoffentlich.

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  • «Filterblase», «Inländervorrang light», «dabbing» – die Schweizer Jury hat sich entschieden

    Traurig, dass es ein solcher Satz, wie der von Glarner in die Welt posaunte, etwas typisch helvetisches ausdrücken soll. Die Schweiz präsentiert sich doch immer gerne als neutral, Heimat des roten Kreuzes und als Anbieter "guter Dienste" in Krisengebieten. Hätten wir eine funktionierende (nicht politisch gesteuerte) Bundesanwaltschaft, wäre Glarner längst wegen Aufruf zu Kriegsverbrechen angeklagt und nicht "Asylbeauftragter" der "typisch?" helvetischen Volxpartei. Aber vermutlich ist die helvetischste aller Tugenden: wer/was Geld bringt, wird nicht hinterfragt.

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  • Basel hat Heidi Mück gewählt – Riehen rettet Baschi Dürr

    Chröttli, Ihre Meinung zu Pseudonym oder nicht in Ehren, aber hier muss ich Piet Westdijk Recht geben. Anonym (oder pseudonym: wer der beiden Bandgründer steckt nun dahinter?) Ad Hominem Attacken zu fahren, ist feige und mit einem Heckenschützen zu vergleichen. Man geht davon aus, in der Anonymität straf- und oder folgenfrei davon zu kommen. Sie treten hier auch mit einem Pseudonym auf, ich kann mich aber nicht erinnern, von Ihnen je einen persönlichen Angriff auf eine bestimmte Person gelesen zu haben. Ich halte damit Ihre Entscheidung, nicht mit Ihrem Namen aufzutreten, zwar persönlich für falsch, aber als Solches akzeptabel, da sie diese Maske, um es mal so zu nennen, nicht für persönliche Angriffe missbrauchen. Auch mir gehen manchmal die Pferde durch und ich schreibe etwas, was ich in einer ruhigeren Minute vielleicht etwas diplomatischer (oder gar nicht) geschrieben hätte, ich stehe aber dann auch mit meinem Namen dazu. Und deshalb hat Piet Westdijk mMn Recht mit seinem Einwand.

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  • Gute Ratschläge und ein Appell an den Trägerkanton Baselland

    Herr Eicher, Ihnen ist schon bewusst,dass Sie sich mit dieser Aussage auf ziemlich dünnes Eis begeben? Man kann der Uni Basel meinetwegen ein etwas verstaubtes Image unterstellen (mMn zu Unrecht), das Transparent aus dem Jahr 1969, das sie hier reichlich frei zitieren, hatte allerdings einen anderen, handfesten Hintergrund: der damals noch fehlenden Aufarbeitung der deutschen (!) Hochschulen einer kurzen, aber katastrophalen Gesellschaftsform unserer nördlichen Nachbarn kurz davor. Selbst wenn man einmal unterstellt, dass es auch heute noch (wieder) Apologeten eben dieser zum Glück keine 1000 Jahre dauernden Epoche gibt, ist es schon eine ziemliche Unverschämtheit, die Uni Basel des Jahres 2016 mit Mitläufern und Tätern des dritten Reiches in Verbindung zu bringen. Und das tun Sie mMn. mit diesem aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat.

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  • Ein Rundgang durchs neue Asylzentrum mit besorgten Bürgern

    Ich gebe Ihnen in dem Punkt recht, dass sie immerhin hingegangen sind. Die Fragen aber, die offenbar gestellt worden sind (dürfen Handys benutzt werden) oder abfällige Kommentare über Infrastruktur, die von diesen Besuchern als unnötiger Luxus empfunden werden (z.B. Fernseher) lassen mich allerdings zweifeln, ob sie auch bereit waren, ihren Standpunkt zu überdenken. Sie werden ihr Kreuzchen vermutlich wieder bei Populisten machen, die ihnen das Paradies versprochen haben, wenn nur erst alle Ausländer raus sind. Noch etwas, das geht an alle Kommentatoren: meiner Meinung nach ist der Begriff "besorgter Bürger" verbrannt. Verbrannt von Pegida und anderen Hetzern, die mit der Masse der Unzufriedenen (nicht gleichzusetzen mit Unterprivilegierten) einen hässlichen Mob orchestriert. Keiner dieser Leute wäre bereit, aus dem Schatten der Anonymität zu heraus zu treten. Wären diese Menschen wirklich besorgt um den Zustand dieses Landes und der Gesellschaft, würden sie andere Fragen stellen.

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  • Ceta als Lehrstück zum Funktionieren der Demokratie in der EU

    Herr Kreis ist mir bisher immer als kompetenter Autor aufgefallen, dieser Artikel hingegen ist ein so tiefer Griff ins Klo, dass es schwer sein dürfte, diese Propagandasch***e wieder los zu werden. CETA, wie auch die anderen schon umgesetzten aber auch die noch hängigen transnationalen Abkommen dieser Art haben nur einen Zweck: die komplette Zerstörung rechtsstaatlicher Strukturen (Grundrechte wie z.B. die Menschenrechte) zugunsten einer kleinen Minderheit (international operierende Konzerne). Wer dies für zu dick aufgetragen hält, schaue bitte auf laufende Verfahren US amerikanischer Ölmultis gegen südamerikanische Staaten, die sich gegen die rücksichtslose Zerstörung ihrer Länder zur Wehr gesetzt haben. Die Antwort der Multis: ihr wollt euch nicht vergiften lassen? Na das schmälert aber unseren Gewinn und deshalb verklagen wir euch. Wurde natürlich anders formuliert, man faselt was von Kommunismus und Enteignung, das zieht fast immer. Im Zusammenhang dieses globalen Problems, dass rechtsstaatlich nicht legitimierte Wirtschaftsunternehmen dank korrupter Politiker, die solche (geheime) Verträge in (geheimen) Verhandlungen vorbei an der Bevölkerung (in demokratischen Rechtsstaaten der Souverän!) zwecks Gewinnoptimierung über Recht und Unrecht bestimmen können von Erpressung einer kleinen Minderheit zu sprechen, ist schon ein starkes Stück und disqualifiziert meiner Meinung nach Herrn Kreis nachhaltig.

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  • Nix geht übers Vakuumieren!

    Die Idee, sein Smartphone zwecks Wetterfestigkeit zu vakumieren, klingt erst mal verlockend. Leider ist es aber (buchstäblich) brandgefährlich! Die in nahezu allen Geräten verbauten Akkus auf Lithiumbasis sind nicht für Vakuumbedingungen geeignet. Es kann deshalb passieren, dass der Akku beschädigt (undicht) wird und Feuer fängt. Also Vorsicht mit solchen Tipps.

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  • Die Fernrohre sind bereit für die Sonnenfinsternis

    Ich kann nur eindringlich (!) vor "Hausmittelchen" wie russgeschwärzten Scheiben und ähnlichem warnen. Das einzige was das sehr starke Sonnenlicht wirklich genügend dämpft sind dafür ausgelegte Brillen und für die Fotografie entsprechende Folien. Die Gefahr, sich bleibende Augenschäden (bis zur Erblindung) zuzuziehen ist ohne geeigneten Schutz einfach zu gross! Also kein Gebastel bitte.

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