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  • «Ich finde das Verhalten der CVP schwierig»

    Hört doch alle endlich damit auf, die SVP als "nationalkonservativ" zu bezeichnen. "Konservativ" bedeutet auf deutsch : Bewahrend. Und die SVP ist alles andere als bewahrend. Für mich zeichnete sich die Schweiz bis vor ungefähr 20 Jahren dadurch aus, dass trotz vielfältiger Eigenheiten und Meinungen doch einen umfassenden Konsens über das "Schweizersein" an sich gab. Und genau den hat die SVP systematisch zerstört und ist immer noch dabei ihn zu zerstören. Mit rattenfängerischen Parolen und der Aushöhlung der Rechtsstaatlichkeit, mit der Verhöhnung der gewählten Volksvertreter als "classe politique". Nein, nationalkonservativ sind die auf keinen Fall. Aber ich verstehe die Schwierigkeit, die passende Bezeichnung zu finden - alles, was mir so spontan einfällt, könnte justitiabel sein.

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  • «Quoten sind eine Schweizer Tradition»

    "Ausserdem wären von hunderten Verwaltungsratsposten von der Quote lediglich zwei Dutzend Sitze betroffen." Was will Frau Fetz damit sagen? Dass Verwaltungsrat-Mandate so unwichtig sind, dass ohne Bedenken einige davon nicht nach Qualifikation vergeben werden brauchen? Frei nach dem Motto: "Liebe Leute, die beissen nicht, die wollen bloss spielen?"

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  • «Quoten sind eine Schweizer Tradition»

    Gleichberechtigung bedeutet die Gewähr gleicher Chancen bei erstens völliger Wahlfreiheit und zweitens Ergebnisoffenheit. Gleichstellung hingegen bedeutet Ergebnisgleichheit, unter Ignoranz oder gar Missachtung gleicher Chancen. Männer und Frauen sind nicht gleichgestellt, sondern gleichberechtigt, und dies tatsächlich. Jedem Mann und jeder Frau stehen grundsätzlich jegliche Bildungs-, Berufs- und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Diese Freiheit in solcher oder anderer Weise zu nutzen, ist jedem Mann und jeder Frau selbst überlassen. Gleichstellungspolitik ignoriert diesen Umstand und hat eine weitgehende Gleichverteilung der Geschlechter in attraktiven und privilegierten Positionen zum Ziel. Gleichstellungspolitik ist damit unweigerlich eine privilegierende Quotenpolitik. Wer für Gleichberechtigung einsteht, muss sich gegen privilegierende Quoten aussprechen. Und wer sich gegen privilegierende Quoten stellt, muss auch gegen Gleichstellungspolitik Position beziehen.

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  • Mit paar wenigen Schlagworten gegen die Frauenquote

    Ja, wenn Quote, dann aber überall: In der Müllabfuhr werden offene Stellen solange nur noch mit Frauen besetzt, bis die 30%-Quote erreicht ist. Können die Stellen nicht qoutengemäss mit Frauen besetzt werden, bleiben die Stellen solange unbesetzt. In der Herzchirurgie werden ab sofort nur noch Herzinfarkte bei Männern behandelt, wenn im gleichen Zeitraum 30% der Infarkt-Behandlungen auch bei Frauen durchgeführt werden. Wird die 30%-Quote bei den Frauen nicht erreicht, bleiben die Männer solange unbehandelt, bis die Qoute erreicht ist. In den Gefängnissen wird die Quote ebenfalls eingeführt. Können nicht 30% der Plätze mit straffälligen Frauen besetzt werden, haben die verurteilten Männer mit ihrem Haftantritt zu warten, bis die Quote erreicht ist.

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  • Abtreibung bleibt strafbar

    unschlagbar, deshalb der Link: http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/abtgerieben.jpg

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  • Gemeinsames Sorgerecht wird erst auf Juli 2014 eingeführt

    Wenn die Kindsmutter das gemeinsame Sorgerecht ablehnt, den Kindeskontakt ganz einstellen. Nichts mehr mit jedes zweite Wochenende "kinderfrei", spontane und kostenlose Übernahme im Krankheitsfall der Kindsmutter, mit zwei Wochen Entspannungsferien jährlich für die Kindsmutter... Wer als Elternteil das gemeinsame Sorgerecht ablehnt, negiert auch die "gemeinsame Elternschaft" und soll die alleinige Elternschaft dann auch konsequent selbst tragen. Als Elternteil "im zweiten Rang" ist man ja noch nicht mal mehr ein Vorbild für seine Kinder - wobei ironischerweise auch der Eltenteil "im ersten Rang" in keinster Weise als Vorbild für seine Kinder taugt. Aber solange die Väter brav den Anforderungen der Mütter hinterher laufen, wird sich für die "Altfälle vor 2009" nie was ändern. Fakten setzen statt politischer Vorstösse lancieren und statt Gerichtsverfahren einzuleiten...

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  • Rumknutschen oder doch lieber die Untertitel lesen?

    generell: - die "guten Filme", die Klassiker. Fellinis "La Strada", Bertoluccis "Ultimo tango a Parigi", Peckinpahs "Pat Garrett & Billy the Kid" - alles Werke, die meines Erachtens nix auf dem TV-Schirm zu suchen haben (auch wenn er 150 cm breit ist - das reicht immer noch nicht!) Auch die "Rocky Horror Picture Show" - daheim allein auf dem Sofa mit WC-Rollen werfen, mit Wasserpistolen spritzen und mit Reis werfen? Wie langweilig...

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  • Die stille Massenentlassung

    Unerhörte Geldbeträge braucht man für die Arbeitskräfte! Lohn ist nichts als Armenpflege und verdirbt bloss die Geschäfte. Erich Kästner anno 1932

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  • Die stille Massenentlassung

    Feldschlösschen, Feldschlösschen? Bitte meine Damen und Herren, hinter dem Etikett steckt die dänische Carlsberg-Gruppe; der viertgrösste Brauerei-Konzern der Welt. Da geht es um shareholder value, Eigenkapitalrendite und Marktführerschaft.

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  • Basler Gesamtschau voller Zuversicht

    Ziele sind nur dann Ziele, wenn sie die S.M.A.R.T.-Kriterien erfüllen: S wie spezifisch (nicht vage, sondern so präzise wie möglich) M wie messbar A wie akzeptiert R wie realistisch und T wie terminierbar. Was die Regierung hier (wiedermal) präsentiert, ist ein Wunschzettel, aber bei weitem keine Ziele. Von promovierten Führungspersonen erwarte ich mehr als salbungsvolle Worthülsen - und im übrigen auch eine Analyse der Ziel-Erreichung der bisher gesteckten Ziele. Welches Ziel der letzen Legislatur ist zu wieviel Prozent erreicht worden und dies mit welchen Mitteln? Liebe Regierung: Nochmal 'ran an die Sache und kräftig nachbessern! Liebe Parlamentarier: Ihr seid die, die die Exekutive kontrollieren. Eure Wähler erwarten, dass auch Ihr solche Nachlässigkeiten nicht akzeptiert.

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