RK
  • Strafrichter: «‹Rundschau›-Bericht war unseriös und niveaulos»

    Offensichtlich funktioniert der Rechtsstaat! Nicht perfekt, aber im Sinne von Volk und Behörde, was aber am Ende wirklich dabei herauskommt, das ist wieder eine andere Frage. Und zu welchem Urteil das führt. Oder eher selten, zu einer für uns Leser fragwürdigen Freilassung eines Verbrechers. Hat hier die Stawa geschlampt? Müsste man Gesetze und Verfahren anpassen und was wären die Folgen sonst?Die Rundschau sehe ich als seriös an, aber auch dort können Fehler oder Patzer passieren. Zu solchen Fragen kann ich nur sagen, dass der grösste Quatsch vor allem bei Politikern abläuft.

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  • Neger-Tinu, Trolle und Trash-Typen

    Gehe hier weitgehend einig! Und was die Clique angeht, so wurde sie in einer Zeit gegründet, da waren die Völkerschauen, wo Menschen aus Afrika wie Tiere zur Schau gestellt wurden noch normal! Also sicher eine ziemlich rassistische Zeit, wie ich noch die Nachwehen dazu aus meiner Kindheit in bester Erinnerung habe. Die Clique wurde aber mit Namen und Logo nicht als rassistisches Statement gegründet, es war schon anders, aber die heutige Diskussion darf nicht verwundern. Man hätte weiser und vorausblickender selber damit umgehen können. Welche Cliquen mehr Anstand kennen und welche weniger, ob die traditionellen Formationen oder eben Guggen eher zu Rassismus neigen, das weiss eigentlich der Insider ganz gut. Den Negros allerdings einfach Rassismus unterstellen wäre falsch, aber nicht ganz aus der Luft gegriffen. Und darf man wegen einzelnen Rassisten in Fasnachtsgesellschaften die ganze Gesellschaft deswegen so abstempeln? Ich finde weniger, aber Kritik müssen die sich nun mal gefallen lassen, sind es doch die Mitglieder die eine Clique ausmachen. Und beim Protestmarsch war wer hinten dabei? Die Linke soll sich bei jeder Gelegenheit von allem möglichen distanzieren, hier hätten die Fasnächtler das auch tun können, aber man beschränkte sich auf Halbherzigkeit, was wiederum die Suppe am Köcheln hält. Ist das nun auch ein Fehler der Gutmenschen? Darum geht es letztlich.

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  • «Die Basler sind überaus empfindlich» – ein letztes Gespräch mit Markus Somm

    Das mit der exzellenten Redaktion sehe ich ein wenig anders und eher zwiespältig! Was man mit Fug und Recht behaupten darf, die BaZ bekam Biss unter Somm. Was die journalistische Leistung angeht, die besteht ja nicht nur einfach aus Kontroverse und anderem Standpunkt, so muss ich in Erinnerung rufen, dass es unter Fachleuten als gesichert gilt, wer den Ruf hat bei rund 25% nicht die Fakten wieder zu geben, der hat doch ein wenig eine seltsame Exzellenz! So haben Gerichte beschlossen. Und nicht zu Gunsten der BaZ in manchem Fall. dafür berichtete sie manchmal auch kontrovers und am Ende war sie die die recht hatte, siehe Fall Reinach zB. Und was ist das für ein guter Journalismus, wenn viele Leser letztlich das Gefühl haben ein Revolverblatt gekauft zu haben? Hetze und Halbwahrheit zähle ich nicht zu gutem Journalismus, aber wenn pointierter Boulevard mittlerweile als gutes Journalismus gilt, so sind andere Blätter schlicht brillant? Aber gäbe es das Blatt nicht mehr, so würde trotz allem etwas fehlen. Das ist eben auch ein Fakt, auch wen ein mancher froh darum wäre. Mal sehen was in Zukunft rauskommt, und, dass die Weko nicht zu kleinlich entscheidet. Der Medienmarkt verträgt eine BaZ wie jetzt, aber nicht jeder Leser verträgt sie.

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  • Kein Urlaub von der Politik

    Das Lehrstück CSU können wir vergessen, dazu haben viele andere leider viel Erfolg! Aber was heute profitiert, ist in diesem Fall mit Populisten und Faschisten schnell eine Geisel auf Jahrzehnte und nix garantiert längeren Erfolg, was man zB an der Geschichte Venedigs zwischen 1850 und 1950 sieht. Und schaut was Erfolg dann auch bedeutet, wenn wir uns die letzten 20 Jahre anschauen. Die lernen es nicht, bei uns meint man, drüben in D ist man vorsichtiger, ausser jene die fliegen bei Sch....en zugucken. In F wurde abgewehrt, in GB ist man sich nicht mehr so sicher, und andere Faschisten meinen, kommen aber zu wenig vom Fleck, siehe Duderte, Putin, Trump, bald Sen, Mursi, Asad, sie alle haben mehr Schaden wie man denkt. Aber nirgends eine linke Regierung mit Erfolg, denn viele Dinge sind ausser Kontrolle, das Klima am meisten und bestimmt den Linken und Rechten eigentlich die Marschrichtung, was die letzten paar hundert Jahre so nie dagewesen und keiner hat eine Antwort. Die die gegeben wird, ob im Urlaub gedacht oder gar gesehen, auf Reisen geahnt, es wird alles ganz anders kommen wie man hofft, die kleine Schwester namens Hypermigration, die Automatisierung und einhergehend die Sinnentleerung, da sehe ich nur wie sie alle nach Antworten suchen, aber die Menschen wollen etwas handfestes, keine Sprüche auf Dauer. Und Komplexes wie die heutige Welt hilft dem Populismus auch nicht recht, das sehe ich seit bald 15 Jahren in Diskussionen mit Menschen vom Analphabeten bis zum Gelehrten. Die meisten hilflos und der Vernetzung und Komplexizität nicht gewachsen, was erwarten wir da von Politikern im Dienst oder Ferien? Ich habe Mitleid.

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  • Und was, wenn die Güterstrasse autofrei wäre?

    Sie wollen also eine Aorta abklemmen? Auf das läuft es hinaus. Zudem wäre es auch nicht gerade umweltfreundlich, denn wo würden oder müssten jene ausweichen? In diesem Land entwickelte sich die letzten 40 Jahre einiges schlecht, aber das korrigieren wir so ganz sicher nicht. Immerhin haben Bus und Velo nun eine eigene Spur, aber das führt dann zur optischen Verdichtung beim Auto und Dauerstau in den Stosszeiten, welche davor schon sich entwickelte, weil das Gundeli immer "Durchzug" kannte. Die Lage halt. Immerhin nahm der Lastwagenverkehr ab.

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  • Und was, wenn die Güterstrasse autofrei wäre?

    Die Idee ist schon gescheit, aber nicht zu Ende gedacht! Zu viele Anlieferungen können dann nicht mehr realisiert werden, weil ein Konzept wie in der Innenstadt stösst dabei logischerweise an seine Grenzen, die Camions und Lieferwagen können nicht alle in diesem kleinen Zeitfenster überall gleichzeitig ausliefern, wenn zu viele zur gleichen Zeit beliefert werden sollen. Die Güterstrasse kann mann auch wie eine Arterie sehen. Die klemmt man nicht einfach so ab ohne Bypass. Tram und Velo sind notwendig, da sollte der Quartierverein mal einen Tag permanent in dieser Strasse unterwegs sein und Akteure fragen. Tempo 30 ist ok und eine kleine Einschränkung für den motorisierten Verkehr, aber "verkehrsfrei" halte ich für unrealistisch. Trotzdem ist vieles möglich, denn man vergleiche mal einst vor 40 Jahren und jetzt, es geht und hat das graue Gundeli enorm aufgewertet. Habe das sehr direkt miterlebt und gute 20 Jahre gar dort gewohnt. Aber das Gundeli hat auch Kleingewerbe, und das ging wohl beim Quartierverein vergessen, die leben nicht vom Boulevardcafé oder Marktstand, es sind kleine Handwerks-KMU oder Garagen, Möbelfirmen etc. und genau diesen Charakter möchte ich erhalten wissen!

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  • Wegen neuer Regeln im «Fraueli»: Jetzt nervt sich Freiburg über Musliminnen aus dem Elsass

    Das Problem wurde in grösseren deutschen Blätter schon letztes Jahr erwähnt. Wenn es mir recht ist, sogar schon 2016 erstmalig. Gewisse Vorkommnisse dürften da auch eine Rolle gespielt haben, aber die fanden ausserhalb des Freibads statt. Schliesslich gab es Tote und Muslime waren involviert. Aber die saudische Administration oder gar der König beschäftigt eher die Frage der Waffenlieferungen, als ein bad zu finanzieren, da hätte Freiburg wohl eher an Erdogan geschrieben. Der soll ja auch gerne schariakonforme Projekte finanzieren. Vielleicht im Zusammenhang mit einer Bademoschee?

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  • Dauerhitze bedroht Wälder der Region

    Ist der Wald überhaupt gesund? Diese Frage sollte im Vordergrund stehen, denn dieses Absterben, es steht ja angedeutet im Text oben, ist nicht normal. Vor Jahren bei einer Exkursion auf dem Hörnli und einem Försterbesuch in der Nähe der Stadt hörte ich diverse Mängel von den Fachleuten. Das Wetter und Klima war auch Thema, aber auch, dass unser Wald schlicht nicht gesund ist. Wie krank konnten mir die Fachleute aber auch nicht sagen, nur Hinweise zeigen und was man nun tut, in der Hoffnung es sei auch gut für Wald und Tier, ohne echte Begleitung der Massnahmen. Kommt dies nun? Ich denke mit so viel Steuerüberschuss kann man locker eine sinnvolle Stelle finanzieren oder auch zwei, wenn wir uns das Thema Wasser näher betrachten. Statt dessen sind Parkplätze wichtig zB, was auch Thema sein darf, aber der Wald ist fürs Überleben doch wichtiger wie mir scheint.

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  • Basel und die Flüchtlinge: Angst vor der eigenen Verantwortung

    Ackermann sieht mir mittlerweile eher wie eine Fehlbesetzung aus! Ob Museen, oder wie jetzt bei den Flüchtlingen, irgendwie scheint sie mit Käffele und Bürogestaltung ausgelastet zu sein, aber einen aktiven Stapi stelle ich mir anders vor! Dass sie nicht besonders redegewandt ist, das ginge noch, aber warum stellte sie sich damals eigentlich zur Wahl für dieses Amt? Da war noch einer, der mag manchen Stimmbürger wegen dem Parteibuch nicht gepasst haben und so wurde quasi "falsch" gewählt. Wer jenen kennt, der weiss, hier wurde einer abgestraft wegen der Partei, aber er pflegt gut vorbereitet und arbeitsam zu sein. In der Frage der Flüchtlinge allerdings bin ich mir nicht sicher, ob so ein Parteisoldat der richtige für Neapel gewesen wäre, in Berlin schon eher, weil die Themen nicht deckungsgleich waren, ausser dem Wort Flüchtling. Immerhin weibelt Frau Fetz für Basel, aber mehr Aktive bei der Frage, ob Basel gehört wird und beachtet, und nicht nur treuer Zahlgusti für den Finanzausgleich, da darf gerade ein Stapi sich mehr Gedanken machen!!! Basel kennt man nämlich, nicht nur wegen der Fasnacht und Pharma oder BIZ. Nein, da wären auch Namen wie Kessler zB. Nimmt mich wunder was für Blätter Frau Ackermann so liest und was sie sich unter ihrem Job wirklich vorstellt. Vor den Wahlen reden alle viel und Slogans kennt man, aber das genügt offenbar bei ihr längst nicht. Ein bekanntes Ortsblatt ist leider zu wenig Referenz für solche Fragen. Und ihre soziale Einstellung offenbar auch nicht. Zumindest erkennt sie ihre eigene Relevanz nicht, was ich als grosses Manko erachte.

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  • Basler Flüchtlingshelferin Anni Lanz steht vor Gericht

    Frau Lanz hat richtig gehandelt! Und sie ist standhaft wie der Olivenbauer in Frankreich. Dort haben die Gerichte festgestellt, dass Menschen helfen keine Straftat ist, allerdings brachte er niemand selber über die Grenze. Aber so beginnt und funktioniert Widerstand eben. In Unseren Häusern im Hirzbrunnen wurden einst Juden versteckt denen die Flucht in die Schweiz geglückt war, man hätte die Bewohner strafen können, aber so wurde via militärisches Netzwerk damals in der Nacht der Transport in die "innere" Schweiz organisiert, so konnte man sie nicht mehr so einfach den Nazis ausliefern. Heute brauchen wir wieder solche Aktionen, denn es geht um Menschen. Nur Mut Leute, die Nationalisten und Trumpisten sind schwach, geben sich aber aktuell stark, nur die wissen noch genauer wie wir, dass ihre Zeit bald rum ist.

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