SB
  • Acht Argumente, die für eine Einheitskasse in der Schweiz sprechen

    Liebe Maya Eldorado, sie haben absolut recht. Ich kenne das kranke Krankensystem sehr gut und sehe noch ganz andere Kosteneinsparungen. Grundsätzlich denke ich, dass überall wo am Patienten gearbeitet wird, dies gut und ohne finanziellen Auswüchsen geschieht (abgesehen von gewissen Chefarzt Salären). Alle anderen wie die Pharma oder Versicherungen haben grundsätzlich kein Interesse am Patienten sondern ausschliesslich am Gewinn, auch wenn in der Werbung etwas anderes behauptet wird. Wenn es Geld dafür gäbe, würden sie Steine pflegen. Dass dort Handlungsbedarf besteht, das wissen eigentlich Alle, denn die Milliardengewinne kommen zum Grossteil aus dem Krankensystem, was ein groteskes Bild ergibt. Auch ist es absurd, dass Apotheker eine „Prämie“ erhalten, dass sie uns den Beipackzettel zitieren, der auf teurem Weg von SWISSMEDIC in drei Sprachen in die Schachtel verordnet ist. SWISSMEDIC ist in der Schweiz eine Organisation, das den Pharmafirmen den sichert Gewinn (siehe die Geschichte um Avastin) und uns Millionen kostet! Ebenfalls sind die Medizinal-Techiken nicht unschuldig an den Kosten. Wieso gibt es Standardkomponenten die jeder im Laden kaufen kann, die aber für den medizinischen Einsatz einen Kleber bekommen, dafür 10-mal teurer sind? Zusätzlich werden heute vom Kranken-System selbst unglaubliche Aufwände verlangt, die eigentlich die Transparenz erhöhen und Kosten bremsen sollten. Doch genau diese Mechanismen sind so aufwändig, dass alles nur teurer wird. Angefangen hat das mit TARMED, das selbst nichts gespart hat aber inzwischen zusätzlich Aufwände für die Überprüfung und Einhaltung generiert. Jeder Arzt musste sich einem Abrechnungssystem anschliessen was zwar zusätzliche Arbeitsplätze generiert aber keine Kosten spart. Weiter geht es bei DRG, Qualität, Hygiene etc. etc. Die Arbeit einer Pflegerin am Patient reduziert sich immer mehr, teilweise bis auf 40%, dafür wird der administrative Aufwand für die Erfassung von Qualitätsdaten exorbitant hoch. Die Patienten werden fast auf Schritt und Tritt dokumentiert um angeblich die Tarife zu berechnen und die Qualität zu steigern. Das Ganze wird am Schluss für jeden einzelnen Patienten von teuren Fachleuten kodiert und dem BfS zur Auswertung geschickt. Überall entstehen irgendwelche Büros und Organisationen die das Gesundheitswesen überwachen und prüfen und diese wiederum werden von Bund auch nochmals überwacht und überprüft, etc. etc. Bei alledem frage ich mich aber, hatten wir bis vor 20, 30 Jahren solch schlechte Tarife und/oder Qualität? Ich kann mich erinnern, dass ich damals noch Fr. 60.-- für die Krankenkasse bezahlt habe. Logisch, sind auch die Ansprüche der Patienten gewachsen. Es wird wegen jedem Bobo auf den Notfall gesprungen und Niemand möchte in einem Sechserzimmer liegen, am besten das Essen aus der Speisekarte à la Card auswählen und wenn man nach der Schwester ruft, soll diese sofort da stehen. Die jedes Jahr steigenden Prämien helfen da auch nicht, im Gegenteil; die Einstellung geht eher in die Richtung „Ich bezahle so viel, da nehme ich die Leistungen erst recht in Anspruch!“. Eigentlich sollte man das ganze System kippen und neu aufbauen. Zudem kommen, eben darum geht es ja, die kranken Kassen (kein Schreibfehler) ins Spiel. Auch da müsste man generell über die Bücher. Nicht nur, dass für dasselbe Produkt Werbung gemacht wird ist stossend, auch dass der Basler für die genau gleichen Leistungen 30% mehr bezahlt als ein Aargauer. Das KVG lässt grüssen. Was mir bewusst ist, dass mit dem ganzen System auch hunderte von Arbeitsplätzen verbunden sind, aber kann es sein, dass man mit einem unrühmlichen Gebilde Arbeitsplätze schafft, bzw. erhält? Andere Firmen, selbst die hochprofitable Pharma, haben keine Skrupel, wenn schon nur die Aussichten nicht nach noch mehr Gewinn aussehen, Tausende auf die Strasse zu stellen. Meiner Meinung nach stellt die Einheitskasse mal einen Anfang dar. Wie schon mal geschrieben profitieren vom jetzigen System nur die Kassen selbst. Der entsprechende Aufwand für die Gegner zeigt es schamlos auf. Eine selbständige Einheitskasse auf Genossenschaftsbasis wäre aus meiner Sicht die ideale Lösung. Wenn ich aber so ins Land schaue macht man lieber nochmals eine zusätzliche Ausgleichskasse wie der BR es vorschlägt. Ja, das gibt wieder viel Arbeit und Aufwand und die gesparten kosten werden bald doppelt aufgewendet. Es hat so kein Ende….

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  • «462.40 Franken pro Haushalt sind viel»

    Es ist wieder einmal erschreckend, mit welchen Stammtischparolen eine solche Initiative gestartet wird. Billag schlecht, SRG zuviel Geld und schlechtes Programm - Punkt. Dass wir dank den Gebühren ein erträglich beworbenes Fernsehen und ein werbe freies Radio haben ist anscheinend vielen nicht bewusst oder egal. Lieber sich im 10 Minuten Takt mit Werbung zumüllen lassen oder für werbefreies Fehrnsehen extra bezahlen. Da kämen vermutlich viele Befürworter auf die Welt, wenn sie für ihre Lieblingsserie ohne Webeunterbrechung pro Jahr mehr bezahlen als jetzt für die Billag. Ich würde es auch befürworten, dass die Selbstkosten der Billag überprüft werden und die SRG beschränkt oder gar keine Werbung bringen darf, so wie das in Deutschland der Fall ist. Diverses wird verschwiegen denn; nicht nur die SRG bekommt Geld von der Billag, auch die Privaten erhalten was. Und genau diese müssten ihre Werbefenster ebenfalls reduzieren. Im weiteren wird auch die gesamte Infrastruktur, Antennen, Kabel, Richtstrahl, Satellit, DVB-T, UKW, DAB+, etc. etc. auch durch die Gebühren bezahlt. Wer würde das wohl übernehmen? Schlussendlich muss man sich fragen, wem nützt es? Wenn man die Couleur der Initianten betrachtet, muss man nicht lange suchen um die Profiteure von diesem Vorgehen zu finden. Der Konsument wird einmal mehr der gelackmeierte sein und die Billag-Gebühren werden in grösserem Ausmass an anderen, privaten Orten kassiert.

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  • Die TagesWoche vom 11.4.: Die Themen

    Wer kennt es nicht? Freitag, Feierabend und im Briefkasten wartet die Tageswoche. In neuem Kleid, angenehmen Format und interessanten Artikeln. Der Freitag ist gerettet! Nur leider ist es der Samstag Morgen nicht, denn da stehe ich auf, mache meinen Kaffee und suche das Kreuzworträtsel und seine Freunde in der TaWo - und das ohne Erfolg! - Warum nur? Ich bin verzweifelt und frage mich, ob es Anderen auch so geht?

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  • Anstieg von 14 auf 20 Millionen Krebs-Erkrankten bis 2025

    Nachdem dass die Schulmedizin und Pharma Aber-Milliarden in Forschung etc. gesteckt haben und bald sämtliche Genüsse der Menschheit vermiest und/oder verboten werden soll uns weis gemacht werden, dass es immer mehr Krebsfälle geben wird? Als noch überall geraucht und gesoffen wurde, Hygiene noch klein geschrieben wurde und die Pharma noch nicht so präsent war, Farben, Lacke und Isolationen lebensgefährlich waren, lebten die Menschen anscheinend gesünder. Fazit: Die heutigen Produkte, Lebensmittel, Medikamente etc. machen die Menschheit krank. Ein schöner Erfolg für die daran verdienende Industrie!

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  • Die Initiative gegen Masseinwanderung würde die Schweiz zur Rosskur zwingen

    Ich denke, sollte die Initiative angenommen werden, wäre es wohl - wenn auch nicht hilfreich - am besten, man setzt ausschliesslich SVPler (und Ja Stimmer) in alle politischen, auswärtigen Ämter, denn die wissen ja was sie tun (müssen). Oder gleich alle politischen Ämter, sonst heisst es dann ja nur, "die Anderen haben...". Ich selbst suche mir ein lauschiges Plätzchen und schaue dem Treiben drei Jahre zu. Spätestens dann, werde ich und vermutlich sehr viele Andere, die Koffer packen.

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