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  • Russischer Botschafter in der Türkei nach Attentat gestorben

    Die sda muss nicht werten. Wenn sie werden würde, wäre sie eine Zeitung. Oder eine Kolumne, ein Kommentar, eine Glosse, eine wasauchimmer. Die SDA muss wiedergeben, was die Leute gesagt haben. Und "neutralisiert" ist auch das Fachwort für unschädlich machen. Dann sind wir bei den Wortspielen.

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  • Grüner Basler Grossrat wechselt zurück zur SP

    Die Kommentarspalte ist wieder mal spannender als der Artikel. Danke, TaWo! Ganz ohne Ironie. MfG

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  • Mahnwache für Aleppo

    Kann Ihnen bestätigen, dass die Mahnwache nicht politisch missbraucht wurde. Das "Publikum" war vollständig durchmischt. Abgesehen davon, dass jede Mahnwache im weitesten Sinne politisch ist. Ich ging hin und es war mir grundsätzlich egal, wer es organisierte. Ich war aber dankbar dafür.

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  • Die Pharmabranche gibt mehr Geld fürs Marketing aus als für die Forschung

    Gut, da gebe ich Ihnen recht. Aber ganz ehrlich, es gibt viel zu viele Benzos. Und vor allem viel zu viele, die viel zu schädlich sind, um tatsächlich noch frei verfügbar zu sein. Keine Hausärzt_innen sollten ohne Bedenken Dormicum verschreiben. Da kann man gleich den Klinikaufenthalt für den Entzug mit einrechnen. Klar, es muss eine Indikation gegeben sein. Es muss aber auch eine Adhärenz vorhanden sein. Pillen spicken ist eine Zivilisationskrankheit.

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  • Köppel sorgt mit Auftritt in der Aula für Unmut

    Sehr geehrter Standbye Keine Zeit und keine Lust, von Morgens bis Abends in der Kommentarspalte zu sitzen. Wenn du / Sie eine Abhandlung lesen wollen, dann gibt es die in der UB. Oder auf JSTOR. Etc. Etc. Etc. Ich schreibe nicht eine neunmalkluge Proseminar-Arbeit in den Kommentaren, nur weil jemand meint, ich sei neunmalklug.

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  • Basler Polizei stoppt Uber-Fahrten

    Stellungnahme: Lieber Tim, Ich verstehe deine Argumente und wenn's hart auf hart kommt, weisst du auch, wen ich wähle ;). Das ändert aber wenig an meiner Argumentation. Hinter den ganzen Diskussionen um Struktur der Wirtschaft, Ökologie, Ökonomie, Bürokratie, Verteidigung etc etc geht gerne die Menschlichkeit vergessen. Weder Taxifahrer_innen noch Uber-Fahrer_innen sind alles Unmenschen. Die Ideen von Uber finde ich teilweise (!) gut und fortschrittlich (sowohl gut, als auch fortschrittlich sind Konzepte, die Marx nicht verabscheute... soweit ich mich an ihn erinnern kann). Ich versuche (und ja, Kol, das meine ich ernst), den Dialog ein wenig in Schwung zu bringen. Sehr geehrter Kol: Das sind andere Themen, und gleichzeitig doch eben nicht, je nach "Ausmass" der Diskussion. Ich bezog mich auf die Diskussion zwischen Taxi und Uber, die ich nun mal in tiefstem Herzen eine Luxusdiskussion finde. Bei Prostitution und Kleidern habe ich andere Meinungen. Thema Prostitution lasse ich hier bleiben (keine Erfahrung, keine Lust, aber sicherlich nicht unterstützenswert, besser legalisieren und weniger heuchlerisch sein), das Zweite habe ich abgehandelt, das Dritte ist auch komplex: Ist Hilfiger besser als H&M? Und wie steht es da genau mit jenen, die sich kein Hilfiger, Switcher, Coop Naturaplan leisten können? Liberale Marktwirtschaft (o.a.) ist ein netter Begriff, der in 50 Jahren von Historikern wahrscheinlich diskutiert werden wird. Von Soziologen, Philosophen, Parteien, Volk wird er's ja jetzt schon.

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  • Basler Polizei stoppt Uber-Fahrten

    Perfektes Beispiel von "unheiligen politischen Allianzen". SP et al. (in diesem Fall Kümin) sagen, die Arbeitnehmenden würden von Uber ausgenutzt und die Taxi-Fahrer_innen benachteiligt. Konsequenz: Uber verbieten, überteuerte Taxis (mit z.T. ruppigen Fahrer_innen) beibehalten. SVP et al. (in diesem Fall Krumm) sagen, dass der Staat eben doch eine Schutzfunktion hat für Leute, die "keine Ahnung" haben. Konsequenz: Uber verbieten, überteuerte Taxis (mit z.T. ruppigen Fahrer_innen) beibehalten. Zur selben Zeit denke ich mir: Wo ist die Menschlichkeit geblieben? Wenn einer als Nebenjob in seiner Freizeit Leute im Tesla / Audi A6 / Land Rover umher fahren will und dabei auch noch freundlich, zuverlässig, zugewandt, angenehm ist - was soll's mich interessieren? Entweder hat die Person das Geld oder nahm einen Wucherkredit dafür auf. Kein Problem meiner Stufe. Gleichzeitig muss ich erleben, dass (gewisse!) Taxifahrer weder freundlich, noch angenehm, noch sonderlich kompetent sind, aber für die Strecke von 12 Autokilometern 55.- verlangen. UNIA et al. werden nun argumentieren, dass Taxifahrer_innen Ruhezeiten brauchen, ein Recht auf Arbeitnehmerschutz haben, korrekt gewartete Fahrzeuge nutzen etc. Nun: Das mag stimmen. Das Problem scheint mir aber, dass gewisse dieser Regulierungen zwar auf Papier bestehen, aber leicht umgangen werden können, während andere schon anderswo stehen. Wer sagt mir, dass Taxifahrer_innen tatsächlich ihre Ruhezeit hatten, bzw. Uber-Fahr_innen nicht? Wer sagt mir, dass der 33er-Taxi-Punto bei der MFK war, aber der Uber-Audi nicht? Beide Wagen werden schon durch die (geben wir's doch zu, mühselige) MFK kontrolliert. Filz, "bschisse", "mogle", was weiss ich gibt's überall. Meine Schlussfrage (und die Neoliberalismus-Keule bitte stecken lassen): Wer hat hier denn eigentlich eine Ahnung? Ich nicht, aber ein gewisses Mass an Menschenverstand.

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  • Baschi Dürr gibt auf – er stellt sich nicht mehr zur Wahl fürs Präsidium

    Danke für die pointierten Worte, Christoph Meury. Und Daniel Lüscher: Warum überhaupt noch etwas lesen, das aus der Feder Bahnerths kommt? Ist ja sowieso immer etwa die gleiche Mischung aus plumper Frauenfeindlichkeit, reisserischer Ausländer- und Behördenkritik und ein Mangel an jeglicher Einsicht in die eigene Bedeutungslosigkeit.

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  • Hautfarbe ist keine Pointe, liebes SRF

    Na dann warte ich doch mal auf die Scheisse im Briefkasten... @chröttli: So in etwa habe ich mir die Antwort vorgestellt. @Kol Simcha: Ja, würde es. Aber grundsätzlich kann es von mir aus auch ohne gehen. @Bodinus: Dann weiten wir es doch mal auf Phil-1 aus. Stimmt die Richtung wenigstens? Wäre ja noch interessant. Die Kurzantwort auf Ihre 6 Fragen: Vorurteile sind nicht halb so schlimm wie einige Menschen denken, sondern eine Notwendigkeit (Gadamer) und der Botschafter ist immer Teil der Botschaft (Schulz von Thun oder Watzlawick, suchen Sie's sich aus).

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  • Der FC Basel ist fast nur noch Abendunterhaltung in der Super League

    Dieser Inhalt dieses Artikels steht hoffentlich unter der Definition "first world problem". Nur noch Champions League und Spitzenspiel? Och nö... Für etwas gibt es ja den TaWo-Liveticker ;)...

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