• Die TagesWoche stellt ihren Betrieb ein

    Ich bin überzeugt, dass die Gründe für den Untergang der Tageswoche auch darin bestehen, weil es uns allen politisch immer noch sehr gut geht. Man will den rechten Hass und die rechten Verschwörungstheorien, die weltweit zunehmend in der Bevölkerung verbreitet werden, einfach nicht wahrhaben oder ernst nehmen. Solidarität wäre jetzt gefragt und nicht erst dann, wenn es zu spät ist. Ein weiteres Mal ziehen die Amis Europa nicht aus dem Sumpf! Wie Hass aussieht und wie er sich hier in der Kommentarspalte zeigt, kann man an den primitiven und hasserfüllten Kommentaren von «claudimu» alias Hassprediger Martin Widmer aus Riehen sehen und lesen. Er hat es offenbar nicht verdaut, dass ihn die Tageswoche als Hassprediger geoutet hat. Als Alternative zur Tageswoche empfehle ich die «Republik». Kostet halt etwas, gratis liegt da nicht drin!Zur Zeit gerade ein hervorragender Artikel von Christof Moser mit dem Titel «Welcome to Switzerland, Mr Soros! Wie Rhetorik und Feindbilder der globalen Rechten in den Abstimmungskampf um die SVP-Selbstbestimmungsinitiative einsickern – die Nachverfolgung einer Fake-Nachricht». GEBEN WIR DEM HASS KEINE CHANCE!

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  • Die TagesWoche stellt ihren Betrieb ein

    Ich möchte an dieser Stelle ein Kränzchen winden. Ein Kränzchen der Tageswoche, die ihrer Leserschaft eine ganz spezielle Kommentarfunktion geboten hat. Wer Lust hatte, konnte ohne Einschränkung ganze Romane schreiben. Konnte sein Herz ausschütten. Viel Bewegendes und Privates konnte man dabei erfahren. Auch Streit hatte Platz. Wurde es der TaWo zu bunt, griff sie väterlich ein. Oft haben mich die Kommentare mehr interessiert, als der Artikel selbst. Es sind wohl die Menschen hinter den Kommentaren, die mir fehlen werden. Es war fast eine Art Familie. Danke an Alle, die die Tawo nie im Stich liessen.

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  • «Wer Angst vor Beschattung hat, verkriecht sich zu Hause» – Basler Psychiater warnt vor Sozialdetektiven

    Man kann darüber diskutieren, wer solche Observationen durchführen soll, das ist das eine. Wichtig wäre aber auch sich zu fragen, warum es überhaupt zu solchen Abklärungen kommen muss. Psychiater sind nicht ganz unschuldig dabei. Oft gilt der Grundsatz: im Zweifelsfall für den Patienten, was oft zu einer Anmeldung bei der IV führt. Ist die IV dennoch skeptisch (sie kennt ihre Pappenheimer), hat sie die Möglichkeit für weitere Abklärungen in ihrer hauseigenen Abklärungsstelle für medizinische Begutachtung (ZMB). Im ZMB Basel beispielsweise stehen der IV - wie auch anderen Versicherungen - nebst diversen Spezialärzten alleine 10 Psychiater zur Verfügung. Wer es durch diese «Mühle» schafft, sollte sich erst mal keine Sorgen machen und braucht auch kein schlechtes zu Gewissen haben, wenn er/sie ein Rente zu gesprochen erhält. Wer aber genau weiss, dass er/sie getrickst und simuliert hat, der/die muss sich nicht wundern, wenn ihm/ihr jemand eines Tages auf Schritt und Tritt folgt.

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  • Das Sprachmobil für Geflüchtete steht am Start

    Wirklich tolle Idee. Es lohnt sich, ein Blick auf die Webseite von Sprachmobil.ch (Aktuelles) zu werfen. Zwei Frage hätte ich da allerdings schon noch: weshalb wurde die Kabine in Deutschland gebaut und nicht in der Schweiz und weshalb es in diesem Sprachmobil Designerstühle des Holländers Philip Bogaerts braucht.

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  • «Ideologien sind mir ein Gräuel» – der neue BaZ-Chef Marcel Rohr über seine Pläne

    Da stimme ich voll und ganz zu, Marcel Pfeiffer. Ein Kniefall vor der alten Garde.

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  • «Jetzt leiden die Mitarbeiter» – «Barfi»-Angestellte warten seit Monaten auf ihre Löhne

    Die Tageswoche hat still und leise Werbung akzeptiert. War sicher keine einfache Entscheidung. Werbung macht abhängig. Doch die Werbung ist ausgesucht. Ich hoffe, dass damit ein Polster entsteht, dass das Überleben der TaWo sichert. Ich leiste dazu meinen Beitrag mit einem Unterstützer-Abo. Es wäre wirklich ein Drama, wenn die Tageswoche aus der Presselandschaft verschwinden würde. Denn sie leisten gute Arbeit, wie ich finde. Mit welchem Abo unterstützen Sie die TaWo, Daenny?

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  • «Jetzt leiden die Mitarbeiter» – «Barfi»-Angestellte warten seit Monaten auf ihre Löhne

    Die Löhne wären gesichert, müsste er mit seinem Privatvermögen gerade stehen. Doch als AG muss er dies nicht. Und wenn der Barfi AG-Topf leer ist, dann schauen die Angestellten in den Mond. Was kümmert einen Ultra-Liberalen und Millionär denn schon die Geld-Sorgen anderer?

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  • Mutter und Feministin – Franziska Schutzbach über die Zerreissprobe vieler Frauen

    Frau Schutzbach beschreibt den Istzustand Mutterschaft/Frausein treffend und sachlich. Wir finden zB eine Frau und Mutter TOLL, die TROTZ Kinder arbeitet. So eine Aussage käme uns bei einem Mann nie in den Sinn. Interessant auch der Aspekt, dass sich laut Freud, ein Kind dem Vater, dem Männlichen zuwendet, das ihm eigene Identität und gesellschaftlichen Einfluss verspricht. Dürfte vielleicht auch ein Grund dafür sein, warum sich Frauen - vor allem aus dem rechten Lager - gegen Frauen wenden, zB in der #Metoo-Debatte. Unbewusst nehmen sie ihren eigenen Vater in Schutz, der vermutlich dieses traditionelle Frauenbild, bzw. dieses dominante Männerbild, in ihnen geprägt hat. Dass Patriarchen und Frauenhasser mit Unverständnis und vor allem mit Beleidigungen reagieren, bestätigt, wie sehr Frau Schutzbach recht hat.

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  • Das Fernsehen ist noch älter als seine Zielgruppe – nämlich tot

    Zum Glück gibt es ausser SRF auch noch andere Kanäle oder Anbieter wie zB Netflix. Denn wenn die Sülze aus dem Flachbildschirm tropft wie gestern Abend bei "Schlagerboom", dann ist höchst Zeit um- oder abzuschalten. Auch wenn diese Sendung ganz den Geschmack meiner Generation trifft. Meiner ist es zum Glück nicht ;-).

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  • Grosser Rat gibt grünes Licht für den Bau des Ozeaniums

    Schaut man sich die Legate im Jahresbericht 17 des Zolli an (bis 2 Mio), muss man sich um Defizite wohl keine Sorgen machen, vorausgesetzt, dass dieses Mare Monstrum überhaupt gebaut wird...

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