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  • Studierende protestieren mit vollen Bäuchen gegen leere Köpfe

    Jaja es ist gut, wir haben's langsam gehört: Studierende sind allesamt verweichlichte Muttersöhnchen, deren grösste bis einzige Leistung es ist, ihrer superreichen Familie und dem Staat gleichzeitig auf der Tasche zu liegen. Würden Sie gerne noch weitere langweilige Klischees mit uns teilen? Zum eigentlichen Thema: Ob die Form des Protest in diesem Fall glücklich gewählt ist sei dahingestellt aber wenn man sich die momentane Situation an der Uni anschaut, dann haben die Studierenden allen Grund sich dagegen zu wehren. Wenn wir uns die Dekadenz sparen würden, die wissenshungrige Jugend als verschüpfte Träumer zu verlachen, dann könnten wir uns vielleicht darüber freuen...aber das wäre wohl zu viel verlangt...

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  • Samira Marti soll VPOD-Präsidentin werden

    Ich kann es langsam echt nicht mehr hören: Zu jung, weiss nicht was arbeiten heisst, keine Lebenserfahrung, et cetera. Ich frage mich schon ein bisschen woher die betreffenden Kommentatoren (oft ohne Innen) so genau wissen ob und wo die Kandidatinnen bis anhin gearbeitet haben, was sie in ihrem Leben bereits erlebt, gehört, gelesen und erfahren haben, was sie genau für Visionen haben? Liebe ältere Semester: Traut der Jugend doch auch mal etwas zu. Habt ihr Angst euer politisches Übergewicht zu verlieren, wenn sich diejenigen Menschen einzumischen beginnen, die es noch ein bisschen länger etwas angeht als euch? Ich versteh es schlicht nicht und langsam aber sicher geht es mir auch gehörig auf den Senkel!

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  • Der Umgang der Uni mit der Astronomie ist ein Hohn

    Ehrlich gesagt kann ich nur wenige der Kommentare zu diesem und dem letzten Artikel zum Thema wirklich nachvollziehen. Ich glaube nicht, dass es der Tageswoche darum geht Fächer gegeneinander auszuspielen. Dies wäre auch nicht sinnvoll. Die ständigen Sticheleien gegen die Gender-Studies und andere angebliche "Unwissenschaften" der KommentatorInnen erschliessen sich mir also umso weniger. Es geht doch vielmehr darum aufzuzeigen zu welch absurden Situationen es führen kann, wenn in einem unverantwortlichen Umfang gespart wird. Klar macht Kleinvieh auch Mist aber es kann sich durchaus lohnen auch in Nischenfächern Exzellenz anzustreben und diese vergleichsweise kleinen Beträge aufzuwerfen. Momentan deutet vieles darauf hin, dass wir in 15 Jahren wieder ebenso verwirrt auf die aktuellen Sparbemühungen zurückschauen.

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  • «Taizé» ist los – und so anders als ein «Praise Camp»

    Wow. Mit den Steuergeldern wird ja nicht Silbermunition und Pfähle für die Hexenjagd finanziert, sondern es wird ein ökumenischer Anlass unterstützt, den man fast schon als kulturellen Anlass einstufen könnte. Wir haben also schon dümmer Geld ausgegeben. Ich kenne niemanden am "Taizé-Basel" aber ich würde meine Hand ins Feuer legen, dass niemand unter den Teilnehmenden sagen würde: "Moll, das mit den Hexen ist schon ein Problem! Da haben uns Tansania und das 16. Jahrhundert einiges voraus!" Man kann noch so atheistisch sein aber man sollte in der Lage sein zwischen Gläubigen und Idioten, welche die Grundlagen ihrer Religion schamlos zu ihren Gunsten auslegen, zu differenzieren. Lasst euch doch einfach leben. Kann ja nicht so schwer sein.

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  • Stagnation und Fächer-Abbau: Der neue Auftrag ist Gift für die Uni Basel

    "Hey Uni, wir würden gerne viel weniger bezahlen, dafür aber viel mehr mitbestimmen."

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  • Studis tragen die Uni zu Grabe

    Gewisse (zum Beispiel meine Wenigkeit) mussten auch zur Arbeit, da sich die Studiengebühren nicht von selbst bezahlen.

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  • «Grober Unfug» – Foto vor dem Polizeiposten kostet 800 Franken

    Das Land soll ja auch mal über die Stadt lachen können.

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  • Historikerin Claudia Opitz: «Kinderarbeit ist nicht per se schlecht»

    Warum soll das heute nicht mehr gehen? Ferienjobs gibts immer noch...

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  • Der Problemkanton

    In den 1830er-Jahren lehnte sich BL gegen den Basler Filz auf. Keine 200 Jahre hat es gedauert um den eigenen Filz zu züchten. Dann aber auf keinen Fall eine Fusion wollen, weil ja die Altvorderen für die Freiheit gestorben sind. Das mühsame daran ist eigentlich, dass es auch die umliegenden Kantone (v.A. BS) betrifft. Langsam bin ich schon fast dafür zwei Vollkantone zu schaffen. Nur um den Schaden einzudämmen. Falls mir jemand meinen Herkunftskanton erklären kann: ich höre.

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  • Weil sie aus ihren Häusern fliegen, wohnen sie jetzt auf dem Marktplatz

    Ich habe mich nicht auf die Initianten bezogen, sondern auf panthers wirre Argumentation mit der unhaltbaren Prämisse, dass wer arbeitet auch eine Unterkunft habe. Im Kern der Sache bin ich also völlig Ihrer Meinung.

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