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  • Ein Kurztrip in die sonnigste Ecke Deutschlands

    Meine zwei Lieblingslocations in Freiburg: Abendessen im El Haso: Irgendwie gutbürgerlich, kreativ, ein bisschen experimentell und pflanzlich! :-) Einkaufen im Zündstoff: Faire und ökologische Kleidung ohne Kinderarbeit und Dumpinglöhne!

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  • Der nette Revoluzzer von nebenan

    Lieber Bomberman (ach... herrliche Kindheitserinnerungen ;-)) Dein Anliegen für pestizidfreie Baumwolle und fair bezahlte Angestellten teile ich absolut; aber dazu später mehr. Zunächst geht es mir nämlich darum, (d)eine psychologische Kommunikationsstrategie (sog. "Whataboutism") zu entlarven, welche aktuell sehr häufig verwendet wird und die ich als ziemlich problematisch erachte. Dabei wird der Fokus des Gesprächs auf ein neues, zumeist ebenfalls problematisches Thema verschoben, um dadurch vom eigentlichen Thema abzulenken und die ganze Diskussion zu verwässern (was häufig dazu führt, dass sich die Probleme zu einem regelrechten "Problemberg" addieren und dann keine Lösungen oder Massnahmen mehr erreicht werden können). Deshalb bleiben wir kurz beim Thema Pelz: Ungefähr 80% des in der Schweiz gehandelten Pelzes stammt aus China (der Rest aus wenigen Ländern wie Polen etc., in welchen Pelzfarmen noch nicht per Gesetz verboten sind). Ausserdem stammt ca. 85% aus Käfighaltung, während die restlichen knapp 15% via Tellereisen-Fallenjagd gefangen werden (ebenfalls in der Schweiz illegal). Insgesamt beläuft sich also der Anteil an nicht nur ethisch höchst umstrittenen, sondern bei uns effektiv gesetzlich verbotenem Echtpelz auf wohl ungefähr 99%. Deshalb fordere ich ja in der Online Petition auch ein Pelz-Importverbot und kein komplettes Verbot (das Fell von Schweizer Rotfuchs wäre davon nicht tangiert). Ich glaube kaum, dass sich jemand tatsächlich für eine solche Praxis einsetzen möchte, die zu fast 100% bei uns als Tierqual eingestuft und strafrechtlich geahndet würde. So, noch zu deinem Fair-Fashion-Anliegen: Da bin ich absolut deiner Meinung! Deshalb sind meine Schuhe (siehe Fotos oben) Fairtrade-zertifiziert, vegan und aus biologischer Baumwolle sowie rezykliertem Polyester (die Marke heisst übrigens "Veja"). :-) Ebenso die Jeans der Fair-Fashion-Marke "Wunderwerk". Der Mantel ist leider noch ein altes Kleidungsstück, aber ich habe mir soeben ebenfalls eine vegane, fair gehandelte und ökologisch produzierte Winterjacke von "Bleed" gekauft - damit mir dann nun aber auch wirklich niemand mehr etwas vorwerfen kann. ;-) Vielleicht magst du die eine oder andere Marke ja für deinen nächsten Einkauf in Betracht ziehen (mehr Infos dazu: https://www.saoiaebi.com/the-world-of/fair-fashion-revolution). Lieber Gruss der nette Revoluzzer von nebenan ;-) PS: Die Fair-Fashion-Winterjacke von "Bleed" hat übrigens knapp 350.- gekostet - das ist fast einen Drittel des Preises, den man für einen Woolrich- oder Canada-Goose-Parka bezahlt - und ist sowohl frei von Tierleid wie auch Menschenleid.

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  • Klimagipfel: «Es ist schockierend, dass Fliegen nicht besteuert wird»

    Leselektüre "Flugentzug" (18.12.16): http://www.saoiaebi.com/the-world-of/flugentzug

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  • Klimagipfel: «Es ist schockierend, dass Fliegen nicht besteuert wird»

    Fatalismus ist immer die erdenklich schlechteste Antwort auf ein Problem. Stattdessen braucht es Änderungen auf Ebene der Politik und schlicht mehr Leute, die tatsächlich was dagegen machen. Ich bin jetzt schon 3 Jahre nicht mehr geflogen und versuche mein soziales Umfeld aufzuklären, damit sie auch mitziehen. Es ist also schon eine Veränderung möglich. Es braucht einfach mehr Aktivismus von unten.

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  • Essen Sie schon krankhaft gesund? Testen Sie sich selbst

    Ja, das ist eben schon so eine Sache mit dem "Bekehren". Damals während der Schwarzen Bürgerrechtsbewegung waren sie ja auch alle unterwegs, diese verfluchten Missionare, die sich gegen (menschliches) Leid und Diskriminierung stellten. ;-) Aber nee, ist natürlich klar, wenn man sich aktiv für Klima-/Umweltschutz und einen anderen Umgang mit nicht-menschlichen Lebewesen einsetzt, gegen die Rodung der Regenwälder und die Überfischung der Meere, dann ist das natürlich schon was komplett Anderes... PS: Maximal 1x Fleisch und 1-2x tierische Produkte (Milch, Eier etc.) die Woche und der Veganer wäre schon zufrieden - zumindest aus ökologischer Sicht. :-)

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  • Essen Sie schon krankhaft gesund? Testen Sie sich selbst

    Absolut! And go seasonal, go regional, go organic. :-)

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  • Essen Sie schon krankhaft gesund? Testen Sie sich selbst

    Achtung: Da kommt mal wieder jemand mit der Gutmensch-Beleidigungskeule. Macht natürlich Sinn: Ein "guter Mensch" ist ja wirklich eine ganz ungute Sache. ;-)

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  • Heiliger Bimbam, was essen die Jungen gesund heute

    Muss zugeben, dass mich diese Frage auch interessieren würde. Ich wusste nämlich während des Lesens nicht genau, ob für die Menschheit in Zeiten von Trump, AfD und Co. tatsächlich noch Hoffnung besteht, wenn die Jugend von heute so besonnen und rational über ihre Ernährungsweisen reflektieren. ;-) Ich würde deshalb auch behaupten, dass diese Auswahl wohl eher Jugendliche resp. junge Erwachsene aus bildungsnahen Haushalten beinhalten und dass das Bild an einer nicht-gymnasialen Oberstufe etwas anders aussehen würde. Trotzdem darf man sich freuen, dass ehtische und ökologische Themen offenbar auch eine wichtige Rolle im Konsumverhalten junger Menschen spielen (und das sollten sie auch!) und gleichzeitig keine offensichtlichen Essstörungen etc. vorliegen. Aber eben: Wohl zu gut, um wahr zu sein. ;-)

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  • Heiliger Bimbam, was essen die Jungen gesund heute

    Oha, da denkt jemand (offenbar ohne zu wissen). ;-) Natürlich kann man (un)gesund leben, egal für welche Ernährungsform man sich entscheidet. Das lässt sich nicht abstreiten. Dennoch kommen aktuelle Studien (u.a. vom grössten ernährungsfachwissenschaftlichen Verband der Welt; siehe auch hier: https://www.facebook.com/SaoiAebi/posts/1834428503435879) zum Schluss, dass eine vegane Lebensweise selbst für Jugendliche und Kinder gesund und geeignet sein kann. Also aus gesundheitlicher Sicht kann man sich für jede Ernährungsweise entscheiden. Die Behauptung hingegen, dass kein Vegi weiss, woher sein Soja kommt, ist absolut bescheuert und absurd (und entblösst nur Ihr Unwissen). Der Bio-Tofu (ist übrigens quasi Soja in anderer Form ;-)) aus dem Coop stammt aus Schweizer Soja, wohingegen das Soja des Bio-Tofus der Migros aus Österreich und Ungarn stammt. Ist in den meisten Fällen bei der Zutatenliste aufgeführt. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die meisten Soja-Produkte, welche für die Menschen zum Direktverzehr gedacht sind, aus europäischen Quellen stammen. Der (klima)schädliche Soja-Anbau in Asien und v.a. Lateinamerika wird also für die Nutztierhaltung verwendet (um die 90% des südamerikanischen Sojas wird ausschliesslich für die Kraftfutter-Herstellung für Nutztiere verwendet). Weiter muss eine pflanzenbasierte Ernährungsweise nicht einseitig sein. Auch div. Kerne (Sonnenblumen/Kürbis) enthalten viel Proteine mit unterschiedlichen Aminosäuren. Daneben gibt es viele Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen etc. und Nüsse wie Mandlen oder Cashews, die ebenfalls sehr eiweisshaltig sind (hier eine Übersicht: https://www.facebook.com/SaoiAebi/posts/1824436794435050:0). Ergo: Es braucht nicht per se einen Mix. Grundsätzlich fährt man mit einer vegetarischen oder veganen Lebensweise sogar gesundheitlich besser. Ganz definitiv lässt sich jedoch nur sagen, dass man damit ethisch und ökologisch massiv besser fährt.

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  • Woher der Pelz kommt? Vielen Basler Boutiquen ist das egal

    Vielleicht müsste man halt Baschi Dürrs Gefolge und natürlich die Filialen noch stärker damit konfrontieren. War gestern bei Zooloose und hatte dort ein ziemlich intensives, aber auch verständnisvolles Gespräch mit dem Store Manager darüber, wieso ein Geschäft mit Öko-/Fairtrade-Produkten (Qwestion, Nudie Jeans etc.) Echtpelz-Jacken von Woolrich anbietet. Ganz geheuer war ihm dabei nicht, wenn Kunden im Laden sich lautstark, aber mit rationalen Argumenten aufregen. Könnte man also durchaus öfter machen. ;-)

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