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  • Alt Bundesrätin Calmy-Rey spricht sich für EU-Beitritt aus

    Einen etwas anderen Ton hielte ich für den Umgang mit Frau Calmy-Rey schon angebracht, auch wenn man nicht derselben Meinung ist wie sie, Herr Montale. Mal ganz abgesehen davon, dass das 'Volk' letztmals 2001 zur Frage eines möglichen EU-Beitritts befragt wurde, bedeutet eine andere Meinung zu haben nicht, dass man den Volkswillen nicht akzeptiert. Wer sich in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit positiv zu einem Beitritt der Schweiz zur EU ausgesprochen hat, wurde oft beinahe gesteinigt, metaphorisch gesprochen. Deshalb halte ich den Beitrag der Elder Stateswoman nicht nur für wichtig im Zusammenhang mit den kommenden Verhandlungen über eine bilaterales Rahmenabkommen, sondern auch damit die europäische Perspektive wieder einen zentraleren Platz in der Diskussion um nationale Identität erhält. Die SP war immer eine (mehr oder weniger) proeuropäische Partei. Die 'Warnung', dass noch mehr Leute die SVP wählen würden, wenn ihre Vertreter nicht " gefälligst den politischen Mund" halten, ist nicht nur komplett logikfrei (und extrem unhöflich), sondern spricht für eine Verachtung der entscheidenden Grundlage der Demokratie: der freien Meinungsäusserung, ihrerseits Herr Montale!

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  • Der wahre Geburtstag der Schweiz

    ...nämlich den 7. Februar 1971. An dem Tag haben Volk und Stände der "ältesten Demokratie der Welt" endlich beschlossen tatsächlich demokratisch zu werden. Aber wie an anderer Stelle schon gesagt, im Sommer feiern ist einfach gemütlicher als im Winter oder Herbst :-)

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  • Die Kehrseite des Halbtax

    @Karl Buschweiler: 'es wird nach Strich und Faden "bschisse"' Wie kommen sie zu der Einsicht? Können Sie das belegen?

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  • Geheimdienste spionierten Nationalrat Geri Müller aus

    Eine nicht näher genannte 'israelische Organisation' (und dann auch noch eine Regierungsnahe...) steckt hinter einer Medienkampagne gegen den Stadtammann der Weltstadt Baden, und das mit der Hilfe von Geheimdiensten. Das MUSS ja einfach stimmen! Ob gewisse Aussagen von Müller antisemitisch sind oder nicht sei jetzt mal dahingestellt, der Artikel der SonntagsZeitung ist es in geradezu klassischer Manier!

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  • Der mutlose Kampf gegen den Waffenmissbrauch

    Was genau möchten Sie dem geneigten Leser mit dieser Auflistung irgendwelcher Zahlen denn genau mitteilen? Ausser dass sie irgendwie gegen irgendetwas sind, meine ich.

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  • SBB wollen Basler Linkssteher aus dem Weg räumen

    @eldorado: Dem Fahrradhasser, der soviel Groll in sich angesammelt hat, dass er einen Artikel über Rolltreppen mit einem gehässigen Nonsens über LInks-Rechts-Überholen kommentiert, sei mit dem eigentlich hier ebenso unpassenden, aber dennoch nötigen Verweis auf Artikel 42, Absatz 3 der VRV (Stand 12. Oktober 2012) geantwortet: "Radfahrer dürfen rechts neben einer Motorfahrzeugkolonne vorbeifahren, wenn genügend freier Raum vorhanden ist; das slalomartige Vorfahren ist untersagt." Schönen Tag noch!

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  • Bitte Fahrplan beachten

    @Cornelis Bockemühl: Eeh, nein, Anzeigetafeln sind keine Computer, jedenfalls keine mit Laptop oder Tablets Vergleichbaren. Sie haben im Inneren zwar eine Menge Chips und Schaltkreise und anderes so neumodisches Zeugs, aber das haben ihre Küchenwaage und ihr Föhn auch. Anzeigetafeln zeigen lediglich an, was ihnen der Computer in der Leitzentrale 'sagt', was sie anzeigen sollen. Wie aus dem Artikel hervorgeht liegt auch am ehesten dort der Fehler. Die Software(umstellung) ist für die Ausfälle verantwortlich, nicht die bösen Tafeln selbst. Selbst wenn die Tafeln Computer wären, sind sie natürlich dafür gebaut, tagein-tagaus dem Wetter zu trotzen! Wundern sie sich bei einer Kirchenturmuhr auch, warum die so selten kaputt geht? Das ist doch eine Uhr!!! Bei einer Rolex würde man sich auch nicht wundern usw. Zum Sinn der Tafeln: Sie sind schlicht der bequemere - und exaktere - Fahrplan. (Zugegeben ist diese Genauigkeit meist nicht sehr wichtig, aber bei der Argumentation könnte man sich den Fahrplan auch einfach schenken und 'Alle 10min' hinschreiben) Auch hier drängt sich der Vergleich mit der Kirchenturmuhr auf: Sie kostet tausende von Franken an Hardware, benötigt Unterhalt und da kann man im wesentlichen nur irgendwelche Minuten ablesen. Trotzdem möchte ich sie nicht missen.

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  • Scherbenhaufen und Chance

    Der automatische Informationsaustausch ist längst überfällig, keine Frage. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum das Steuerabkommen im deutschen Bundesrat gescheitert ist. Die rückwirkende pauschale Besteuerung wäre damit nämlich nicht nur eine simple Abgeltung von Steuerschulden, sondern wie im Artikel angetönt eine Art Ablasshandel. Weil die 'ehemaligen' Steuersünder dabei anonym bleiben, wird verhindert, dass sie juristisch zur Verantwotung gezogen werden können. Die Schweiz würde Deutschland damit eine riesige Amnesty für Steuerdelikte aufzwingen. Die Schweiz hat die Banken und das Bankgeheimnis jahrzehntelang geschützt und verteidigt und sich damit zum Handlanger ausländischer Steuerbetrüger gemacht. Da reicht jetzt, wo sich die Geprellten zur Wehr setzen, ein bisschen mea culpa und paar Zugeständnisse einfach nicht mehr aus um die Wogen zu glätten. Ich bin der deutschen Linken wirklich dankbar dafür, dass sie dem Anschein nach nicht mehr locker lässt. Nur wenn die Schweiz gezwungen wird, sich europäischen und weltweiten Standards anzupassen, wird sich Herr Löhrer in Zukunft nicht mehr darüber ärgern müssen, mit kriminellen Elementen in einen Topf geworfen zu werden.

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  • Nix wie rein in den Rhein!

    Schon ihr zweiter unangebrachter Kommentar heute. Hatten Sie Troll gewürzt mit schlecher Laune zum Frühstück?

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  • Richter Rosas fragwürdiger Kampf gegen die angebliche Kuscheljustiz

    Ausgezeichneter Artikel, vielen Dank. Es ist wichtig, dass eine Zeitung solche und ähnliche Vorgänge beobachtet und beschreibt, denn dem flüchtigen Betrachter fällt häufig ein allfälliger Kampagnen-Charakter gar nicht auf. Zeitungen sollen und müssen ihre Kollegen und Konkurrenten kritisieren können, was hat das mit Selbstbeweihräucherung zu tun?

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