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  • Sozialdetektive: Stümper am Werk?

    Ihr Kommentar besteht lediglich aus Behauptungen. Ob eine Observation immer nur bei begründetem Verdacht angeordnet wird oder nicht, wissen Sie nicht. Sie wissen auch nicht, ob es Ermittler gibt, welche so verzweifelt sind Aufträge zu erhalten, dass diese bereit sind ein Erfolgshonorar zu vereinbaren. Ich kann genauso gut den Beweis für Ihre Behauptungen verlangen. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich Erfahrung in der Überprüfung von Verfügungen, Einspracheentscheiden und Urteilen im Bereich Sozialversicherungsrecht und könnte eine lange Liste erstellen, in denen sich herausgestellt hat, dass die Verfügungen, Einspracheentscheide und Urteile fehlerhaft waren. Mein Vertrauen in Mitarbeiter von Sozialversicherungen, Gerichtsschreiber und Richter ist nicht sehr hoch.

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  • Sozialdetektive: Stümper am Werk?

    Zum Glück entscheiden nicht Ihre persönlichen Vorurteile darüber, was eine Pseudokrankheit sind und welche Ärzte kompetent und ehrlich sind und welche nicht, ob ein Anspruch auf eine IV-Rente besteht. Es gibt nicht nur körperliche, sondern auch psychische Krankheiten. Sie würden sich schön wundern, wenn Sie Schizophrenie hätten.

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  • Sozialdetektive: Stümper am Werk?

    Ihr Beitrag besteht aus Nichtwissen und Spekulationen. Die Anfechtung einer Verfügung über die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen ist gemäss Artikel 69 Absatz 1bis IVG kostenpflichtig. Sie wissen weder, ob die von Versicherungen beauftragten Detektive erfahren sind, noch vertrauenswürdig sind, noch qualifiziert sind und ob Observierungen auch in Zukunft nach der gesetzlichen Lockerung nur in "seltenen" Fällen angeordnet werden. Was im Inneren einer Wohnung geschieht ist in der Regel einsehbar, weil Räume in der Regel Fenster haben und Vorhänge in der Regel nicht ständig geschlossen sind. Abgesehen geht es nicht darum generell nichts gegen Sozialversicherungsmissbrauch zu haben oder generell gegen Observationen zu sein, sondern darum, dass das geänderte Gesetz viele Aspekte überhaupt nicht regelt und zu tiefe Voraussetzungen für die Genehmigung einer Observation und für die Art der Observation hat. Das Missbrauchspotential bei den die Observation durchführenden Personen ist riesig, wenn diese für gewinnorientierte Unternehmen arbeiten und gezielt Material herausschneiden. Es gibt viele Krankheiten, bei denen der Gesundheitszustand von Tag zu Tag oder während des Tags schwankt. Es sagt bei solchen Krankheiten überhaupt nichts aus, wenn dann jemand an bestimmten Tagen oder zu bestimmten Stunden bestimmte Tätigkeiten machen kann. Wenn IV-Mitarbeiter oder Richter die Art der Krankheit nicht kennen oder vergessen, kann es dann durchaus zu unüberlegten Hüftschüssen bei Entscheidungen kommen.

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  • Integration von IV-Rentnerinnen heisst: Funktionieren müssen

    IV-Rentner können auch wenn diese nur eine Teilrente der IV erhalten einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen zur IV haben, welche insgesamt ein Mindesteinkommen garantieren, das deutlich über dem Mindesteinkommen der Sozialhilfe liegt. Allerdings wird IV-Rentnern mit einem Invaliditätsgrad von unter 70 Prozent bei der Berechnung der Ergänzungsleistungen ein hypothetisches Erwerbseinkommen angerechnet, welches die Höhe der Ergänzungsleistungen kürzt oder den Anspruch auf Ergänzungsleistungen ganz verhindert, wenn die IV-Rentner nicht mit 10 bis 12 Bewerbungen auf offene Stellen pro Monat nachweisen (Kopien der Stellenanzeigen und der Bewerbungen), dass sie keine Stelle finden konnten. Abgesehen vom monatlichen Nachweis durch erfolglose Bewerbungen gibt es nur sehr wenige Ausnahmen bei denen kein fiktives Erwerbseinkommen angerechnet wird (z.B. noch keine ausreichenden Sprachkenntnisse, muss pflegebedürftigen Ehepartner oder pflegebedürftiges Kind pflegen, etc.). Die Höhe der hypothetischen Erwerbseinkommens hängt vom Invaliditätsgrad ab. Je höher der Bereich ist, in dem der Invaliditätsgrad liegt, umso tiefer ist das hypothetische Erwerbseinkommen. Wenn das tatsächliche Erwerbseinkommen (abzüglich Sozialversicherungsbeiträge und abzüglich Fahrtspesen, Spesen für Mittagessen etc.) höher als das hypothetische Erwerbseinkommen ist, wird das tatsächliche Erwerbseinkommen angerechnet.

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