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  • Selbstbestimmungs-Initiative: Europäische Richterin warnt vor gefährlichem Dominoeffekt

    Nach Peter Meiers Logik brauchen wir auch keine Sonne, weil es am Tag sowieso schon hell ist. Natürlich steht es in der Schweiz heutzutage relativ gut um die Menschenrechte, deshalb bestätigt der Menschenrechtsgerichtshof auch 98% unserer Urteile und bemängelt nur wenige. Das war aber nicht immer so, vor dem Beitritt zur Menschenrechtskonvention gab es erhebliche Mängel, z.B. bei den Administrativversorgten oder beim fehlenden Frauenstimmrecht. Auch der Schutz unserer Gesundheit vor schlechten Arbeitsbedingungen ist keine Selbstverständlichkeit, Bürgerliche und Rechte hätten hier gerne weniger Regulierung um uns besser ausbeuten zu können. Nur dank der EMRK können Asbestopfer auch nachträglich noch Klage einreichen.

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  • Selbstbestimmungs-Initiative: Europäische Richterin warnt vor gefährlichem Dominoeffekt

    Es gibt halt niemand gerne zu eine braune Gesinnung zu haben.

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  • Selbstbestimmungs-Initiative: Europäische Richterin warnt vor gefährlichem Dominoeffekt

    Achtung: Diese Initiative nimmt uns den Schutz der Menschenrechtskonvention. Mit der Initiative wird das Bundesgericht die oberste Instanz, die über Recht und Unrecht entscheidet. Als Grundlage dienen dem Bundesgericht die Gesetze, nicht die Verfassung. Wir haben kein Verfassungsgericht. Die Gesetze werden vom National- und Ständerat beschlossen. Das heisst, "die da in Bern" erhalten mit der Initiative mehr Macht, während das Volk seinen Schutz der Menschenrechte verliert. Die Verfassung, auf die sich die Anhänger der Initiative berufen, hilft uns wenig. Erstens eben weil sie nicht direkt angewendet wird. Und zweitens, weil neueres Recht vor altem gilt. Das heisst, selbst wenn die Verfassung die Grundrechte festschreibt kann jederzeit über eine Initiative eine Ausnahme eingeführt werden, die unsere Menschenrechte beschneidet. Dies kann z.B. den Freiheitsentzug durch eine KESB-Massnahme oder das Sorgerecht für Väter betreffen. Wer gerne über "die da in Bern" lästert und Angst vor neuen Regulierungen durch die Linksgrünversiffte Classe Politique hat sollte deshalb lieber NEIN stimmen. Die anderen stimmen natürlich sowieso NEIN.

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  • Sparpläne an der Universität Basel: All das fällt weg

    Könnte man das Geld nicht bei der sinnlosen Bauerei einsparen? Schon alleine der geplante Ersatz des Biozentrum dürfte mehr als die 45 Millionen kosten. Dafür müsste man die angebotenen Leistungen nicht abbauen.

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  • Interdiscount schliesst XXL-Filiale am Marktplatz und eröffnet dafür eine kleine

    Thürlimann-Discount? Ich meine, die meisten der genannten waren auch schon grosse Discounter-Ketten. Einzelgeschäfte waren z.B. Lippold (kürzlich geschlossen), Winter (gibt's noch), Burri & Burri, und früher Bernhard, der wurde aber schon vor längerer Zeit von Zihlmann übernommen. Rediffusion war ein Kabelnetzbetreiber in Zürich, der auch Geräte verkauft hat und mit der Zeit zu einer grossen Ladenkette wurde. https://de.wikipedia.org/wiki/Rediffusion

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  • Jetzt sind wir die Basler Zeitung

    Warum eigentlich sind solche Plattformen keine Option? Der Leser zahlt nicht gerne, sieht nicht gerne Werbung, und hat nicht gerne eine Beeinflussung von Geldgebern. Da wäre doch eine von der Zeitung gertennt laufende Plattform, die Geld herein bringt, genau das richtige. Tamedia macht damit gutes Geld. Tamedia könnte damit guten Journalismus betreiben, tut das aber nicht weil die Aktionäre den Gewinn lieber als Dividenden sehen. Da wäre doch eine gemeinnützige Stiftung in der Lage, die Dienstleistungen günstiger anzubieten und den Gewinn zu 100% in den Journalismus zu stecken. Also warum denn nicht?

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  • Wer Ausschreitungen rechter Gewalttäter relativieren will, versteht nicht, wie ernst die Lage ist

    Genau solche wie Andreas Hagenbach meine ich.

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  • Wer Ausschreitungen rechter Gewalttäter relativieren will, versteht nicht, wie ernst die Lage ist

    Viele der Kommentare hier zeigen wie recht Knackeboul mit seinem Artikel hat. Es hat viel zu viele Naziversteher und Nazirechtfertiger in den Kommentarspalten. Für die verspüre ich die gleiche Verachtung wie für die Nazis selbst. Nicht die paar gröhlenden Glatzköpfe sind das Problem, sondern die vielen Mitläufer, die sich bürgerlich geben aberheimlich die Schreihälse für ihren vermeintlichen Mut noch bewundern.

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  • Mohrenköpfe, Marschmusik und Pöbeleien

    Gut zu wissen, dass man für Umzüge mit Musik auf der Wettsteinbrücke innert weniger Tage unbürokratisch eine Bewilligung bekommt.

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  • Das geht noch dichter – lasst uns Basel neu bauen!

    Verdichtung ist eine Illusion, die nicht funktionieren kann. Man kann zwar verdichtet wohnen, aber nicht verdichtet leben. Jeder Bewohner eines Hochhauses braucht Nahrungsmittel, die auf einem vielfachen der Fläche eines typischen Einfamilienhausgrundstücks wachsen. Zudem braucht er Rohstoffe, die gefördert werden müssen, er will Ferien machen und irgendwo hin fliegen oder fahren, sich auf einem Sportplatz austoben, irgendwo arbeiten, auswärts essen, Kulturelle Anlässe besuchen, alles braucht Platz. Ökologisch gewinnt man also nicht viel, wenn man die Menschen zum Wohnen in einen kleinen "Kaninchenstall" einsperrt. Ebenso ist es ein Irrtum zu glauben, die Menschen seien nun einfach mal da und man müsse sie irgendwo unterbringen. Das Gegenteil ist wahr: Aus dem Biologieunterricht wissen wir, dass sich Lebewesen vermehren, solange sie Nahrung und Lebensraum finden. Das ist auch bei den Menschen nicht anders. Das Ziel muss eine Stagnation der Weltbevölkerung sein. Da es wohl nicht in Frage kommt die Menschen verhungern zu lassen, muss man den Wohnraum knapp halten. Wenn grosse Wohnungen nicht erschwinglich sind, wird man sich nach dem zweiten Kind fragen, ob man sich noch ein drittes, viertes, oder noch mehr leisten will. In vielen Industrieländern hat das mit der Bevölkerungsstagnation die letzten Jahrzehnte gut funktioniert. Nur leider gibt es in letzter Zeit in einigen Städten einen starken Bauboom, welcher die Einwohnerzahl wieder anwachsen lässt. Und nein, das Problem sind nicht vereinzelte neue Einfamilienhäuser, sondern ganz neue Wohnblocksiedlungen an den Stadträndern, welche von riesigen Palmölplantagen am anderen Ende der Welt mit Nahrung versorgt werden.

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