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  • Jetzt sind wir die Basler Zeitung

    Warum eigentlich sind solche Plattformen keine Option? Der Leser zahlt nicht gerne, sieht nicht gerne Werbung, und hat nicht gerne eine Beeinflussung von Geldgebern. Da wäre doch eine von der Zeitung gertennt laufende Plattform, die Geld herein bringt, genau das richtige. Tamedia macht damit gutes Geld. Tamedia könnte damit guten Journalismus betreiben, tut das aber nicht weil die Aktionäre den Gewinn lieber als Dividenden sehen. Da wäre doch eine gemeinnützige Stiftung in der Lage, die Dienstleistungen günstiger anzubieten und den Gewinn zu 100% in den Journalismus zu stecken. Also warum denn nicht?

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  • Wer Ausschreitungen rechter Gewalttäter relativieren will, versteht nicht, wie ernst die Lage ist

    Genau solche wie Andreas Hagenbach meine ich.

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  • Wer Ausschreitungen rechter Gewalttäter relativieren will, versteht nicht, wie ernst die Lage ist

    Viele der Kommentare hier zeigen wie recht Knackeboul mit seinem Artikel hat. Es hat viel zu viele Naziversteher und Nazirechtfertiger in den Kommentarspalten. Für die verspüre ich die gleiche Verachtung wie für die Nazis selbst. Nicht die paar gröhlenden Glatzköpfe sind das Problem, sondern die vielen Mitläufer, die sich bürgerlich geben aberheimlich die Schreihälse für ihren vermeintlichen Mut noch bewundern.

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  • Mohrenköpfe, Marschmusik und Pöbeleien

    Gut zu wissen, dass man für Umzüge mit Musik auf der Wettsteinbrücke innert weniger Tage unbürokratisch eine Bewilligung bekommt.

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  • Das geht noch dichter – lasst uns Basel neu bauen!

    Verdichtung ist eine Illusion, die nicht funktionieren kann. Man kann zwar verdichtet wohnen, aber nicht verdichtet leben. Jeder Bewohner eines Hochhauses braucht Nahrungsmittel, die auf einem vielfachen der Fläche eines typischen Einfamilienhausgrundstücks wachsen. Zudem braucht er Rohstoffe, die gefördert werden müssen, er will Ferien machen und irgendwo hin fliegen oder fahren, sich auf einem Sportplatz austoben, irgendwo arbeiten, auswärts essen, Kulturelle Anlässe besuchen, alles braucht Platz. Ökologisch gewinnt man also nicht viel, wenn man die Menschen zum Wohnen in einen kleinen "Kaninchenstall" einsperrt. Ebenso ist es ein Irrtum zu glauben, die Menschen seien nun einfach mal da und man müsse sie irgendwo unterbringen. Das Gegenteil ist wahr: Aus dem Biologieunterricht wissen wir, dass sich Lebewesen vermehren, solange sie Nahrung und Lebensraum finden. Das ist auch bei den Menschen nicht anders. Das Ziel muss eine Stagnation der Weltbevölkerung sein. Da es wohl nicht in Frage kommt die Menschen verhungern zu lassen, muss man den Wohnraum knapp halten. Wenn grosse Wohnungen nicht erschwinglich sind, wird man sich nach dem zweiten Kind fragen, ob man sich noch ein drittes, viertes, oder noch mehr leisten will. In vielen Industrieländern hat das mit der Bevölkerungsstagnation die letzten Jahrzehnte gut funktioniert. Nur leider gibt es in letzter Zeit in einigen Städten einen starken Bauboom, welcher die Einwohnerzahl wieder anwachsen lässt. Und nein, das Problem sind nicht vereinzelte neue Einfamilienhäuser, sondern ganz neue Wohnblocksiedlungen an den Stadträndern, welche von riesigen Palmölplantagen am anderen Ende der Welt mit Nahrung versorgt werden.

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  • Nach viermal Ja: Initianten fordern jetzt Wohnraum für 400 Obdachlose

    Ob sie gerne draussen leben bezweifle ich. Das Problem ist eher, dass viele Obdachlose sich nicht anpassen wollen oder können. Manche scheuen den Gang zum Amt, sind zu stolz um Hilfe anzunehmen, wollen sich nicht an eine Hausordnung im Obdachlosenheim halten oder mögen nicht auf engem Raum mit fremden Leuten leben.

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  • Die Lösung des Basler Wohnungsproblems duldet keine Ausreden mehr

    Muss der Staat das verhindern? Es heisst "Recht auf Wohnen", nicht "Recht auf Mieten".

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  • Wohninitiativen: «Ein sehr guter Tag für Mieterinnen und Mieter in Basel»

    In der Initiative steht nichts von Grossstadt. Es wäre auch möglich, die Leute in Bettingen oder Riehen unterzubringen.

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  • Wohninitiativen: «Ein sehr guter Tag für Mieterinnen und Mieter in Basel»

    Warum? Pro Kopf ein Zimmer plus Wohnzimmer scheint vernünftig.

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  • Schüler schaffts nicht ans Progymnasium, weil er nicht basteln kann

    Das Gymnasium ist die Schule für das Bildungsbürgertum, dazu gehört eine breite Allgemeinbildung. Das lässt sich nicht auf Deutsch und Rechnen reduzieren. Ich finde es gut, dass alle Fächer zählen. Was ist mit Schülern, die in Musik und Werken super sind, aber in Mathe nur eine vier haben? Wäre es gerecht, diese zu benachteiligen, indem nur die Hauptfächer zählen? Worüber man diskutieren könnte wäre aber den nötigen Durchschnitt tiefer anzusetzen. Zwei Vierer sind ja nicht wirklich schlecht, und wenn alle anderen Fächer top sind, sollte man ihm die Chance trotzdem geben. Hätte einer aber eine zwei in Musik und Werken, dann hätte er auf dem Gymnasium nichts zu suchen.

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