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  • Überraschung in Stockholm: Literaturnobelpreis für Bob Dylan

    Lieber Herr Seiler, Bob Dylan ist ein Poet, der die erzählenden Traditionen in eine eigene, fantastische Stimme verwandelt. Den Literaturnobelpreis bekommt verdienterweise der Richtige. Ich finde auch Jack Kerouac, Paul Auster, Ingeborg Bachmann, Charles Baudelaire oder Pedro Lenz grossartig! Da gäbe es noch viele grossartige Poeten. Literatur ist auch Abenteuer, Rebellion und Vorstellungskraft. Dylan ist ein Meister dieser Imaginationskraft. Seine Geschichten sind stets spannender als die meisten Stunden des Alltags. Und glauben Sie mir, Dylan kann erzählend singen! Jetzt bekommt er den Preis und das ist gut so.

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  • Überraschung in Stockholm: Literaturnobelpreis für Bob Dylan

    Lieber Herr Seiler, Mick Taylor ist ein grosser Gitarren-Könner. Ohne Zweifel! Nur was hat ihr Kommentar mit Dylan Songs wie Don't Think Twice, It's All Right / The Times They Are A-Changin' / Mr. Tambourine Man / Subterranean Homesick Blues / Like A Rolling Stone / Visions Of Johanna / Most Of The Time / Maggie's Farm u.v.a. zu tun? Dylan ist ein ganz grosser Poet und der Literaturnobelpreis hat er einfach nur verdient!

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  • SVP Baselland greift den 80-Millionen-Deal frontal an

    Die Ausbreitung der SVP ist ein grosses Problem für unsere Zivilgesellschaft. Blocher und seine SVP werden immer noch als rechtskonservative Partei bezeichnet. Ich halte diese Bezeichnung für eine Verharmlosung, denn das Parteiprogramm der SVP steht in der Tradition faschistischer Parteien. Die SVP betreibt eine repressive Politik gegenüber Minderheiten, Flüchtlinge und Ausländer. Die Regionalparteien der SVP steuern wirtschaftliche Sollbruchstellen an, siehe Torpedo-Kämpfer, und sie schüren eine gehässige und paranoide Stimmung in den Kantonen und im ganzen Land. Sollte die SVP noch mächtiger werden, dann würde eine weitere Destabilisierung unsere Gesellschaft erschüttern. Diese Partei ist gefährlich!

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  • Dylan in Basel: Begegnung mit einem, der Antworten gibt

    Dylan und seine geniale Band interpretierten wunderschöne Songs wie z.B. "Autumn leaves" und Dylan tat das mit viel Wärme in seiner Stimme, authentisch, manchmal zerbrechlich, zärtlich und sehr berührend. Seine Mundharmonika spielt er immer noch mit großer Leidenschaft und seine Stimme ist wieder voluminös! Dylan inszenierte die Schatten der Nacht und sein Konzert erinnerte mich an ein Rilke Gedicht: "Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein; gib ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin, und jage die letzte Süße in den schweren Wein." R. M. Rilke / Herbsttag. Warum sollte Dylan nicht mehr auftreten? Ich werde weiterhin die Süße in den schweren Weinen genießen und dabei Dylan zuhören. Es waren wunderschöne und inspirierende Dylan Abende!

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  • Von Entschuldigung zu Entschuldigung

    Tja, Herr oder Frau Grummel! Sie machen sich das ganz schön einfach. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) haben die Aufgabe, den Schutz von Menschen sicherzustellen, die nicht selbständig in der Lage sind, die für sie notwendige Unterstützung einzuholen. Wenn sich aufgrund äusserer Umstände oder aus persönlichen Gründen Schwierigkeiten bei der Betreuung und Erziehung ergeben, können sich die Eltern, aber auch Kinder und Jugendliche, an Drittpersonen oder Institutionen wenden, welche sie beraten und unterstützen. Wer sonst soll sich um misshandelte, frühdeprivierte und schwer vernachlässigte Kinder und Jugendliche kümmern? Der gesetzliche Auftrag der heutigen KESB's mit den schrecklichen Methoden rund um die Verdingkinderversorgungen, administrativ Versorgter, Zwangssterilisierter u.v.a. zu vergleichen, ist so etwas von daneben! Ihr Leserkommentar hat ein sehr gutes Blick-Niveau! Mehr nicht! Widerspruchsfrei darf man ihren Kommentar nicht lassen! Diese allgemeine Hetze gegen die KESB's, initiiert vom Blick und anderen Boulevardmedien, widern mich an. Arbeiten sie doch für einen Monat auf einer KESB, machen sie sich ein Bild und dann können sie wieder schreiben, Herr oder Frau Grummel!

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  • Volles Haus und eine hitzige Debatte: «Mittendrin» zum Basler Polizeieinsatz

    Herr Regierungsrat Dürr! Vor nicht allzu langer Zeit waren sie noch Regierungskandidat und damals haben sie davon gesprochen, dass sie der Stadt Basel ein positives Image verpassen wollen. Wie haben sie sich an diversen Podien kopfschüttelnd und stets mit aggressivem Unterton über den Stadtpräsidenten Morin lächerlich gemacht und ihm vorgeworfen, er würde der Stadt ein kraftloses Image überstülpen. Und jetzt sind sie Regierungsrat und wollen mir vorschreiben, welche Kunstaktionen ich sehen darf. Ist das ihre Art und Weise wie sie der Stadt ein positives Image verpassen wollen? Indem sie Kunstaktionen unterbinden und wahllos Bürgerinnen und Bürger einpacken, kontrollieren und festhalten? Diese Stadt, die sich so gerne als Kunststadt brüstet, braucht Kunstschaffende die etwas wagen und etwas in Bewegung bringen. Sie aber ersticken die Kreativität im Keime. Dafür sind sie besorgt, dass insbesondere das von exorbitantem Lärm geplagte ART-People keine Irritationen erfährt. Bravo! Ist das ihre positive Stadt - Imagepflege, die sie damals angekündigt haben? Wann sind die nächsten Wahlen?

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  • So soll Basels neues Musikzentrum aussehen

    Basel-Stadt ist reich an Bau- und Kunstdenkmälern. Basel-Stadt kann zum Teil auch ausserordentliche gute Architektur vorweisen. Aber Basel-Stadt und seine Plätze, das ist durch und durch ein unerfreulicher Zustand. Der Münsterplatz ist zwar schön, aber halt doch etwas leblos, der Marktplatz ist ab 20.00 Uhr ausgestorben und der Bahnhofplatz lädt nicht zum Verweilen ein, da die Überquerung des Platzes einem Hürdenlauf nahe kommt. Der Barfüsserplatz verfügt über zu wenig Anbindung gegenüber der unmittelbaren Umgebung. Zaha Hadids Casinobau hätte diesen Barfüsserplatz in einem neuen Licht erstrahlen lassen. Wir würden jetzt durch einen lichten, ebenerdigen Durchgang spazieren können, der den Platz mit der Steinenvorstadt, mit dem Kohlenberg, mit dem Steinenberg und mit dem Theaterplatz ideal verbunden hätte. Und jetzt? Der Baukörper des Stadtcasinos brilliert immer noch durch den hässlichen, biederen Kopfbau, der den Barfüsserplatz abriegelt. Wenn ich die Projektvorlage von Herzog & de Meuron richtig interpretiere, so bleibt dieser Kopfbau bestehen? Das ist nicht nachvollziehbar! Dieser biedere Kopfbau muss weg, damit der "Barfi" seinem Namen "Barfüsserplatz" gerecht werden kann.

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  • Sicherheitsdirektor Dürr unterstützt das Vorgehen der Polizisten

    Eine kurze ARTige und spannende Bewegung, die einen Kontrapunkt gegen diese Favela-Cüpli-Hütte setzen wollte und schon steht die Baschi Dürr Truppe in Helmen und mit Schlagstöcken bereit. Und die Truppe bringt ihre wirksamsten Mittel mit um ein paar tanzende Menschen zu vertreiben. Ein bisschen Reizstoffe aus nächster Nähe abgeschossen und da und dort ein paar Hiebe gegen am Boden liegende Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Verhältnismässig? Erst vor kurzem wurde in Istanbul der Taksimplatz gewaltsam geräumt, dabei wurde sämtliches Eigentum der Demonstrierenden beschlagnahmt oder zerstört. Das macht man jetzt auch in Basel so. In unserem "Qualitätsmedium" Basler Zeitung liest man dann von gewalttätigen Chaoten, Illegalen, etc. die den heiligen ART - Messplatz besetzt und die ART Besucher gestört haben sollen? Tja...was für eine traurige Wahrnehmung! Wie man sieht, eine direkte und offene Meinungsfreiheit ist nicht erwünscht, aber was wir sollen ist, Geld beschaffen und konsumieren. Das dann aber auch nicht zu wild, denn nur die sehr gut situierte Oberschicht hat das Recht, sich selbst zu verwirklichen! Und unser ach so liberaler Baschi Dürr beurteilt den Einsatz seiner Truppe als insgesamt verhältnismässig. Ich beurteile diesen Einsatz eher als "saumässig brutal." Ein Regierungsrat Dürr der durchgreift - wie wahr... und das "verhältnismässig" brutal!

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  • Feuer im Bauch

    Ja, die Villa Rosenau hatte gebrannt und das SVP-Blatt Basler Zeitung schreibt über Baschi Dürr's Präsenz auf dem Unfallareal. André Auderset, von Beruf Rechtspopulist, freut sich auch ab der brennenden Villa Rosenau. Da stehen wieder - es brennt und ein André Auderset, die Basler Zeitung und andere aus der ganz rechten Ecke applaudieren! Basel gehört nun mal den "anständigen" Bürgern! Natürlich, sie haben sich's ja verdient, ein sauberes, ein reiches Basel und dann klatschen sie in die Hände und freuen sich ab dem Brand in der Villa Rosenau! Unglaublich, aber da stehen wir wieder und was kommt morgen? Asylbewerber sollen kein U-Abo mehr erhalten und die Buvette's am Rhein müssen weg, weil sie den sauberen Herrn Auderset stören! Dieser Mann ist Grossrat und er schämt sich nicht einmal für seine Äusserungen! Treten sie ab, Herr Auderset! Sie sind nicht zu ertragen! Stefan Köhli, Basel

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  • Feuer im Bauch

    Wenn ein Brand, der auch ganz bös hätte ausgehen können, von einem Grossrat, von anderen Exponenten aus der rechten Ecke und von der Basler Zeitung beklatscht wird, so sind wir in der Pflicht zu reagieren! Erinnern sie sich an das Gedicht von Emil Gustav Friedrich Martin Niemöller? "Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter. Und als sie mich holten, gab es keinen mehr der protesieren konnte." Wir können und dürfen nicht schweigen, wenn jemand solchen unreflektierten Unsinn von sich gibt. Ich empfnde die Aussagen von Herrn Auderset als gefährlich und als absolut unhaltbar. So geht es bestimmt nicht und wir sollten nicht schweigen. Stefan Köhli, Basel

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