SK
  • Die TagesWoche stellt ihren Betrieb ein

    Das ist schwer bedauerlich! Einmal journalistisch. Bis und mit heute war die Tageswoche das linke Korrektiv zu den rechten, bürgerlichen und Mitte-Medien, die in Basel das Sagen haben. In den letzten sagen wir zwei Jahren kam zunehmend politischer Drive in das Unternehmen und es zeichneten sich klarere Konturen ab. Die Qualität und Tiefe der Beiträge nahm zu, die Schärfe auch. Eigentlich ein Erfolgsrezept - aber leider (zumindest für das Unternehmen) wurden die Inhalte alle gratis angeboten. Das Magazin erübrigte sich da. Vermutlich hat es nicht mal dieses geschafft, das Onlineportal querzusubventionieren. Und dann ist es sehr bedaurlich für die Angestellten. Das ist kein gutes Umfeld, um nach einem neuen Job zu suchen. Vielleicht war es aber vom Zeitpunkt her schon ungünstiger. Vielleicht tun sich zumindest für die Journis bei der "neuen" bz oder der "neuen" BaZ oder sogar bei Primenews (aber wer will das schon) neue Türchen auf. Verdient hätten es alle, denn es lag nicht an den Angestellten, sondern am wackligen Businessmodell, das jetzt zusammengefallen ist. Aber gut, dass jetzt wenigstens die Unsicherheit weg ist.

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  • Der neue BaZ-Chefredaktor heisst Marcel Rohr

    Und was ist mit Tamara? Kann mir denn keiner sagen, was mit Tamara passiert??!

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  • Thomas Kessler hat sich entschieden: Er will für die FDP in den Nationalrat

    In der Tat: Kessler ist ein Macher. Welche Partei hätte den nicht gern in seinen Reihen? Und offenbar ist seine politische Überzeugung sehr volatil, freischwebend, fast schon gasförmig. Modern halt. Die perfekte Verkörperung der Politik, wie sie sich die Partei "Die PARTEI" mit ihrem Slogan "Inhalte überwinden" auf die Fahne geschrieben hat. Nur liberal muss es halt sein. Aber darin sind sich Grüne und FDP ja einig. Die beiden Parteien werden sich (nach Deutschland und Österreich) nun auch in der Schweiz immer ähnlicher: Jutta Ditfurth beschrieb die Grünen einst treffend als "FDP mit Fahrrad". Ich nehme an, Kessler hat auch eins. Nach Bern wird er dann vermutlich mit dem Zug reisen.

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  • Wir können den Klimawandel nicht mehr stoppen

    Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch einen Apple kaufen...

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  • Der Abtritt von René Kamm ist das Sinnbild einer zu Ende gehenden Ära 

    Kürzestbiographie: R. Kamm, baute und ging

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  • Uni Basel warnt vor chinesischer Medizin

    Korrekterweise müsste der Titel lauten: Uni Basel warnt vor Stinkesche-Präparaten, oder noch besser: vor übers Internet bezogenen Stinkesche-Präparaten. Natürlich liest sich das weniger interessant. Da aber die Chinesische Medizin ein extrem weites Feld ist, sollte man sich schon die Mühe machen, das Problem etwas genauer zu lokalisieren. So wird ja eine Karambolage bei Schweizerhalle auch nicht betitelt mit: Auffahrunfall in Europa. So aber kommt die Stinkesche-Sache daher. Interessanterweise hat die Uni Basel meines Wissens noch nie gewarnt vor Ibuprofen oder Irfen, extrem beliebte Schmerzmittel, die für zahllose Herztode und tödlich verlaufende Magenblutungen verantwortlich sind. Und zwar in der kontrollierten und in Apotheken rezeptfrei bezogenen Form. Sollte einem zu denken geben...

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  • Supino traf sich mit BaZ-Redaktoren zum Znacht

    Der ist genial!

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  • Jolanda Spiess-Hegglin: «Wahrscheinlich steckt in uns allen ein Hater»

    Hallo

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  • Jolanda Spiess-Hegglin: «Wahrscheinlich steckt in uns allen ein Hater»

    Die Frage wäre interessant zu erörtern, warum (sie glaubt, dass) sie so gehatet wird. Dazu eignet sich ja nicht jede/r. Warum haben die Frustbeulen sich ausgerechnet bei Jolanda so echauffiert? Dass jemand Sex hat und danach ein Vergewaltigungsvorwurf im Raum steht ist ja, sag ich jetzt mal, keine News. Das wäre im Normalfall etwas, das sich gerichtlich oder aussergerichtlich, auf jeden Fall aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit, regeln lässt. Dass eine unbekannte Kantonsparlamentarierin eines drittklassigen Kantons derart in den Fokus gerät, ist doch bedenkenswert. Vielleicht überinterpretiere ich, aber ich meine, dass das Handybild von Spiess-Hegglin (mit der Hand hinterm Kopf und dem intensiven - und durch den schwarzen Lidschatten noch intensivierten - Blick) mindestens so viel zum Skandal beigetragen hat wie die eigentlich recht banale Sex&Crime-Story. Man stelle sich vor, man kenne die ganze Geschichte nur aus dem Radio - kein Schw... pardon, kein Schwein würde sich heute noch daran erinnern. Die Macht des Bildes ist ein noch viel zu wenig untersuchtes Gebiet, würde sich aber gerade in diesem Fall sehr lohnen, glaube ich. Das würde auch zumindest einen Teil der hartnäckigen Hater erklären. Dieser höchstwahrscheinlich sexuell extrem verklemmten bis beschädigten Gemeinde brennt bei dieser Mischung aus Vamp-artigem Wesen, Sex und links-alternativer Politik schlicht und einfach die Sicherung durch.

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  • Jolanda Spiess-Hegglin: «Wahrscheinlich steckt in uns allen ein Hater»

    @Zedermann: Ich glaub Sie haben's nicht begriffen, aber issjaegal

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