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  • Herbstwarenmesse, es war schön mit dir

    Vielleicht für den Gelierungsrat.

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  • Herbstwarenmesse, es war schön mit dir

    Als ich das letzte Mal vor drei Jahren dort war, handelte ich mir einen Versicherungsvertreterbesuch ein, kaufte zu astronomischen Preisen gehandelte kandidierte Früchte dubioser Herkunft (physiologisch gesehen reines Gift) und liess mir von einem weder Deutsch noch Englisch sprechenden Aussteller die Fersen aufstechen (was, so viel ich verstand, schmerzlindernd sein sollte). Ich denke, damit bin ich nochmals glimpflich davongekommen.

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  • Kantonslabor bemängelt reichlich Gammelware in Basler Beizen

    Transparenz ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Regelmässige Kontrollen und allfällige Sanktionen sind besser. Häufig handelt es sich bei den Verfehlungen um Kleinigkeiten, die aber dennoch anschlagen und somit auch notiert werden müssen. Grundsätzlich sind die Restaurants punkto Sauberkeit und Hygiene um Welten besser als die meisten privaten Kühlschränke. Hier würde man vermutlich weit häufiger und dringlicher warnen müssen. Wenn Sie das nächste Mal zum Raclette eingeladen sind, würde ich mir zweimal überlegen, bevor Sie bei den Salzgürkli oder Silberzibeli zugreifen. Solche vermeintlich langlebige Produkte (wozu auch UHT-Milch gehört) werden häufig dem (alle Schaltjahre mal gereinigten) Kühlschrank für mehrere Monate in geöffnetem Zustand anvertraut. Sie möchten gar nicht wissen, was sich da alles angesammelt hat.

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  • Genosse Überflieger

    Müntefering, Herzog, Sutter: Kapitalismus mit menschlichem Antlitz.

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  • Putzt eure gruusigen Schnudernasen! Tipps von Kinderfreund Knackeboul

    Mir fällt auf, dass angenehme Eigenschaften wie Freundlichkeit, wenn überhaupt, sich erst nach dem Verlassen der Kindheit entwickeln. Vielleicht als eine Reaktion auf eigene Krisen und ein Nachlassen der götzenhaften Bewunderung, die ihnen von 0-12 sicher ist. Möglicherweise ist es nur Berechnung - weil man dann merkt, dass man selber etwas tun muss, um sich Achtung und Zuneigung zu ergattern. Und dass Freundlichkeit ein Weg dazu ist. Seit ich - durch den Freundes- und Familienkreis - vermehrt mit Kindern zu tun habe, neige ich stärker als zuvor zur Ansicht, dass der Mensch von Natur aus schlecht ist.

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  • Liebe Grüne, Politik ist kein Lifestyle

    Die Grünen sind heute das Sammelbecken für Linke mit schlechtem Gewissen. Gut ausgebildet, oft gut verdienend, deshalb gibt es mit ihnen auch keine radikalen (im Sinne von an der Wurzel anpackenden) gesellschaftlichen Lösungen, da sie selber zu viel zu verlieren haben. Sie sind nicht nur Bewahrer der Natur, sondern auch ihres eigenen Wohlstands, in dem sie sich mit Familie und Gärtchen eingerichtet haben. Das ist nur menschlich und verständlich. Aber das macht sie eben weich, nachgiebig und irgendwie unglaubwürdig. Die Grünen sind mir nicht unsympathisch. Aber eigentlich bräuchte es sie nicht (mehr). Die meisten von ihnen hätten aber wohl Mühe, zur SP zu wechseln. Zu links, zu kämpferisch, zu viele Secondos - zumindest in Basel. Vor die Wahl gestellt, würden sie wohl eher zu einer bürgerlichen oder christlichen Partei wechseln (angefangen bei den Grünliberalen, am Ende des Spektrums: die FDP; Jutta Ditfurth nennt sie auch knapp "FDP mit Fahrrad"). Denn am Schluss ist ihnen ihr eigenes, ziemlich bürgerlich eingerichtetes Leben eben doch näher als das der anderen.

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  • Das rätselhafte Basler Brummen ist ein globales Phänomen

    Das Ganze erinnert mich an den fünften Traum von Günter Eich. Es ist soweit... https://www.youtube.com/watch?v=d-XVZhFrd44

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  • No Billag bedroht «Telebasel» und «Radio X»

    Was für eine Schwachsinnsargumentation der No Billag-Köpfe... seufz. Grundsätzlich wäre die Initiative eine Gelegenheit, sich ein gerechteres Finanzierungsmodell zu überlgen. Die Billag-Gebühr ist nämlich stossend unsozial. Z.B. hat ein Sozialhilfeempfänger die knapp 500 Stutz zwingend zu entrichten - bei einem monatlich frei verfügbaren Einkommen von CHF 960. Das darf es ja nicht sein. Also wünsche ich mir, dass der Bund da mal über die Bücher geht und einen vernünftigen Gegenvorschlag ausarbeitet.

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  • Stülpen Sie Ihrem TV-Gerät freitags eine Burka über!

    Arena ist Gaggi

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  • Eine Karriere wie ein Roman, nur ohne Ende

    Hat sich jemand mal die Mühe gemacht, die Artikel zu zählen, die in der Schweiz seit 2001 über RF geschrieben wurden? Und ist oder war einer dieser Artikel auch nur im Ansatz negativ? Selbst damals, als man ihn schon halb abgeschrieben hatte, war man eigentlich nur enttäuscht über seinen ausbleibenden Erfolg - nicht über sein sportliches Versagen. Man kann es drehen und wenden wie man will - bei RF kommt alles irgendwie positiv herüber oder heraus. Dabei wünschte ich mir (endlich) mal ein Blick auf die Schattenseiten. Einfach deshalb, weil ein solches Leben im Rampenlicht zwangsläufig Schatten wirft. Als Ein-Mann-Unternehmen ist RF eine kleine ökologische Katastrophe. Sein Lebensstil vererbt er zwangsläufig an seine stetig wachsende Familie weiter. Fragwürdig ist seine Hinwendung zur Sklavenmetropole Dubai, der zu Beton und Glas gewordene Exzess eines entfesselten, ölgetriebenen Kapitalismus. Nachhaltig schädigend wirkt RF auch durch seinen unschlagbaren Werbeeifer. Kein Mensch wirbt für mehr Produkte als RF: Nike-Schuhe, Mercedes, Lindt & Sprüngli, Credit Suisse, Rolex, Versicherungen, Kaffeemaschinen. Bei Bedarf spannt RF sogar seine Zwillingstöchter als Werbeträger ein (für einen Merecedes-Spot). Für etwas Sinnvolles, Nachhaltiges oder Faires habe ich ihn noch nie werben sehen. Liegt es am Angebot? Es ist zu befürchten. So, es gäbe also genügend Ansatzpunkte, um in das Spiel der Medien mit RF etwas Abwechslung zu bringen. Versucht es doch einfach mal. Es wird ihm nicht schaden. Er liegt mit mindestens 10'000:0 vorne (Stand heute).

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