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  • Wie die Aufarbeitung des «Geheimarmee»-Skandals zum Skandal umgedeutet wird

    Von vielen Seiten wird zum Teil zu Recht die Erinnerung an verschiedene Widerstandsorganisationen hochgehalten, sei es zum Beispiel die französische Résistance oder ganz besonders auch der Vietcong. Von letzterem weiss man eindeutig, dass er eine kommunistische Organisation war, dass aber auch die Résistance in weiten Teilen von Kommunisten durchsetzt war, ist weniger bekannt. Ich weiss nicht ob es an der Grundhaltung der heutigen Schweizer Historikergeneration liegt, dass linke Widerstandsbewegungen in deren Betrachtungen entweder nicht existieren oder zumindest relativ indifferent gewürdigt wenn nicht sogar hochgelobt werden. Gleichzeitig wird der Ansatz einer aus der inneren Einstellung eines Schweizerischen Republikanismus entstandenen P-26, ein Fragment einer Widerstandsbewegung, dermassen als illegal skandalisiert. Ich weiss nicht, wer hier miserabler dasteht, die geheimnisumwitterten Mitglieder einer "aufgeflogenen" Schweizer Widerstandsorganisation oder gewisse in ihrem verunsicherten Weltbild festgefahrene Historiker.

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  • «Weltwoche»-Bann an der Uni: Importieren Basels Studenten eine «amerikanische Unsitte»?

    Ich denke nicht, dass wir hier in der Schweiz mit ähnlichen Auswüchsen der "akademischen Denkkontrolle" wie in den USA rechnen müssen. Sicher muss die Entwicklung beobachtet werden aber wir haben hier in Europa die viel ältere Kultur des offenen Diskurses als jenseits des Atlantik wogegen in den USA seit jeher ein viel stärkerer Drang zum Schwarz-Weiss-Denken herrscht.

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  • Digitalisierungs-Pfusch mit einer renommierten Basler Sammlung

    Wenn man die vollgestopften Regale so sieht, muss man befürchten, dass viele der Sammlungsobjekte wohl irreparable Beschädigungen davontragen werden. Und das ist sehr bedauerlich angesichts der bekanntermassen sehr reichen Schweizer Plakatkultur mit ihrer hohen künstlerischen Qualität.

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  • Dieses Bild wird eingeklagt

    Man müsste hier sicher differenzieren. Die Schweizer Fahrenden sind meiner Meinung nach allesamt gut angesehen und sorgen ihrerseits für Ordnung auf den Stellplätzen. Probleme bestehen vor allem mit den ausländischen Sinti und Roma und da stellt sich tatsächlich die Frage, ob die in der Personenfreizügigkeit vorgesehene Ventilklausel nicht angewendet bzw. die Einreise dieser Personen verhindert werden soll.

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  • Apartheid – nur ein Wort oder ein System?

    Tel Aviv ist eine blühende pulsierende Stadt; Wirtschaftszentrum, Kulturmetropole und Baudenkmal. Knapp 80 Kilometer südlich davon liegt Gaza: Gleiche Küstenlage, sogar noch verkehrsgünstiger gelegen als Tel Aviv, Durchschnittsalter viel niedriger als in Israel. Bausteine für ein Wirtschaftswunder. Das Bild sieht aber ganz anders aus. Die ehrliche Frage nach dem warum ergibt eine andere Antwort als die von Herrn Professor Kreis. Man kann hier natürlich den Kampfbegriff Apartheid bemühen um die mittlerweile traditionsgewordene Opferrolle der Palästinenser mit einem weiteren plakativen Stein zu untermauern. Letztlich ist das ganze aber seit1948 und seit 1967 auch nicht mehr oder weniger eine Frage ideologisch induziert falscher Prioritäten und ins verbrecherische hineinreichende Fehlallokationen von (weitestgehend gespendeten) Ressourcen. Seit nunmehr vier Generationen stehlen die Palästinenser ihren Kinder deren Zukunft.

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  • Baselland streicht Gelder für die Fondation Beyeler und das Kunstmuseum

    Baselland will immer "auf Augenhöhe" mitdiskutieren aber "unter der Gürtellinie" zahlen.

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  • Der Manipulator

    Angesichts der vielen Lecks innerhalb der amerikanischen Geheim- und Sicherheitsdienste in der jüngeren Vergangenheit erstaunt es mich einfach, dass bislang noch niemand "gesungen" bzw. irgendwelche brisante bzw. echte Dokumente veröffentlicht hat. Es gäbe wohl genügend Gegner der USA, welche deren Regierung gerne genüsslich einen Fake bezüglich 9/11 um die Ohren geschlagen hätten.

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  • Schlagworte und ein Handgemenge bei Venezuela-Veranstaltung in Basel

    Den Verlauf dieser Veranstaltung konnte man sich bei der Ankündigung bereits vorstellen: Da wollten ein paar Sofa-Bolivaristen sich selbst und ihr ideologisches Shangri-La im engen ein wenig Familienkreis feiern. Da passen Geschichten aus der Lebenswirklichkeit nicht wirklich hinein und werden durch den Neusprech-Ordnungsdienst aus dem Saal komplimentiert

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  • «Politiker und Medien gehen gezielt auf Eritreer los»

    Es stellt sich hier nur noch die Frage, weshalb alle diese Eritreer nicht nach Aethiopien ausgewandert sind. Dort gibt es bereits eine grosse Eritreergemeinde und auch die dortigen Behörden arbeiten daran, deren Lebenssituation zu verbessern.

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  • Trotz Intervention der Gewerkschaft: Post zwingt Mütter zu flexiblen Arbeitszeiten

    Wieso die Post mit ihren verknöchert starren Filialöffnungszeiten dermassen auf einer "flexiblen Einsatzplanung" herumreitet, erschliesst sich mir nicht ganz. Die sollten doch froh sein, dass sie über treue und regelmässige Teilzeitmitarbeiter verfügen können. Ausserdem ist es doch aufwendig, wenn man einen Einsatzplan regelmässig künstlich über den Haufen werfen will, nur um "Flexibilität" zu suggerieren. Die Post war, ist und bleibt eine "Bünzlifirma" (was nicht negativ gemeint ist). Sie sollte sich einfach vermehrt von den schädlichen Einflüssen irgendwelcher HSG-indoktrinierter externer Beratungsfirmen abschotten und ihr Ding machen.

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