SLB
  • Der FCB geht mit einem Punkt gegen Thun in die Nationalmannschafts-Pause

    Schonkost. Fängt schon vor dem Spiel an: kein Hochrisikospiel mehr, ergo ganz kleines Polizeiaufgebot. Kaum aufregende Spielsszenen, nervenschonendes Geschehen auf dem Rasen. Basler Tore fallen durch Schürpf in Luzern, Kutesa und Itten in Neuenburg für St. Gallen....

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  • Der letzte Freiraum – Kampf um den Landhof

    Wer beim Landhof unterirdisch ein neues Parkhaus anbietet, animiert zum Benutzen des Autos. Wer garantiert einen gemieteten Parkplatz vorfindet, behält SEIN Auto, kauft vielleicht neu sogar eines. Werden zudem oberirdisch nicht entsprechend viele Parkplätze aufgehoben, ist das eine Einladung, ob ansässig oder Pendler, mit dem Auto ins Wettstein-Quartier zu gelangen. Ein Parking macht höchstens im Bereich Schwarzwaldallee/Badischer Bahnhof Sinn. Das Auto dort abstellen und dann zu Fuss, per Velo oder mit OeV an den betreffenden Ort im Quartier. Dann könnte endlich Allmend nicht bloss Fahrbahn oder Parkplatz sein. Sondern vielfältiger verwendet werden. Dann würden Strassenräume ein bisschen mehr zu dem, was sie einst waren: Orte der Begegnung, des Aufenthaltes, des Spielens.

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  • Am Gundelitunnel scheiden sich die Geister

    Leider wird hier in der Diskussion vieles miteinander vermengt. Einmal geht es um das Gundeldingerquartier. Das soll vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Da scheint der Gundeldingertunnel die Lösung des Problems zu versprechen. Dann geht es um das übergeordnete Nationalstrassennetz. Da fehlt nach Lesart gewisser Kreise der südliche Bogen eines Autobahnrings um Basel. Die Vollendung würde mit der Verbindung Allschwil-Binnngen-Gundeldingen (alles im untertunnelten Verfahren) erreicht. Was aber gar selten bedacht wird, auch bei jenen, die von der steten Zunahme des Verkehrs ausgehen: die Menge der individuellen Verkehrsträger, in Zukunft auch vermehrt elektrisch betrieben, ist nicht gegeben. Der Stau wäre auch mit schadstofflosen Fahrzeugen vorprogrammiert. Es muss alles daran gesetzt werden, den Umstieg auf die massentauglichen öffentlichen Verkehrsmittel weiter voran zu treiben. Dann braucht es keine neuen Spuren, neuen Fahrbahnen, dann muss kein Autobahnring aus der Mottenkiste gezerrt werden. Ebenso muss auch kein Gundelitunnel für hunderte von Millionen gebohrt werden. Das "eingesparte" Geld würde besser für die sanfteren Verkehrsträger verwendet werden.

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  • Ein engagierter Denker ist nicht mehr – Erinnerungen an Alois-Karl Hürlimann

    In der Tat hat Alois Hürlimann während mehr als einem Jahrzehnt engagiert in der SP politisiert. Zuerst im SP-Quartierverein St. Alban-Breite. Dort kämpfte er mit anderen anfangs der 80er-Jahre für ein Quartierzentrum. Das wurde später dann auch auf dem Gelände des Grossbasler Brückenkopfes der ehemaligen St. Alban-Brücke realisiert. Auch zu Beginn der Achtziger bewarb sich Alois mit dem Schreibenden für das Amt des Parteisekretärs der SP Basel. Erfolglos. Von Erfolg gekrönt hingegen war die kulturelle Veranstaltungsreihe in den folgenden Jahren, welche für die SP Basel organisiert wurde. "Der rote Freitag" war ein Kind von Alois, Jürgen von Tomeï (Allround-Künstler in Wort und Zeichnung, lange auch für die SP im Grossen Rat in Basel) und dem Schreibenden. Wir holten unter anderen Künstler wie Hanns Dieter Hüsch, Wolf Biermann, die österreichische Folk-Politrock-Band " die Schmetterlinge" nach Basel, wo sie im Stadtcasino, im Foyer des Basler Theaters und im Volkshaus auftraten. Kulturelle Erscheinungen in jeglicher Form gehörten zum Lebenselexier von Alois Hürlimann. Ich sehe und höre ihn auch nach vielen Jahren noch, wie er beispielsweise das "Italienische Konzert" von Johann Sebastian Bach am Flügel oder am Klavier intonierte. Eine sehr engagierte Zeit erlebte ich beim Ausarbeiten und Lancieren der utopisch anmutenden Initiative "Basel autofrei" der Gruppe Basel ohne Auto (BoA). Beginnend am 1. Mai 1990 arbeitete Alois im härtesten Kern der Initiativgruppe mit, lotete in unzähligen Gesprächen, Sitzungen, Auseinandersetzungen das Feld aus, wo das Unmöglich scheinende einer vom privaten, individuellen Autoverkehr befreiten Stadt Basel Konturen erhielt. Wenn wir die seit dem Abstimmungsjahr (1996), wo immerhin 30 Prozent der BaslerInnen für diesen radikalen Wechsel ein Ja einlegten, sehen, in welche Richtung sich der Verkehr entwickelt hat, dann gewinnt das an die Wurzel Gehende dieser Initiative durchaus erst recht Bedeutung. Ja, das war auch Alois: unbeugsam, radikal und das gemeinhin Gedachte, Praktizierte in Frage stellend. So gesehen war er natürlich in der staatstragenden Sozialdemokratischen Partei ein zwar durchaus geachtetes, vielleicht von manchen sogar bewundertes Mitglied. Aber wirklich auf seine Gedanken einlassen? Das dann doch nicht.

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  • Das sind Basels neue Kultur-Chefinnen

    Topsharing bedeutet das Aufteilen einer Führungsstelle auf zwei Personen...

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  • Danke Wessels, jetzt steh ich auch als Velofahrer im Stau

    Dieser Schmäh-Beitrag ist jetzt aber deutlich unter TagesWoche-Niveau. Das schreibe ich als Tageswoche-Abonnent der ersten Stunde. Als praktisch ausschliesslich mit dem Velo Sich-Bewegender kann ich Ihren Frust wegen der zu geringen Geschwindigkeit nicht nachvollziehen. In der Stadt, und die Strecke Paulus-Kirche-Bahnhof SBB-Post-Passage-Peter Merian-Weg kenne ich aus dem eff-eff, ist meist Geduld vonnöten, da wäre jeder Anspruch auf Geschwindigkeit verfehlt. Es hat zu viele heikle Abschnitte, die muss ich nicht einzeln aufzählen. Aber: auch mit relativ bescheidener Geschwindigkeit ist man mit dem Fahrrad noch einiges zügiger unterwegs, als wenn man in einer Blechkiste in den diversen Staus stecken würde.

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  • Ein Patt im Gipfeltreffen, mit dem Bern besser leben kann als Basel

    Nach dem heutigen Spitzenspiel: zwei Punkte aus den letzten drei Partien. Schlicht ist zuwenig.

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  • Die bizarre Angst der SVP vor der gelben und grünen Gefahr

    Städte mit mittelalterlichen Grundrissen, wie z.B. Basel, haben schlicht zu wenig Platz , um allen Verkehrsträgern nebeneinander genug Strassenfläche zu bieten. Deshalb müssen die umwelt- und platzschonendsten Verkehrsarten bevorzugt werden. Schadstoffarme wie Tram und, subsidiär, Elektrobusse sind zu favorisieren. Massentransporte sind mit meist einer Person pro Fahrzeug nicht möglich. Zudem wollen diese Vehikel noch abgestellt werden. "Parkierdruck" und Stau entsteht durch zuviel motorisierten Individualverkehr. So gesehen ist der Baselbieter Entscheid ein Weg in die Sackgasse, so fährt man den Individualverkehr gezielt an die Wand. In der Stadt Basel wird in den kommenden Jahren dem mit dem Auto in die Stadt fahren Wollenden die rote Karte gezeigt. Dies sind wir der Lebensqualität (Luft zum Atmen, weniger Lärm) der Wohnquartiere der Stadt Basel schuldig.

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  • Basler Verkehrspolitik am Scheideweg 

    Da steht unten auf der zweitletzten Seite: «Während der Regierungsrat gewisse Forderungen der Initiative, vor allem die Aufhebung des unrealistischen Reduktionsziels für den motorisierten Individualverkehr, als durchaus sinnvoll begrüsst ...» Was bis anhin nur angedeutet wurde, ist nun also offizielle Mehrheitspolitik im Regierungsrat: Die Reduktion des motorisierten Verkehrs um 10 Prozent, die das Volk 2010 beschlossen hatte, ist nicht machbar. Unrealistisch? Angesichts der nach wie vor bestehenden Schadstoffbelastung der Bevölkerung, von uns allen ! , in Erwägung, dass unser begrenzter städtischer Raum die Menge von individuellem Motorfahrzeugverkehr heute täglich NICHT verkraftet: da ist es schon kokett, die heutige Realität als Massstab ins Feld zu führen! Im Gegenteil. Heute, im Jahre 2017, ist die Dringlichkeit des mit einem Volksentscheid 2010 bekräftigten Anliegens offensichtlicher denn je. Die Wohnlichkeit, die Lebensqualität bleibt mit dem Fortschreiben der Mobilitätsverhältnisse auf der Strecke. Das motorisierte Pendeln in die Stadt muss energisch zurück gebunden werden. Da sollen ZEHN Prozent bereits ZUVIEL sein? Da kommen mir ja die Tränen! Bloss jede oder jeder Zehnte käme neu mit OeV oder Velo und dies würde den Bogen der Realität sprengen? "Es ginge nicht ohne EINSCHNEIDENDE Massnahmen!" Gesundheitliche Folgeerscheinungen der Schadstoffe des Motorfahrzeugverkehrs sind EINSCHNEIDENDE Konsequenzen für die Betroffenen, ich muss hier allseits Bekanntes wie Sommersmog, Atemwegserkrankungen usw. nicht en détail aufführen. Fazit: jetzt HANDELN, keine Gewerbeverbands-orientierte Rückzüge! Mit der Ost- und Nordtangente muss und kann ich leben. Die Hauptkritik war ja damals die zu enge Führung der Autobahn, zu stadtnah. Heute muss m.A.nach vor allem die Menge der Strassenraum beanspruchenden Fahrzeuge reduziert werden. Transitachsen durch die Stadt (Kleinbasel-Wettsteinbrücke-Birstal/Leimental einerseits und Kleinbasel-Johanniterbrücke-Leimental/Elsass) dürfen nicht mehr weiterhin offeriert werden. Mit dem heutigen Autobahnnetz kann bereits schon beispielsweise der Transitverkehr aussen herum über Osttangente/J18 ins Birstal und über die Querspangen ins vordere oder hintere Leimental geführt werden. Ueber die Nordtangente kann das Elsass erreicht werden, ohne die Stadt via Johanniterachse-Missionsstrasse zu behelligen. Eine Kreisschliessung in Form einer Rundumtangente braucht es dazu nicht! Weil: ein zusätzliches kreisförmiges Autobahn-Angebot um die Stadt ist die Einladung, den Gebrauch des Autos noch in vermehrtem Masse in Erwägung zu ziehen, respektive diese Fahrzeuge einzusetzen. Alte Erkenntnis: wo zusätzliche Strassen angeboten werden, wird noch mehr Verkehr erzeugt.

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  • Stoppt die Stau- und Parkplatz-Ideologen! Eine Polemik

    Problem eins: der Platz in Basel ist knapp. Es hat nicht für alle Verkehrsträger Platz; Problem zwei: es gibt Verkehrsarten, welche nicht nur Platz in der Bewegungsphase brauchen, sondern auch in der Nichtgebrauchsphase den selben Raum beanspruchen. Problem drei: gewisse Verkehrsträger verursachen Lärm, produzieren Abgase und Feinstäube. Alles nicht sehr bekömmlich. Problem vier: der körperexterne Energieverbrauch zwecks Fortbewegung knappert an endlichen Ressourcen. Dabei, und damit gelange ich zu den schon seit langem vorliegenden Optionen: zuerst, wenn gesund und fit: Mobilitätsschwergewicht auf "auto" - mobile Formen legen; subsidiär Massentransportmittel verwenden; erst für unabdingbare Transporte und Verrichtungen auf möglichst abgasfreie motorisierte Vehikel greifen. Pendlerströme an den Siedlungsrändern auf ÖV bringen. Zufahrt in diese Lebensräume nur für Anwohnende. Dabei aber sollen auch diese selbstkritisch zum möglichst umweltschonenden Transportmittel greifen. Falls es ein individuelles motorisiertes sein sollte: dezidiert auf Autoteilfahrzeuge setzen: konsequent praktiziert, fällt das Parkplatzproblem in sich zusammen. Ich meine, das hier kurz Zusammengefasste ist nicht ideologisch, sondern versucht einen Weg aus der Sackgasse zu skizzieren. Das dabei liebgewohnte Gewohnheiten, vielleicht auch Bequemlichkeiten auf der Strecke bleiben: ist das wirklich sooo schlimm?

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