• E-Bikes, E-Trottis und der Untergang des Velolandes

    Die beschriebenen brenzligen Situation kenne ich als täglicher Velofahrer gut. Ich neige in der Zwischenzeit allerdings dazu, die Elektrovelos zu begrüssen, da sie die Präsenz zweirädriger Verkehrsmittel auf den Strassen erhöhen, was - so meine Hoffnung - auch mir als Velofahrer irgendwann in Form von breiteren, besser abgegrenzten Velowegen zugute kommen könnte. Aber angesichts der knappen Platzverhältnisse in unserer dicht bebauten Stadt mache ich mir nicht allzu grosse Hoffnungen, dass Basel in naher und auch ferner Zukunft wirklich velofreundlich wird. Apropos velofreundlich: Mantramässig zu wiederholen, dass Basel eine Velostadt sei, macht sie nicht velofreundlicher. Nüchtern betrachtet ist Basel nur im Vergleich zum Umland velofreundlich. Da von Velostadt zu reden, ist schlichtweg irreführend und falsch. Und noch etwas zu meinen täglichen Ängsten auf den Basler Strassen. Vielmehr als mich waghalsig überholende Elektrofahrräder fürchte ich SUV's, die mir in Einbahnstrassen, wo ich als Velofahrer dennoch fahren darf, entgegen kommen. Autofahren ist nach wie vor viel zu erschwinglich und die Branche von mächtigen Lobbies protegiert.

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  • Uni-Dozenten sollen nicht mehr Kurzstrecken fliegen

    Bravo! Das finde ich eine gute und sinnvolle Forderung! Die gedankenlose Fliegerei, muss wo immer möglich, bekämpft werden. Angesichts der ökologischen Probleme müssen wir das Fliegen drastisch einschränken.

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  • Dürr zu Polizei-Teslas: «Es sind Fehler passiert»

    Im Zusammenhang mit einem Elektroauto, dessen CO2-Werte bei der Produktion so hoch sind, dass es jedem anständigen Menschen die Schamröte ins Gesicht treibt, von "technologischem Quantensprung" zu sprechen, ist - gelinde gesagt - gewagt.

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  • 38 Flugzeuge, 1900 Mitarbeiter: So will die Billig-Airline Swiss Skies in Basel starten

    Wenn die seit dem Chicagoer Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt von 1944 beschlossene Steuerfreiheit auf Kerosin für den zivilen Luftverkehr endlich aufgehoben würde und man hierzulande für Flüge, die über die Landesgrenze hinausgehen, Mehrwertsteuer bezahlen müsste, würden solche anachronistischen Geschäftsmodelle bereits im Keim erstickt. Solange an Zusammenkünften, wie der UN-Klimakonferenz, nicht solche einfachen politischen Entscheide getroffen werden, können solche Veranstaltungen getrost unter der Rubrik "Symbolpolitik" verbucht werden. Wenn wir so weitermachen, wird's am Himmel in absehbarer Zeit wieder sehr ruhig...

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  • Wie die Basler Polizei zwei junge Frauen drangsalierte

    Herr Meier, ich denke, dass man Ihren Ängsten entschlossen entgegentreten muss. Ich empfehle Ihnen daher folgende Übung zu machen: Bis Ende Jahr überqueren Sie jeweils vormittags zwei Mal wöchentlich den Rhein und versuchen sich mindestens 30 Minuten im Kleinbasel aufzuhalten. Sie dürfen dies bis Ende Oktober gerne auch in Begleitung einer kleinen Gruppe Ihnen bekannter Personen tun. Ab November dann nur noch alleine. Ab Januar 2019 führen Sie die Übung unverändert fort, mit dem Unterschied, dass Ihr Aufenthalt zwischen 16.00 und 17.00 Uhr stattfinden muss. Ein grosser Schritt, das ist mir bewusst! Doch ich glaube an Sie! Mit Spannung erwarten wir Mitte 2019 Ihren Erfahrungsbericht in Form eines ausführlichen Kommentars, in - wie von Ihnen nicht anders zu erwarten - gewohnt solider Qualität. Viel Erfolg!

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  • Nach Abgang von René Kamm: Baselworld wirbt um Vertrauen

    Die frei werdenden Räumlichkeiten können wir also demnächst für noch ein Multiplexkino nutzen. Und die verwaisten Aussteller-"Stände", die ja angeblich Dimensionen von Einfamilienhäusern haben können, dürfen lokale Bands als Proberaum nutzen. Vielleicht findet sich auch ein bauerngängelnder Harddiscounter, der darin ein Pop-up-Store eröffnet. Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Hätte sich das Basler Stimmvolk damals nicht von den Drohungen der Messe, bei einem "Nein" zum Messeneubau die Stadt zu verlassen, beeindrucken lassen, entgingen uns nun all diese tollen Neu- und Umnutzungen.

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  • Wir können den Klimawandel nicht mehr stoppen

    Leider ist dem so viel gepriesenen allen Wohlstand und Glück bringenden Kapitalismus das Wachstum inhärent, so dass in seiner Spätphase zunehmend seine Schattenseiten zu Tage treten. Doch unsere neoliberalen Freunde und Konsorten werden auch noch von der Erschliessung neuer Märkte sprechen, wenn ihnen das Wasser bis zum Halse steht. Und dann, wenn auch sie es allmählich merken, bleiben sie ungehört, da nur noch ein unverständliches Blubbern zu vernehmen ist; und schliesslich gar nichts mehr. Und es ward Stille!

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  • Studierende protestieren mit vollen Bäuchen gegen leere Köpfe

    Gewisse Kommentare hier suggerieren, dass ein Universitätsstudium hierzulande heutzutage nach wie vor der "Oberschicht" vorbehalten ist und demnach Studierende selbstverständlich über ausreichend finanzielle Rückendeckung verfügen. Auch wenn die soziale Herkunft nach wie vor mitenscheidet, widerspiegelt diese Ansicht jedoch nicht die Realität. Wenn man sein Weltbild mit abgedroschenen Allgemeinplätzen und Gehörtem in Worte fasst, wird dieses nicht wahrer. Von Studierenden bedingungslose Dankbarkeit dafür zu erwarten, dass sie studieren dürfen, ist nicht angebracht. Besonders dann nicht, wenn diese mit einer friedlichen Aktion auf berechtigte Missstände hinweisen.

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  • Nur die Guggen dürfen weiter lärmen – neuer Schallschutz bedroht Beizen und Bars

    Lieber Setzer Ich denke, dass für Sie - aber mit Sicherheit auch für uns Stadtbewohner - eine Versetzung aufs Land Linderung bringen würde. Oder wohnen Sie vielleicht gar nicht in der Stadt?

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  • Das sagen Blocher und Co. zum BaZ-Verkauf

    Wenn der langjährige Strippenzieher der unschweizerischsten Partei aller grossen Parteien dieses Landes - der SVP - unsere Stadt mit dem Prädikat "unschweizerisch" versieht, dann zementiert dies nur einmal mehr das Bild, das viele hier von dem Herrn haben. Dass er ungehalten reagiert, nachdem er jahrelang vergeblich versucht hat, uns umzustimmen, ist doch klar. Ich wär auch wütend, wenn ich mir vergeblich die Zähne ausgebissen hätte und dann mit runtergelassener Hose dastünde.

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