• Um Mitternacht bleiben verspätete Flugreisende am EuroAirport hängen

    Dass die Explosion der Flugbewegungen unvermeidlich zu Verspätungen führt, wird sich nicht ändern lassen, so lange Fliegen so billig bleibt wie es jetzt ist. Und dass der Hub einer Billigfluggesellschaft an den Personalkosten sparen muss, ist auch irgendwie logisch, sonst käme man ja nicht ins Geschäft. Was nun den Bus angeht: Es wäre ein wichtiges Zeichen, dass der Takt nach Mitternacht bei nachweislich konstant gestiegener Nachfrage erhöht oder mehr Fahrzeuge eingesetzt würden. Andererseits gilt auch hier: wer billig fliegen will (und das bedeutet sehr oft: Randzeiten) muss eben auch Einschränkungen in Kauf nehmen. Und der Blick über den Tellerrand hinaus zeigt, dass die öV-Anbindung anderer Flughäfen nicht notwendig besser ist. Der Flughafenzug in Peking stellte zumindest noch im Jahre 2013 pünktlich um 22h den Betrieb ein, und das ist ja nun doch noch ein etwas anderes Kaliber.

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  • Basel und die Flüchtlinge: Angst vor der eigenen Verantwortung

    Gerade bei so einem sensiblen Thena ist eine präzise Darstellung wichtig: Berlin hat als Bundesland keine entsprechende rechtliche Kompetenz und kann daher nur ein Angebot auf symbolischer Ebene unterbreiten. Voraussetzung ist aber eine Genehmigung durch die Bundesbehörden. Vgl hierzu diesen Artikel der „taz“: www.tat.de/!55165521/ Herr Buschweiler hat also Recht im Grundsätzlichen, Herrn Beck ist zuzustimmrn, dass auf einer symbolischen Ebene ein entsprechendes Statement wünschenswert wäre.

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  • Kinderbetreuung ohne Konzept: Basels Angebot gehört aufgeräumt

    In der Sache ist der Artikel sehr begrüssenswert. Was mir bei den letzten Titelgeschichten aber sauer aufgestossen ist, ist das Reißerisch-Vergröbernde in der Sprache. Alles ist immer gleich ein „Albtraum“ oder es herrscht „Chaos“. Ich kann verstehen, dass Eltern oder Wohnungssuchende subjektiv ihre Situation manchmal als sehr belastend empfinden, aber in der TaWo-Berichterstattung würde ich mir doch ein wenig mehr Differenziertheit und Abwechslung wünschen. Wir jammern bei vielen Dingen hier in der CH auf recht hohem Niveau, da wäre etwas mehr Feingefühl gegenüber Menschen angebracht, die in wirklichem Chaos leben und die (etwa in Kriegsgebieten) tagtäglich Albträume durchleben müssen.

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  • Zahlreichen Bands droht die Obdachlosigkeit

    Bitte fair bleiben. Subventionen ans Theater Basel oder ans Sinfonieorchester sind deshalb so hoch, weil hier Löhne für z.T. mehrere hundert Festangestellte anfallen. Das ist mit Sachkosten für Band-Proberäume nicht einmal annähernd vergleichbar. Und mit einer nebulösen Zahl von „Interessierten“ zu argumentieren, ist auch nicht gerade zielführend. Wieviele „Interessenten“ gibt es denn etwa für spezielle Stile wie, sagen wir: Prog Metal? Ein solcher Ansatz schafft nur Spaltung und Missgunst.

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  • Weltneuheit: Die erste «Fair-Orgel» kommt ins Stadtcasino

    Ich hoffe sehr, dass das Instrument rege genutzt werden wird, auch solistisch. Gar zu viele schöne Konzertsaalorgeln nach einem Konzert-Strohfeuer zur Eröffung kaum mehr angerührt, und wenn einmal, ist es fast immer Saint-Saëns Dritte Sinfonie oder das Poulenc-Konzert, obwohl es doch wahrlich genug anderes Repertoire gibt.

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  • Sechs Monate Sommerferien für Kantonsangestellte?

    Hier wird angedeutet, dass das ED bezüglich der Auskünfte Höhe von Löhnen „mauere“. Der Autor sollte aber eigentlich wissen, dass diese Angaben dem Datenschutz unterliegen. Selbst bei parlamentarischen Anfragen dürfen die Personalabteilungen solche Angaben nicht einfach herausgeben. Und typisch ist mal wieder, dass solche Rechercheimpulse immer nur auf die öffentliche Verwaltung zielen. Niemand fragt, was die Marketingleute einer grossen Firma zwischen zwei Kampagnen machen, geschweige denn, was sie verdienen. Und jetzt höre ich schon als Einwand: „aber für die Verwaltung zahlen wir Zwangsabgaben!. Nun, wir zahlen auch in der Privatwirtschaft immer für Dinge und Vorgänge, welche uns verborgen bleiben.

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  • Geht endlich online, ihr doofen Alten!

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht so ganz. Klar betreiben die SBB schleichenden Serviceabbau. Aber kann man es denn nicht positiv sehen, dass mal eine Person des dritten Lebensalters so prominent in einer Kampagne erscheint? Die Figur der Yvette Michel gibt es ja schon eine Weile. Sonst können die Models bei den SBB ja nicht jung und hip genug aussehen. Für mich ist die Sichtbarkeit einer in der Werbewirtschaft gerne visuell ignorierten Generation und damit die Diversität wichtiger als eventuelle Subtexte, die als Lächerlichmachung gewertet werden können.

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