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  • Wenn es im reichen Basel nur für Billig-Essen reicht

    Mit Akribie achtet der Staat darauf, dass wenn immer möglich kein Missbrauch bei der Ausrichtung von Sozialhilfegeldern stattfinden kann. Er nimmt dabei billigend in Kauf, dass die Ärmsten unter Generalverdacht gestellt werden, staatliche Leistungen zu Unrecht zu beziehen. Dass derselbe Staat (eigentlich sind das ja wir alle!) mit sehr grosser Phantasie immer neue Steuervorteile für Unternehmungen und Reiche schafft, nehmen wir stillschweigend hin. Ohne irgendwelche Statistiken bemühen zu wollen: die so der Allgemeinheit vorenthaltenen Mittel sind um ein Mehrfaches höher. Und stünden diese Gelder tatsächlich zur Verfügung, könnten wir es uns sogar „leisten“, den Ärmsten mehr zu geben, als wir meinen, ihnen geben zu MÜSSEN! Denn so einfach wäre es: https://www.srf.ch/play/tv/news-clip/video/mani-matter-singt-dene-wos-guet-geit-1972?id=210e82dc-3895-4c75-b053-870379bb2959&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7

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  • Gestatten, Dr. h.c. Roger Federer

    Da kann man nur staunen, wie wenig es braucht, um eine medizinische Fakultät der Uni Basel zu beeindrucken! Einen Sportler zu ehren, der sich von einer Unternehmung finanzieren lässt, die nachgewiesen Kinderarbeit bei der Herstellung ihrer Produkte toleriert. Die vor keinen menschenverachtenden Produktionsmethoden zurückschreckt, nur um ihren eigenen Profit noch mehr steigern zu können. Und die schlussendlich alles unternimmt, damit das so erwirtschaftete Geld nicht versteuert werden muss und somit indirekt auch nicht für Bildung zur Verfügung steht! Der für diese Firma werbende Sportler steckt einen kleinen Teil seiner Werbegelder in Projekte in Afrika (was sich erfreulicherweise steuerlich absetzen lässt) und lässt sich von uns KonsumentInnen und von der Uni Basel dafür feiern. Damit er den Ruf von Basel und der Schweiz mehren kann, zieht er, angeblich nur wegen seinem Freundeskreis, in eine der steuerlich günstigsten Gemeinden der Schweiz. SportlerInnen werden immer wieder, vor allem für junge Menschen, als Vorbilder angeführt. Man stelle sich vor, dass ein solches Vorbild bei der Auswahl seiner Sponsoren auf die eingangs erwähnten Punkte achten würde. Bei Bedarf vielleicht dank seiner Bekanntheit sogar öffentlichen Druck auf dieselben ausüben würde. Oder auch einmal auf einen Sponsorenvertrag verzichten würde. Wahrscheinlich würden seine Einnahmen dadurch nicht einmal geringer ausfallen! Eine Stiftung müsste er auch nicht mehr errichten. Denn was er mit seinem Handeln erreichen würde, übersteigt weitaus alle finanziellen Möglichkeiten einer solchen.

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  • Blatter hält Anschuldigungen für «ungeheuerlich»

    Alter, korrupter und seniler Mann! Hat jeglichen Bezug zur Realität verloren.

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  • Serafyn: Ganz schön vif, die Band

    Musik mit Potential!

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  • Diese beiden Gewerkschafter kämpfen gegen ihre frühere Arbeitgeberin, die Unia

    Ich bin mir nicht sicher, ob ein solcher Beitrag hilfreich ist, das Problem zu lösen. Sicher trägt er nicht dazu bei, sich als Leser eine unabhängige Meinung zu bilden. Die von der UNIA zu Recht genannten personalrechtlichen Gründe, die eine Stellungnahme ihrerseits ausschliesst, hätten mit Einverständnis der betroffenen Personen aufgehoben werden können und dadurch eine objektivere Berichterstattung ermöglicht.

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  • Weitere 1,7 Milliarden von griechischen Konten abgehoben

    Der einzige Profiteur dieser endlosen Geschichte ist die Finanzbranche. Sie wurde von der Politik - allen voran Merkel und Schäuble - grosszügig aus ihren Verpflichtungen als Gläubiger von Griechenland entlassen. Die jetzt anstehenden Verluste werden einmal mehr von der Allgemeinheit getragen. Mit entsprechender Weitsichtigkeit würde man schnell feststellen, dass diese plumpe wirtschaftsfreundliche Politik am Schluss scheitern wird. Dass die Zukunft der kommenden Generationen durch eine sture, rein monetär getriebene Politik von alten Herren verbaut wird, ist die wahre Tragödie an dieser Geschichte! Denn Schäuble, Junker und Co. werden ihre Misswirtschaft kaum noch erleben.

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  • Katar hält Zusagen zum Kampf gegen Sklavenarbeit nicht ein

    Solange wir weiterhin diese von der FIFA organisierten Fussballspiele konsumieren, wird sich nichts ändern. Und der Herr Blatter, als guter Katholik mit einem direkten Draht (Eigenaussage Blatter) zu seinem Gott, stopft sich und seinesgleichen weiter die Taschen voll. Wahres Christentum!

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  • Ehemaliger Nationalrat und Gewerkschafter André Daguet gestorben

    Ihre Kommentare sind grundsätzlich sehr wirr und schwer verständlich. Aber dieser hier ist noch zusätzlich deplatziert!

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  • Gegner der Erbschaftssteuer sehen «Erfolgsmodell Schweiz» in Gefahr

    Auch bei dieser Initiative werden die Stimmbürger mit grosser Wahrscheinlichkeit einmal mehr gegen ihre eigenen Interessen abstimmen. Und das obwohl lediglich ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung davon betroffen wäre. Für die Mehrheit würde die sehr moderat formulierte Erbschaftssteuer einen grossen Gewinn im Bereich der AHV bringen. Die künftigen Generationen würden in Form einer Entlastung bei den AHV-Beiträgen ebenfalls profitieren. Aber einmal mehr wird von den Gegnern ein angeblicher Verlust von Arbeitsplätzen ins Feld geführt. Dieses Argument wird ja sehr erfolgreich bei fast jeder Abstimmung bemüht. Tatsache ist, dass die angeblich bedrohten KMU und Familienbetriebe von den Initianten mit grosszügigen Ausnahmeregelungen bedacht wurden. Sogar der Verband der KMU sieht bei einer Annahme der Initiative keine Probleme auf die von ihm vertretenen Unternehmungen zukommen. Wenn wir ernsthaft versuchen wollen, die zunehmend ungleiche Verteilung von Reichtum zu stoppen, wäre das ein erster Schritt in die richtige Richtung.

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  • Initianten gegen ungleiche Verteilung von Reichtum

    Eigentlich ist die Erbschaftssteuer die einzige Steuer, die niemandem weh tut. Mir als Erblasser nicht, da ich, wenn die Erbschaftsteuer auf meinen Nachlass erhoben wird, in der Regel tot bin. Also kann es mir eigentlich egal sein. Zudem bin ich der Meinung, dass ich meinen Kindern mehr auf ihren Lebensweg mitgeben möchte, als schnöden Mammon (z.B. eine gute Bildung, Sozialkompetenz, Verantwortung, Toleranz etc.). Meine Kinder als Erben bekommen, ohne auch nur einen Finger krümmen zu müssen, eine Menge Geld in Form des Freibetrages. Den Rest müssen sie nach vorliegendem Initiativtext mit 20% versteuern. Hätten Sie im Lotto gewonnen (und eine Erbschaft kommt dem sehr nahe), würde der Gewinn ebenfalls besteuert. Und das nota bene ohne Freibetrag! Die Argumentation, die Erbmasse sei ja bereits versteuert worden, ist scheinheilig und populistisch. Damit soll der Eindruck erweckt werden, der Staat (nur zur Erinnerung, der Staat sind wir) wolle unberechtigt Steuern erheben. Dass diese Erbschaftssteuergelder in die AHV fliessen und so ganz direkt eine Steuerentlastung der Beitragszahler bedeutet, wird geflissentlich verschwiegen. Würde man sich auf einen noch höheren Erbschaftssteuersatz einigen, könnte man entsprechend die Vermögens- und wahrscheinlich auch Einkommenssteuern senken. Dies wiederum würde dazu führen, dass es einer breiteren Schicht (und nicht wie jetzt nur ein paar wenigen) möglich wäre, Vermögen zu bilden.

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