TB
  • Tausend Blätter und kein Ende: Die Hysterie um das Lehrmittel «Mille feuilles»

    Um es einmal klar und deutlich zu formulieren: Herr Wiedemann und sein Komitee vertreten Sekundarlehrpersonen, die nichts Neues wollen. Ein Leben lang mit den immer gleichen Vorbereitungen Schule zu halten, ist aber heute endgültig vorbei und hat absolut nichts damit zu tun, Kinder und Jugendliche auf das Leben in einer digitalisierten Welt vorzubereiten. Wir konnten noch von älteren Geschwistern oder Kollegen die absolvierten Prüfungen einsehen und so dann selber gut abschneiden. Wer heute noch derart unterrichtet, sollte schleunigst in Pension gehen. Solche Kolleginnen und Kollegen leisten unseren Kindern eine Bärendienst und sind - mit Verlaub - bequeme Säcke.

    Zur Diskussion
  • Gedanken-Wellness für Eingeweihte mit Ganser und Co.

    Statt sich bloss lustig zu machen über die Referenten und sich damit auf das gleiche, tiefe Niveau wie Christian Mensch' Paphlet in der BZ zu setzen, könnte man sich ja Mal vertieft mit der Thematik auseinandersetzen: Wer operiert nebst den Terroristen mit verdeckten Mord-Aktionen auf der ganzen Welt? Wer benimmt sich als Weltpolizist, als gehöre ihr die ganze Welt? Wer riss den Krieg im Nahen Osten ohne Legitimation vom Zaun? usw. usw. Schade! Ich habe von der TagesWoche mehr Objektivität erwartet.

    Zur Diskussion
  • Jungen Lehrern droht Entlassung, weil die Baselbieter Regierung spart

    Perfid und dumm Das (rechts)bürgerliche Sparen ist nicht nur perfid und dumm, weil es die Schwächsten der Gesellschaft trifft, nämlich unsere Kinder und Jugendlichen, sondern auch perfid, weil sich der Kanton erblödete hochoffiziell zu melden, die Reduktion der Sekundarschule 1 auf 3 Jahrgänge sei ohne Entlassungen über die Bühne gegangen. In Tat und Wahrheit sind massenhaft junge, gut ausgebildete Sek-Lehrerinnen und -lehrer auf die Strasse gestellt worden, weil sie bewusst befristet als Manövriermasse eingestellt worden waren. Zuerst bildet man für gutes Geld Lehrer aus und nachher stellt mabn sie auf die Strasse! Der Kanton wäre als guter Arbeitsgeber (??) verpflichtet, Weiterbildungsmöglichkeit anzubieten, dass diese Sek-LP sich z.Bsp. für den Unterricht an Primarschulen qualifieren könnten. Aber nein, lieber das Geld für weitere Strassen und Prunkbauten ausgeben. Gut Nacht Bananenrepublik BL!

    Zur Diskussion
  • Die Musikförderung hat den Blues

    Lukas Leuthold hat Recht. Unsere Schule verkommt immer mehr zu einer technokratischen.Stoffabfüllungsmaschinberie. Da müssen die MINT-Fächer gefödert werden, dort sollen zwei Fremdsprachen.gelernt werden - ganz egal, ob das Kind Deutsch kann! Textile Fachlehrpersonen werden keine mehr ausgebildet. An der Sekundarschule kann der Biologielehrer auch noch gleich Chemie und Geografie unterrichten. Für die Bildungstechnokraten besteht offenbar der Mensch nur aus dem Kopf. Dass unser grosser Pädagoge Mal gesagt hat: Kopf, Herz und Hand gilt diesen Schreibtischtätern nichts mehr. Aber ja, Kreativität kann ja noch am Bildschirm ausgelebt werden! Super! Dank Bologna sammeln die Studenten an der Uni und an den Fachhochschulen Credits und am Gym wird jeden Tag ausgerechnet, ob man sich jetzt für die nächste Lernkontrolle noch anstrengen muss oder nicht! Der Inhalt ist egal. Bravo! So weit ahben wir es also gebracht. Allgemeinbildung ist passé und Musik kostet nur und macht Lärm. Wir haben wunderbare Aussichten: Länder, die auch die MINT-Fächer gefördert haben, erlebten einen wirtschaftlichen Niedergang. Die Schweiz ohne Bodenschätze braucht eigentlich kreative, schöpferische Köpfe. Dort liegt unsere Stärke: neue, unkonventionelle Ideen sind gefragt. Hoffentlich haben die Hirnforscher nicht Recht, dass wir in Mitteleuropa in naher Zukunft den Chinesen die T-Shirts nähen. Wir sind auf dem besten Weg dorthin, wenn es nicht noch gelingt, das Steuer herumzureissen.

    Zur Diskussion
  • Der Ärger mit dem Drämmli

    Da wird auf sehr hohem Niveau geklagt. Die Herrschafrten auf dem Bruderholz reisen in der ganzen Welt herum und sollten dabei eigentlich merken, wie komfortabel und bequem wir in Basel - auch aufs Bruderholz!! - mit dem öffentlichen Verkehr reisen können. In keinem Land der Erde ist der öffentliche Verkehr so sicher und flächendeckend ausgebaut wie bei uns. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Offensichtlich geht mit zunehmendem Luxus auch der Sinn für Verhältnismässigkeit verloren. Statt kleinlichem Klagen wären Dankbarkeit und Zufriedenheit angebracht. Dem Personal der offentlichen Verkehrsmittel winde ich ein grosses Kränzchen! Die Arbeit mit und neben dem oft egoistischen und gefährlichen Privatverkehr ist nicht gerade einfach. Ein Hoch auf Tram, Bahn und Bus

    Zur Diskussion