• Trotz doppeltem Preis: Basler Parkplätze sind viel zu billig

    Ich fahre selber neben viel OeV auch Auto und brauche dieses vor allem für meine berufliche Tätigkeit, da mein Arbeitsort eine sehr schlechte OeV-Anbindung hat. Aufgrund dieser Ausgangslage bin ich darauf angewiesen mein Fahrzeug "irgendwo" in der Nähe meines Wohnortes (PLZ 4055) abstellen zu können. Plätze in Tiefgaragen sind in diesem Teil der Stadt extreme Mangelware und öffentliche Parkplätze gibt es trotz Anwohnerparkkarte laufend weniger. So einfach, wie das gewisse Kommentatoren hier sehen, ist die Situation aus meiner Sicht daher nicht. Wenn ich um 22:00 Uhr oder später abends zu Hause ankomme, fahre ich oft noch ein halbe Stunde durch alle Quartierstrassen, bis ich dann meinen Kleinwagen entnervt meist halb oder ganz illegal abstelle(n muss). Ich kann ihn ja nicht in die Hosentasche stecken. Ist das der Sinn der Sache (auch aus ökologischen Überlegungen)? Noch ein Wort zur Kostenberechnung: Nimmt man als Basis für die Berechnung, den m2-Preis den ein Wirt für sein Strassencafé bezahlen muss, unterschlägt man die Tatsache, dass der Autobesitzer keinen festen Parkplatz damit reserviert, sondern die vorhanden wenigen Plätze mit allen anderen Autobesitzern teilen muss. Die im Artikel aufgeführten Kosten eines Parkplatzes sind daher absolut irrelevant. Ich wehre mich nicht gegen eine Erhöhung der Kosten für die Anwohnerparkkarte. Es muss aber mit dem eingenommenen Geld dafür gesorgt werden, dass Anwohner Abstellplätze zur Verfügung haben. Diese können unterirdisch in Quartierparkings sein und die heute das Strassenbild verschandelnden Parkplätze können - bis auf wenige Plätze für den Güterumschlag - aufgehoben werden. Ich denke, die laufende Diskussion sollte nicht von ideologischen Grabenkämpfen geleitet werden, sondern vom gesunden Menschenverstand.

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  • Das Läufelfingerli – ein weiterer Test für die Baselbieter Solidarität

    Wenig Leute?!?! Sie haben die Bahn zu den Pendlerzeiten wohl noch nie von innen gesehen. Diese Leute haben nie und nimmer in einem Bus platzt. Falls es zu einer Stillegung der Linie kommen sollte, lade ich Sie gerne zu einem Stehplatz auf einer Fahrt mit dem Bus über die Serpentinen des Hauensteinpasses ein.

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  • Das Läufelfingerli – ein weiterer Test für die Baselbieter Solidarität

    Ihr Beitrag ist leider nicht nur kindisch sondern auch absolut unpassend. Es waren ja schliesslich die betroffenen Gemeinden im Birseck selber, die den Margarethenstich abgelehnt haben. Beim Läufelfingerli werden die betroffenen Gemeinden mit Sicherheit mit grossen Mehr dem Läufelfingerli zustimmen.

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  • Autobus AG Liestal – «Kapitulation vor dem Filz» 

    Als Gemeindeverwalter von Läufelfingen hat dieser Beitrag eine ganz spezielle Bedeutung. Am 26. November 2017 stimmen die Baselbieter über die Streichung der Linie S9 "Läufelfingerli" ab. Mit diesem Leistungsabbau sollen jährlich rund Fr. 600'000.-- gespart werden (Anm: dieser Betrag ist wahrscheinlich zu hoch angesetzt). Gleichzeitig werden gut dotierte VR-Pfründe im Öffentlichen Verkehr gesichert und Einsparungen, welche keinen Leistungsabbau zur Folge hätten, von 2 Mio pro Jahr nicht realisiert, einzig um Parteikollegen nicht auf die Füsse zu treten. Unsere Regierung verliert immer mehr jegliche Glaubwürdigkeit. Für uns heisst das umso mehr: Nein zur Streichung der S9 (Läufelfingerli) und nein zum weiteren Leistungsabbau beim Öffentlichen Verkehr.

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  • Solothurn zeigt dem Baselbiet den «Läufelfinger»

    Sehr geehrter Herr Fischer, Läufelfingen liegt am Fuss des Unteren Hauenstein-Passes. Die Bahnlinie durchsticht den Hauenstein mittels eines Tunnels. Fahrzeit nach Olten Bahnhof.: 9 Minuten. Diese Anbindung ist für die Gemeinde Läufelfingen eminent wichtig. Mit einer Busverbindung über den Hauenstein wird die Fahrzeit auf 23 Min. verlängert und eine Garantie auf Anschlussverbindungen in Olten fällt weg (Winter, Verkehrsstaus in Olten...). Rund ein Drittel der erwerbstätigen Bevölkerung der Gemeinde Läufelfingen pendelt zur Arbeit in die Zentren des Mittellandes (Zürich, Bern, Luzern etc.). Diese Menschen sind auf eine funktionierende und attraktive Anbindung an des OeV-Netz angewiesen. Fällt die Anbindung weg, steigen die Pendler auf das Auto um oder wechseln den Wohnort ins Mittelland. Die von der Gemeinde in den letzten Jahren vorgenommenen Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde werden durch die Streichung der Bahnlinie torpediert. Neben anderen bereits realisierten Entwicklungsschritten soll im 2017 nach mehrjährigen Vorbereitungsarbeiten ein ehem. Industrieareal in der Gemeinde mit rund 80 Wohnungen überbaut werden. Dieses Projekt ist auf eine attraktive OeV-Anbindung ans Mittelland angewiesen. Die geplante Streichung der S9 würde die Gemeinde um Jahre zurückwerfen und die Abhängigkeit vom Kantonalen Finanzausgleich wieder verstärken, was nicht im Interesse des Kantons und der Gebergemeinden beim Finanzausgleich sein kann. Ich hoffe, Ihnen damit unsere Situation ausreichend erklären zu können, sonst lassen Sie es mich wissen.

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  • Solothurn zeigt dem Baselbiet den «Läufelfinger»

    So spart der Kanton Basel-Landschaft Als Gemeindeverwalter von Läufelfingen habe ich mit grosser Genugtuung vernommen, dass der Kanton Solothurn sich gegen den Ersatz der Abendkurse der S9 - Läufelfingerli durch Busse ausgesprochen hat. Sehr spannend sind die Zahlen, welche in diesem Zusammenhang publik wurden: Durch die Umstellung hätte der Kanton Basel-Landschaft Fr. 90'000.-- gespart und dafür beim Kanton Solothurn Mehrkosten von Fr. 110'000.-- verursacht. Lieber Kanton Basel-Landschaft, sparen bedeutet, per Saldo Kosten zu reduzieren und nicht an andern Stellen mehr Kosten zu verursachen, als man vorgibt selber zu sparen. Rechnet man noch die volkswirtschaftlichen Schäden hinzu, welche die Streichung der Bahnlinie im Homburgertal verursachen würde, dann kommt man zum Schluss, dass nicht einmal der Kanton mit der Aufhebung des Läufelfingerlis, seine Rechnung unter dem Strich verbessert.

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  • Die Linken wollen fünf Sitze in der Regierung

    Es ist offenbar nicht dasselbe, wenn zwei das Gleiche tun......Wie oft schon in der Politik der letzten Jahrzehnte hat auch das bürgerliche Lager entgegen allen Kräfteverhältnissen versucht (und es teilweise auch erreicht), Positionen zu besetzen. Das Gejammer der Liberalen ist einfach nur lächerlich. Es sollen diejenigen ein Amt bekleiden, welche von der Mehrheit gewählt werden - unabhängig von der Parteizugehörigkeit. Das ist Demokratie.

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  • Fetz bibbert nicht vor dem «Profilierungskandidaten» Wüest-Rudin

    Interessant ist die Aussage von Patricia von Falkenstein. Offenbar ist es aus Sicht der LDP nicht möglich in Umweltfragen fortschrittliche Positionen zu vertreten und gleichzeitig als bürgerlich zu gelten. Tatsächlich ist bei den Bürgerlichen die Erkenntnis, dass ein florierende Wirtschaft auch eine gesunde Umwelt als Grundlage braucht, nach all den vielen Jahren, in denen dieser Zusammenhang aufgezeigt worden ist, immer noch nicht angekommen. Die Zusammenarbeit von FDP, LDP und SVP wird offensichtlich zu Recht auch als "Bürgerblock" bezeichnet: Blöcke haben eben Mühe sich zu bewegen.

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  • Magere Jahre für den Siebedupf

    Als Gemeindeverwalter einer der vielen kleineren Gemeinden mit 1'300 Einwohnern, welche Finanzausgleich erhalten, kann ich die Probleme von Binningen in vielen Punkten nachvollziehen. Wenn Gemeindepräsident Mike Keller die Lösung seines Problems aber nun beim Finanzausgleich sucht, beginnt er sehr egoistisch zu denken. Auch für die kleinen Gemeinden dreht sich die Kostenspirale bei der Pflegefinanzierung, den Bildungskosten und den Sozialausgaben unaufhaltsam und im gleichen Verhältnis wie in den grossen Gemeinden nach oben und kann nicht entscheidend beeinflusst werden. Das führt auch bei uns dazu, dass die finanziellen Handlungsspielräume noch enger werden, als sie es ohnehin schon immer waren. Ein kleiner Gedankenanstoss: Der Steuersatz in meiner Gemeinde liegt bei 64.5 Punkten. Eine Senkung ist im Hinblick auf die steigenden Kosten der nächsten Jahre schlichtweg ausgeschlossen. Binningen hat nach wie vor einen Steuersatz von 45 Punkten. Bereits heute bezahlen die Einwohner und Einwohnerinnen von kleineren, stattfernen Gemeinden rund 20% mehr Steuern für vergleichbare kommunale und kantonale Leistungen. Eine Reduktion des Finanzausgleichs - und darum geht es bei der jetzigen Diskussion - würde diesen Unterschied noch vergrössern. Ist das im Sinne des Grundsatzes auf Gleichbehandlung überhaupt vertretbar? Und noch eine sachliche Richtigstellung: Die Erhöhung des Steuersatzes einer Gemeinde führt nicht zu einer Erhöhung des Beitrages an den Finanzausgleich - genauso er wie durch die vorgenommenen Reduktionen nicht gesunken ist. Gemeindepräsident Giorgio Lüthy von Münchenstein wird hier offenbar falsch beraten.

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  • Die SVP gibt auf und hält sich raus

    Nach dem Rückzug von Eduard Rutschmann und den sehr bürgerlich-konservativen Statements von Lukas Engelberger im 1. Wahlgang ( wie z.B. gegen die Gleichstellung von Homosexuellen-Paaren, gegen die Energieinitiative 2050 und weiteres) müssen sich umweltinteressierte und freiheitlich eingestellte Wähler und Wählerinnen ernsthaft Gedanken machen, ob Herr Engelberger für Sie wählbar ist. Für mich den Bogen überspannt hat Herr Engelberger am Sonntag-Abend mit der Aussage, dass er "näher bei der SVP stehe" wie jede/r Grünliberale/r. Für mich absolut unverständlich, wie sich einige Exponenten aus dem Rot-Grünen Lager im Unterstützungskomitee von Herrn Engelberger exponieren können. Basel hat eine jahrhundertealte humanistische und liberale Tradition. Lassen wir uns die nicht zerstören und wählen mit Überzeugung Martina Bernasconi !

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