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  • «Die Schwulenszene ist tot»

    Wenn ich mir die Kommentare hier ansehen, glaube ich nicht, dass auch ansatzweise verstanden wurde, worum es Peter geht. Es geht nicht um die Vergangenheit! Es geht um eine Zukunft, in der wir uns so, wie es sich entwickelt nicht behaupten können. Und ich glaube, dass hier schlicht die Minderheitenproblematik verkannt wird. Wenn sich die Möglichkeit sich zu treffen und zu finden, auf Onlineportale reduziert, wie GR, dann findet in einer Gruppe, die eine sehr kleine Minderheit ist, nochmals eine sehr selektive Auslese statt. Und das Ergebnis ist nur zwischen 16 und vielleicht noch 35 akzeptabel! Jeder, der sichin GR und anderem bewegt kennt die Problematik, die ja sehr bewusst auch von den sog. Verbänden totgeschwiegen wird. Weil sie so gar nicht in das bürgerlich-saubere Weltbild passt, dass probagiert werden soll! Öde Tristess! Einsamkeit pur! Provokativ: Jedenfallsfür michlebensgeschichtlich immer wieder die Frage wert, ob das nicht ein Diagnosekriterium für Sterbehilfe sein kann. Namentlich in der Schweiz! Auch soziale, und vorauslaufen sexuelle Vereinsamung, ist ausreichend für einen entsprechenden "sozialen" indikator! Wo bitte ist die verheißene Zukunft, das vorgebliche Paradies? Nirgends! Peter benennt wenigstens die realen Probleme, die Verbände auf dem Opfertisch des "Dazugehörenwollens" opfern. derweil brennen die sozialen Probleme auf den Nägeln! Mal offen, was nutzt mir, der ich auf Jüngere angewiesen bin, all der Mist, den ihr da erkämpft habt, wenn ich ohne Partner und ohne eine akzeptable Sexualität bleibe? Nichts! Ihr könnt sie euch auch in euer Arschloch schieben! Draastisch formuliert, dafür aber offen und wahr! Und damit begann mal Befreiung! Klare Worte, klare Kennzeichnungen, nicht wischiwaschi und Atta sanft und sauber! Damit wären die rechtlichen Probleme, die tatsächlich nervten und verhinderten nicht abgeschaft worden. Und der Rest ist für 80 % wenn nicht 90 % Firlefanz und überflüssig, weil sie davon rein nichts haben! Peter artikuliert das deutlich! Er hat recht, der est hat unrecht! Merkt es aber nicht! Scheinbar seltsam Wohlstandsgesättigt! Nur näher hinsehen, das darf man nicht! Ich kenne da Einige hier im Raum Stuttgart! Näheres Hinsehen lässt eher schaudern! Ich wage die Vorhersage: Wenn die Jungen in die Jahre gekommen sein werden, und feststellen, wie wenig in der Ausdünnung noch im Zweifel geht, werden sie die Alten hassen! Nämlich weil sie nichts taten, oder das Maul hielten, gar noch sekundierten. Stets mit der wohlfeilen Ausrede: "Ist doch alles super!" Sie werden herausfinden, dass nichts "Super" war, nur so getan wurde, als wäre es "super", und vielleicht stoßen sie auf mahnende Stimmen, die warnten. Denen aber der Wohlstandsbau satter Schwuler nicht zuhörte! Und vielleicht erwacht dann wieder die Einsicht: "Macht kaputt, was euch zuletzt kaputt macht(e)!" Z.B. ein sinnloses Rechtedrama, während sozial der Bär tanzt!

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