• Eine neue Zwei-Zimmer-Wohnung für 600 Franken Miete ist möglich

    Ich empfehle das Buch "Bezahlbar. Gut. Wohnen." der Architekten Dömer, Drexler und Schultz-Granberg, die anhand von zahlreichen Beispielen Strategien und Handlungsansätze für Bezahlbarkein ohne Qualitätseinbussen aufzeigen.

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  • Die Steuersenkungs-Falle

    "(Zappalà) sieht aber andernorts durchaus Einsparungsmöglichkeiten. Zum Beispiel im Bereich Kultur, Freizeit und Sport." Was für ein Dreisprung: 1. Steuern senken - vor allem zugunsten von Topverdienenden 2. Das Loch in der Kasse beklagen und dann 3. Den einzigen Ausweg aus der selbst verschuldeten Krise in Rücknahme der Steuerkürzungen sehen sondern durch Streichungen bei den Ausgaben, die der gesamten Gesellschaft zu Gute kommen. Wenn mir nochmal einer erzählt, Bürgerliche verstünden etwas vom soliden Wirtschaften, den lade ich gerne nach Riehen ein.

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  • 3000 Unterschriften gegen höhere Studiengebühren

    Studiengebühren sind eine Eintrittshürde. Ob nun 850, 600 oder 1500 CHF. Sie halten Menschen, unabhängig von Intelligenz / Talent von Bildung ab, wenn das Einkommen oder Vermögen nicht reicht. Es ist vollkommen unsinnig und volkswirtschaftlich unvernünftig, Talente von einer bestmöglichen Ausbildung abzuhalten. Das gilt umso mehr für ein rohstoffarmes Land, dessen einzige wirkliche Ressource gut ausgebildete Menschen sind. Und ungerecht ist es obendrein. Der "return on invest" tritt übrigens vor allem bei der Gesellschaft ein, nicht zwingend bei dem Absolventen oder der Absolventin. Zum Beispiel gehören die sozialen Berufe bekanntlich nicht zu den Topverdienenden, aber die Gesellschaft profitiert ungemein von ihnen. Darum ist es nicht nur gerecht, sondern auch klug und vernünftig, Gebühren für Bildung nicht zu erhöhen sondern zu senken und eigentlich abzuschaffen.

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