• Und wen wählen Sie? Die grosse Wahlumfrage zum Mitmachen – Teil 2

    Werden bei der zweiten Runde dann auch genauere statistische Daten über die Genauigkeit der Resultate veröffentlicht?

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  • Die SP verliert, die SVP gewinnt im Grossen Rat

    Schade, dass auf meinen letzten Kommentar niemand von der Tageswoche reagiert hat. Hier trotzdem mal etwas Ansichtsmaterial, wie man es auch machen könnte: http://projects.fivethirtyeight.com/2016-election-forecast/?ex_cid=2016-forecast Wenn man die Genauigkeit der Umfragewerte kennt, kann man nämlich auch entsprechende Simulationen laufen lassen und bekommt viel interessantere Auswertungen. z.B. wie gross die Wahrscheinlichkeit für eine bürgerliche Wende, den Status quo oder eine linke 5er-Mehrheit ist.

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  • Der Grabenkampf um 30 Rappen

    Die Situation ist in Zürich auch nicht gross anders. Wenn man nur eine Karte anschaut, würde man nicht drauf kommen, dass Schlieren, Opfikon oder Wallisellen nicht mehr zur Stadt gehören. Der Artikel zielt aber etwas am Thema vorbei. Dass die Ausgaben in Basel-Stadt höher sind als in Basel-Land ist ja noch kein Profitieren. Die Antworten zielen wahrscheinlich eher darauf, dass der Kanton BL für viele zu wenig an die Zentrumslasten (Kultur, Universität, Gesundheit, soziale Absicherung) bezahlt. In dem Sinn bin ich gespannt auf den nächsten Artikel. :)

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  • Diese Parteien möchten in Basel mehr Polizei sehen

    "Die Frage sagt nichts darüber aus, ob damit mehr Polizeibeamte oder einfach mehr öffentlich sichtbare Polizei gemeint ist." Aber vielleicht steht ja in den Kommentaren zur Frage etwas dazu. :) Zur Wahrung der Sicherheit braucht es gemäss Statistik ja nicht mehr Polizei, das Problem ist das Sicherheits-Gefühl. Und um das zu verbessern braucht es ein verstärktes Community Policing in den Quartieren, nahe bei der Bevölkerung.

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  • Die SP verliert, die SVP gewinnt im Grossen Rat

    Ihr gebt Prozentzahlen bis auf die zweite Nachkommastelle an, das suggeriert aber eine Genauigkeit, die es so gar nicht gibt. Die Resultate sind ja mit statistischen Methoden entstanden, und daraus gibt nie nur einzelne Werte, sondern immer ein Intervall, in dem das Resultat mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit liegt. Dieses Vertrauensintervall fehlt aber bei den kommunizierten Umfrageergebnissen. Wie übrigens bei fast allen Statistiken, die in den Medien publiziert werden, weil eine Prozentzahl zugegebenermassen einfacher zu kommunizieren ist. Trotzdem: Wird die Genauigkeit noch in irgendeiner Form kommuniziert?

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  • Ein hart erkämpfter Sieg

    Ich fühle mich gerade angesprochen, da ich bei Ihren letzten Provokationen jeweils einen Kommentar abgegeben habe. Aber nerven tut einem das nicht mehr, wenn man mal begriffen hat, wie Sie funktionieren, :) Tipp: Suchen Sie mal den FAZ-Artikel zu Uwe Ostertag, wenn Sie ihn nicht schon kennen. Korrekterweise muss ich aber noch anmerken, dass nicht Mustafa Atici an Stelle von Sibel Arslan gewählt wurde, sondern Kerstin Wenk. Mustafa Atici wurde nämlich schon an Stelle von Sebastian Frehner gewählt und Sarah Wyss an Stelle von Christoph Eymann. Ein bisschen mehr Sorgfalt beim Kommentieren bitte.

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  • Die beste Wahl, die Basel treffen konnte

    Von wegen profitieren, ein Konkurrenzblatt aus der Region schrieb dazu "Also die gleiche Rechnungsübung etwas modifiziert: Alle Parteien gehen für sich ins Rennen, haben sich aber mit ihren «Unterparteien» verbunden. Dann hätte die SP zwei Sitze geholt, SVP, LDP und Grünes Bündnis je einen. SP und SVP hätten in der ersten Verteilung je ein Vollmandat gebucht, in der zweiten, dritten und vierten Verteilung wären SP, LDP und GB zum Zug gekommen. Herausgekommen wäre das genau gleiche Resultat wie am Sonntag: 2 SP, 1 SVP, 1 LDP und 1 GB." Kritisiert wurden zudem vor allem die inhaltlichen Differenzen in der Mitte-Listenverbindung. Die linken Parteien hatten und haben eine viel grössere Übereinstimmung. Aber was die Listen betrifft, haben Sie wohl recht. Amerikanische Verhältnisse. Da bleiben wir doch lieber beim gut-schweizerischen Proporz-System. :)

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  • Die beste Wahl, die Basel treffen konnte

    Ich zitiere Renato Beck "Solche Vorbehalte gab es gegenüber CVP-Mann Markus Lehmann nicht, dem Vorgänger Arslans auf dem fünften Basler Sitz im Nationalrat. Lehmann war gut vernetzt, allenthalben wohlgelitten, eine vermeintliche sichere Wahl. Nach vier Jahren stellte man dann fest, dass man die Vorbehalte besser gehabt hätte. Lehmann war dem Amt nicht gewachsen." Ich fühle mich auf jeden Fall ab jetzt in Bern besser vertreten als die letzten 4 Jahre.

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  • Von der Bauern- zur Viralpartei: Wie die SVP den Online-Wahlkampf dominiert

    Da gäbe es als Anfang z.B. http://twittermonitor.somepolis.ch (BundesparlamentarierInnen auf twitter) oder http://www.politnetz.ch/facebook (Partei- und Politiker-Pages nach Kanton, aktuell leider down) Oder man organisiert sich dezentral und die Tageswoche könnte vorangehen und mal die Daten-Quellen für Basel-Stadt oder für die Nordwestschweiz erheben. Das für sich gäbe auch schon einen spannenden Artikel.

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  • Von der Bauern- zur Viralpartei: Wie die SVP den Online-Wahlkampf dominiert

    Die Untersuchung von Christoph Hess ist zwar nett und die Daten sind gut aufbereitet, aber sie greift meiner Meinung nach viel zu kurz. Sie hat sicher viel Wahres drin, die SVP beherrscht die Kunst der Provokation meisterhaft, und das funktioniert auf vielen Kanälen. Aber: Die Untersuchung berücksichtigt nur die Accounts der Bundesparteien und nicht der Kantonalparteien. Die SVP ist sehr zentralistisch organisiert, das heisst, es läuft auch sehr viel über die SVP-Schweiz-Kanäle. Von einem Tageswoche-Beitrag hätte ich erwartet, dass er zumindest mal einen Blick auf die Aktivitäten der Kantonal-Parteien in Basel-Stadt wirft. Die SVP-BS ist zwar die stärkste bürgerliche Partei auf Facebook (372 Likes), aber sogar die linken Jungparteien jgb (448) und JUSO (1065) liegen deutlich voraus, nicht zu sprechen von den "erwachsenen" Parteien BastA! (1393), Grüne (1447) und SP (1564). Bei den Interaktionen sieht es übrigens ähnlich aus. Es kann sein, dass sich das Ergebnis bestätigt, wenn man alle Kantonalparteien sowie konsequenterweise auch Partei-PolitikerInnen (wie Glättli, Wermuth, Trede, Rickli, usw) berücksichtigt, die auch wesentlich an Reichweite und interaktion zu einem Wahlkampf beitragen. Aber es kann genau so gut ganz anders heraus kommen. Wir wollen doch hier keine Statistiken à la SVP aufstellen, bei denen die Hälfte fehlt. ;-)

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