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  • Auf der Suche nach den Ruhe-Inseln von Basel

    Wichtiges Thema, danke für den Artikel. Wo die Röstiraffel erwähnt ist, die Frage: Ist die glatte Decke, welche den vorderen Teil des Platzes überspannt, geeignet, den kritischen Lärmpegel am Riehenring einzudämmen? Eine Fassade vermag auch nach aussen statt nur nach innen den Lärm einzudämmen. Wie wahr. Die neue Realität zeigt aber statt Treppen, Gesimse, Backstein und dergleichen Diversifizierung mehr zu oft homogenisierte Gebäudehüllen. Interessant der Hinweis auf den Richtplan und die Schaffung akustisch angenehmer Aussenräume. Das braucht es unbedingt! Denn: Ebenerdig zu den Einkaufsmöglichkeiten gelangen war gestern. Modern ist der Direktanschluss mit Bahn, Tram oder dem Parkplatz. Die bequeme Erreichbarkeit zu Fuss oder mit dem Velo, der Anspruch scheint heute zu noben und zuviele Kosten zu verursachen. Als gutes Beispiel einer Oase der Ruhe neueren Datums wäre etwa der Innenhof bei der Alterssiedlung Residenz am Bahnhof Süd genannt oder brandheiss die geplanten Höfe beim Areal Nauentor.

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  • Stararchitekten plädieren: Rettet die «Blutwurst» beim Bahnhof SBB

    Der Argumentation des lesenswerten Artikels in der NZZ kann ich bestens folgen. Mehr noch: Der Riegel schützt das lärm- und emissionsfreie Gleisfeld West, was der Funktionsweise der im Gundeli typischen Mantelbauweise entspricht. „Im Grunde braucht es nicht viel, und aus dem heute etwas stummen Riesenblock wird eine brummende Maschine urbanen Lebens“ schreiben sie. Stimmt auch. Die geplanten Hochhäuser wirken auf mich wie die Sargnägel eines in die ferne gerückten Herzstückes.

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  • Ab Ende Jahr wird gegraben: CS realisiert das Parkhaus Kunstmuseum

    Gutes Ding? Wurde auch die automatische Variante geprüft? Mit einer automatischen Parkanlage liesse sich die Anzahl der Parkplätze auf gleicher Grundfläche verdoppeln, Emissionen auf Null reduzieren sowie Energiekosten sparen durch das Wegfallen von Belüftungs- und Beleuchtungsanlagen.

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  • Acht Jahre Markus Somm – was für Zürich übrig bleibt

    Guter Artikel. Übersehen wurden die Verwerfungen beim Werbemarkt. Die Inserate verschoben sich getrieben vom Anti-Baz-Reflex in Richtung Wegwerfzeitungen (20 Min.) und Drämmli-Fenster (Moving Media). Jetzt ist die Gelegenheit gegeben, die Richtung zu drehen, wieder gezielt Inseraten zwischen gute Artikeln zu buchen. Zurück zum Werbemarkt, welcher guten Journalismus finanziert und nicht (nur) sich selber. Somms journalistischen Leistungen empfinde ich als Bereicherung. Leider arbeitet er für die falsche Seite.

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  • Basel will als Smart City die ganze Schweiz in den Schatten stellen

    Umladen von Cargo auf Cargo-Drämmli?

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  • Zu faul fürs hippe Einkaufen ohne Sack und Plastik

    Die Weichmacher in den Raschelsäckchen stinken grusig. Selten ein Lädeli riecht gut. Ist doch so. Die Abfüllerei im Gundeli hingegen ist eine Perle. Hingehen!

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  • «Alle wollen den schwarzen Mercedes» – das macht das Bling-Bling mit Basel

    Die Clarastrasse entwickelt sich und in Veränderung. Gerne liefere ich ein paar Details nach: Reine Luft und weniger Lärm unter dem Messedach ist das Ziel. Es ergisst sich darum der Autoverkehr über den Claragraben oder die Hammerstrasse, was kein Betrag an die Verkehrssicherheit und die Luftqualität am Claraplatz darstellt. Das führte im Gegenteil zum oben erwähnten Todesfall, was mich traurig aber auch wütend macht. Seit dem neuen Verkehrskonzept hat es kaum Autos auf der Clarastrasse. Das lädt zum Flanieren ein. Darüber freut sich das Gewerbe. Auch für Velos ist die Clarastrasse eine attraktive und sichere Strecke geworden, mit verkraftbaren Abstrichen durch den Bau der BehG-konformen Haltestellen. Während der BASELWORLD ist für Velos das Abbiegen von der Clarastrasse in die Riehenring aus etwas schwammigen Gründen verboten. Velofahrer/innen sind angehalten statt ihrer gewohnten Tour vorher beim Claragraben abzubiegen oder an der Hammerstrasse die Einbahnstrasse zu fahren. Hier wäre es sinnvoll, die Seitenparkplätze aufzuheben, zumindest während der BASELWORLD. Um die Probleme zu entschäfen engagiert sich Heb Sorg zum Glaibasel, VCS beider Basel gemeinsam mit Pro Velo - im Einvernehmen mit der Messe (!) - für die Befahrbarkeit des Tramtrasses während Betrieb und Aufbau der grossen Messen. Ebenso liegt beim JSD eine Beschwerde auf dem Tisch, wegen der schwarzen Limousinen an der Sperrstrasse absteigen zu müssen. Für den Schreibenden, als Initiant von Velotaxi Basel, ist es existenziell, während der grossen Messen vor Ort sein zu können. Das Konzept ist es gerade auf Messeglände und in Fussgängerzonen zu verkehren. Velotaxis sind emissionsfrei unterwegs und erfreuen Herz und Verstand der Messebesucher. Darum ist es stossend, dass das JSD auf stur stellt, obwohl es die Messeleitung dem Vernehmen nach auf einen Versuch ankommen lässt, die Benutzung des Platzes für den Langsamverkehr zu öffnen. Beim autofreien Warteck abbiegen zu dürfen ist das nächste Etappenziel. Dazu schwebt mir eine Art Polizeischule vor zur Aufklärung der Velofahrer UND der Polizei betreffend langsame und sichere Querung des Messeplatzes mit Velo und Velotaxi entlang des BVB-Terrasses.

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  • «Alle wollen den schwarzen Mercedes» – das macht das Bling-Bling mit Basel

    Die Sicherheitsleute sind sicher nicht zu beneiden. Die Gefahren gehen am wenigsten die Velos aus. Das Gegenteil ist der Fall: Viele Velos ermahnen die schnelleren Verkehrsteilnehmer, sich vorsichtig zu bewegen. Remind BASELWORLD 2016, Mittwochvormittag: LKW überrollt beim Claragraben vor dem Fussgängerstreifen auf der Höhe Claraplatz eine 81-jährige Frau.

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  • Kanton plant Terminal gegen Car-Chaos hinter dem Bahnhof SBB

    Der Mobilitätsbedarf verändern sich Schubweise, mit neuen Angeboten oder revidiertem Bundesgesetz beispielsweise. Die Folge davon spürte man überall im Land. Die Planer stehen mit dem Rücken zur Wand: Der im Januar 2018 aufgelegte Richtplan Basel-Stadt lässt Zweifel aufkommen, ob der Kanton genügen Kapazitäten zur Planung verfügt. Fragen zur Mobilität und Verkehrsinfrastruktur sind ausgeklammert und auf später vertagt. Auch wenn es schon schmerzt, zum guten Vorschlag oben (St. Jakob) eine weitere Ergänzung: Busterminal Nauentor Beim Nauentor soll es in erster Linie in die Höhe gehen. Die Planer versprechen solide Planung, wobei sie sich auf eine Masterarbeit an der ETH berufen (Die Brücke, der Reiter, das Quartier – Nahtstellen in Basel). Leider wird auch darin Langsam- oder Fernverkehr wird wenig Beachtung geschenkt. Siehe auch Interpellation des geschätzten GR Oswald Inglin zur Ausgestaltung des Projektes „Nauentor“. Die Vorteile: - Fernbusterminal mit Autobahn- und SBB-Anschluss - Endstadtion Flughafenbus am Centralbahnplatz ersetzen - Endstadtion Buslinien am Aeschenplatz ersetzen (Via Gartenstrasse)

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  • Wie Basler Museen bei den Besucherzahlen tricksen

    Bilanzenlesen - furztrocken aber nötig. Anmerkung zur Museumsnacht: Einige Gäste haben mit der Museumsnacht gleich mehrere Museen von innen gesehen – damit hat sich ein Museumsbesuch für den Rest des Jahres abgelutscht. Man rechne Kosten Museumspersonal + Security-Personal + Promomaterial + Gratis-BVB / BPG - MINUS - Einnahmen reguläre Eintritte während des Restjahres. Bei dem Spiel ist leider nur eins sicher: das Personal bangt um seine Stelle.

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