TS
  • Kanton plant Terminal gegen Car-Chaos hinter dem Bahnhof SBB

    Der Mobilitätsbedarf verändern sich Schubweise, mit neuen Angeboten oder revidiertem Bundesgesetz beispielsweise. Die Folge davon spürte man überall im Land. Die Planer stehen mit dem Rücken zur Wand: Der im Januar 2018 aufgelegte Richtplan Basel-Stadt lässt Zweifel aufkommen, ob der Kanton genügen Kapazitäten zur Planung verfügt. Fragen zur Mobilität und Verkehrsinfrastruktur sind ausgeklammert und auf später vertagt. Auch wenn es schon schmerzt, zum guten Vorschlag oben (St. Jakob) eine weitere Ergänzung: Busterminal Nauentor Beim Nauentor soll es in erster Linie in die Höhe gehen. Die Planer versprechen solide Planung, wobei sie sich auf eine Masterarbeit an der ETH berufen (Die Brücke, der Reiter, das Quartier – Nahtstellen in Basel). Leider wird auch darin Langsam- oder Fernverkehr wird wenig Beachtung geschenkt. Siehe auch Interpellation des geschätzten GR Oswald Inglin zur Ausgestaltung des Projektes „Nauentor“. Die Vorteile: - Fernbusterminal mit Autobahn- und SBB-Anschluss - Endstadtion Flughafenbus am Centralbahnplatz ersetzen - Endstadtion Buslinien am Aeschenplatz ersetzen (Via Gartenstrasse)

    Zur Diskussion
  • Wie Basler Museen bei den Besucherzahlen tricksen

    Bilanzenlesen - furztrocken aber nötig. Anmerkung zur Museumsnacht: Einige Gäste haben mit der Museumsnacht gleich mehrere Museen von innen gesehen – damit hat sich ein Museumsbesuch für den Rest des Jahres abgelutscht. Man rechne Kosten Museumspersonal + Security-Personal + Promomaterial + Gratis-BVB / BPG - MINUS - Einnahmen reguläre Eintritte während des Restjahres. Bei dem Spiel ist leider nur eins sicher: das Personal bangt um seine Stelle.

    Zur Diskussion
  • Gundelitunnel: die Verkehrspolitik der beiden Basel bleibt verfahren

    Erfreulich. Demnach ist auch der im Kantonalen Richtplan markierte Korridor durchs Gundeli zu streichen. Für Tunnelfreunde wie den TCS-Präsidenten böte sich die Option eines 1-spurigen Dornacherstrasse-Kurztunnels an als Beitrag zur Sicherheit des hier querenden Langsamverkehrs.

    Zur Diskussion
  • Tramhölle Basel?

    Tramhölle Basel? Für mich, der den Platz mag so wie er ist, die gute Luft, die noblen Hotels, die zahlreichen Gastroangebote, breite Perrons, die Sitzgelegenheiten, die Bäumlein, Töpfe und Teppiche während den grossen Messen ist die Frage klar mit nein zu beantworten. Die Frage zur Sicherheit stelle ich mir zur Bus-Wendschlaufe. Sie ist brandgefährlich für alle Verkehrsteilnehmer. Die Beobachtung trifft leider nicht nur auf Basel zu, sondern auf jedes Bahnhofareal grosser Städte in der Schweiz: Dort, wo seit 150 Jahren E-Mobilität dominierte, bricht heute die Bus-Hölle auf.

    Zur Diskussion
  • Grosser Rat wehrt sich gegen Schliessung von Quartier-Postfilialen

    Gutes Ansinnen. Gleichzeitig: Die prominenteste aller Postschliessungen, die alte Post, hier sollten sich SP und der Gewerbeverband zusammensetzen und einen Blick nach Deutschland tun. Beim Wunschkonkonzert zum neuen Verkehrskonzepts tauchte 2014 erstmals der Begriff Ökofahrzeuge auf. Inzwischen zeigt die Deutsche Post, was damit gemeint sein könnte. Die Deutsch Post baut Street-Scooter, und bedient 24/7 die sogenannte Umweltzone. Vom Buch bis zur Zahnprotese, vom Andreas bis zum Läckerli, nicht wenige wären auch in Basel bestens bedient, liesse sich die alte Post als Mikrodepot nutzen.

    Zur Diskussion
  • Mit mehr Zug zum Flug

    Danke für die gescheite Illustration. Die versteht ein jeder. Trotz der lustigen Rochaden ein ernst gemeintes Wort: Der Flughafenbus kann via Markthalle / Nauen- / Gartenstrasse beim Bahnhof SBB Nord stationiert werden statt inmitten der Fussgängermassen am Centralbahnplatz. Ebenso Fernbusse wären dort näher beim Autobahnzubringer.

    Zur Diskussion
  • 300-Millionen-Bauprojekt am Bahnhof SBB

    Die Rostwurst wird als als Logistikcenter ausgemustert, denn ein solches kommt jetzt ins UG der Meret-Oppenheim-Strasse zu liegen. Damit verdrecken Fernbusse und LKWs die gute Bahnhofsluft. Die Planer sind aber angehalten, nicht nur auf den Schattenwurf zu achten, sondern auch auf das Einhalten der Luft- und Lärmvorschriften. Mir gefällt das jetzige Gebäude, die mit der Umnutzung einhergehende Verschiebung der Logistik weniger.

    Zur Diskussion
  • Die bizarre Angst der SVP vor der gelben und grünen Gefahr

    Busse sind nicht immer schlecht, sicher aber bei hohen Fussgänger- und Veloaufkommen ungesund. Das gilt ausgeprägt in Bahnhofsnähe und der Innerstadt. Zum Resultat Binningen: Die Notwendigkeit des ÖV-Ausbau muss immer und immer wieder dargelegt werden, damit das gewonnene ÖV-Niveau gehalten aus wirklich einleuchtenden Gründen ausgebaut werden kann. Z.B. anlässlich der europäischen Mobilitätswoche, an Veranstaltungen der Lungenliga (Feinstaub), des Lufthygieneamts (Ozon) oder einem innovativen Standortmarketing (Lärmsanierungen). Alarmierende Werte stehen einem unzureichenden ÖV-Anbindung in die Quartiere an Hanglage gegenüber. Es wäre an der Zeit, die längst angedachte Lösung mit Mini(elektro)Busse/TAXIs endlich umzusetzen.

    Zur Diskussion
  • Neubau Kunstmuseum: Augen zu und durch

    Der Anbau stellt dar: eine Trutzburg an lärmexponierter und abgasgeschwängerter Stelle kommt 1x auch ohne 3-fach-Verglasung aus. Beinahe als ein Brückenkopf der Wettsteinbrücke, für mich sehr überzeugend. Das Kunstmuseum und sein Anbau, eine klar noble Geste und Geschenk an die Freunde moderner und historischer Kunst. Ich wünsche dem Kunstmuseum, auch inhaltlich seinen Weg mit dem Anbau zu finden. Ebensolches der Plan die Fondation Beyeler um einen Campus zu erweitern. Ohne die sichere Hand des Gründers notabene. Ein Sprung zum zweiten Zeugnis monolithischer Baukunst, welches am anderen Ende der Innerstadt, an der Heuwaage zu stehen kommen soll, das Ozeanium. Ein solches Ansinnen wirkt auf mich mehr als Erpressung als ein Geschenk. Ein Geschenk an die Freunde der Fische? Mitnichten. Die Beschaffung der Fische kostet in Zukunft nicht weniger, sondern wegen ihrem seltenem Vorkommen ein Vermögen. Das treibt den Schwarzhandel an. Ich kann dem nur Ironie und keinen Feingeist abgewinnen. Verständlich, der Wunsch nach Bestandswahrung, daraus kann schnell eine qualvolle Parade werden, welche in den Bankrott führt.

    Zur Diskussion
  • Ein neuer öffentlicher Platz beim Bahnhof SBB

    Das Projekt gefällt mir. Fragen betreffen das UG. Es wird ja nicht einfach mit Humus aufgefüllt, wo jetzt Loch ist. Darum die Frage: Fallen die Gewinne durch die Bewirtschaftung der Parkfelder dem Kanton zu oder dem Inhaber mit Baurecht? Macht der Kanton seinen Einfluss auf die Nutzung im UG geltend, z.B. für das erstellen einer sicheren Fussgänger-/Veloverbindung oder Veloparking? Wer bezahlt, der bestimmt.

    Zur Diskussion