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  • Allianz gegen Gundeli-Tunnel

    Man denke an die Zukunft und plane 4 Spuren. Wie steht aber es um eine weitere Dimension, der Länge? Ein kurzer Maxi-Tunnel führt von der Autobahn direkt an das Mini-Naturschutzgebiet am Dorenbachviadukt, zwar ein vollständig lärmverschmutzes und menschenfeindliches. Immerhin, durch den heute publizierten Plan bleibt der schützenwerte Boden erhalten. Ein Tunnel, hingegen, 1-2 km darüber hinausgeführt, das führte zu weit. Warum eigentlich? Diese Variante käme einer grossräumigem Umfahrung, wie man sie für die Zukunft offen halten muss, gedanklich schon sehr nahe. Gerade für das Dorenbach, wie für anderen Agglos in der Schweiz genauso, wo eine Zunahme des Verkehrslärms zu beklagen ist, wäre der Entwurf eines langen Tunnels das Papier wert. Unter die Erde damit! Wenn es also ein Tunnel sein muss, dann käme auch noch eine kürzere als die geplante Tunnel-Länge in Betracht. Etwa eine, welche die Kunsteisbahn mit der Reinacherstrasse verbindet. Denn kleinkariert, wie das Gundeli städtebaulich ist, wäre es damit schon möglich, den 16/15er nach einer Schlaufe am Bahnhof Gundeliausgang via Frobenstrasse zur Dornacherstrasse zu führen, um damit dem Quartier zwei Längsachsen für Velo UND Fussgänger den Raum zurück zu geben, welcher bei unsäglichen Umbau des Boulevards und dem Transitverkehr dank den Shoppingcentern in Allschwil und Dreispitz verloren gegangen ist. Falls man am Ende zum Schluss kommen sollte, sich die Kosten für den Bau eines Tunnels zu sparen, dann bleibt zu hoffen, dass die Summe nicht an anderen Orten zum leidigen Öffnen der Schleusen für die Blechlawinen investiert wird. Mit dem Geld könnte man gut und gern Obi und Jumbo einstampfen, sowie verdichtes Wohnen sowie zahlbare Miete für Quartierlädeli fördern. PS: Kompliment an die Bildredaktion für die treffende Bildauswahl.

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  • Diese Fragen beschäftigen die Baslerinnen und Basler wirklich

    Ja, Lastwagentote sind ein Horror. Zu Pkt. 8 könnte hinzugefügt werden: (Bau-, Flug und Strassen-) Lärm nimmt ein jeder einfach so hin, bis man die Leute dazu befragt. Man darf auch davon ausgehen, dass selbst im Grab der Laubbläser über einen hinwegschreitet.

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  • Die neue Freiheitsdebatte

    Meine Diagnose für das Partyfieber wäre die Rückeroberung der Schweizer Innenstädten von der Schreckensherrschaft des motorisierten Freizeitverkehrs am Abend und am Wochenende. Bis vor nicht allzu langer Zeit war der schönste Busparkplatz Europas – der Münsterplatz! Heute undenkbar. Nebst der Diskussion ein Blick zu unseren Nachbarn: In Paris beispielsweise findet eine Party jeweils im Hochsommer statt, wenn die Schnellstrasse entlang der Seine geschlossen wird. Schöner Nebeneffekt: Unterhaltskosten wegen Spuren im dahinschmelzenden Teer kann sich Paris sparen. Es liegt viel öffentlicher Raum brach, welcher nach Feierabend als Boulevard oder Partyzone umgenutzt werden könnte.

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