T
  • Ist es rassistisch, dass ein Albaner doppelt so viel für seine Autoversicherung bezahlt wie ein Schweizer?

    Ja, also wenn Sie als geborener Baslerstädter offiziell im Baselbiet angemeldet sind und mehr bezahlen, dann wäre das Rassismus. (naja, auf einer sehr lokaler Ebene, aber dafür haben wir uns vor einigen Jahrhunderten auch noch die Köpfe eingeschlagen)

    Zur Diskussion
  • Ist es rassistisch, dass ein Albaner doppelt so viel für seine Autoversicherung bezahlt wie ein Schweizer?

    Natürlich gehören wir Menschen alle derselben Rasse an. Diese doppelte Betonung des "Sapiens" ... und dieses zweite sapiens wäre dann die Unterart bzw. Rasse (wenn mich meine Fernsehbildung über Latein nicht täuscht, heisst das "wissend") finde speziell wenn man den Rassismus in unserer Gesellschaft diskutiert, doch ein bisschen Selbstüberschätzung. Naja, wie auch immer. Sie haben natürlich recht, denn der Begriff "Rassismus" wahrscheinlich genau selbst aus einem rassistischen Menschenbild geboren wurde. Für mich hat der Begriff aber die nötige psychologische Aversion, und ich möchte für diese traurige Sache keine psychologisch weniger belastete Wortkreation verwenden.

    Zur Diskussion
  • Ist es rassistisch, dass ein Albaner doppelt so viel für seine Autoversicherung bezahlt wie ein Schweizer?

    @Ben Palmer Wenn jugendliche diskriminiert werden, ist das nicht Rassismus, sondern einfach eine weitere Form der Diskriminierung, die wir in unserer Gesellschaft vorfinden. Ich weiss nicht, ob es dafür ein Fachwort gibt. Es ist wahrscheinlich ein gesellschaftlich viel anerkanntere Art der Diskriminierung, weil "wir alle da mal durchmussten". Aber wie alle Diskriminierungen hat sie das Problem, dass man Menschen nicht einfach in Schubladen stecken kann. Die Abweichung innerhalb dieser Schubladen ist nunmal grösser, als die Abweichungen zwischen den Schubladen. Deswegen gebe ich Ihnen auch bei Ihrer Aussage zum Individuellen Bonus/Malus-System völlig recht. Zum Thema Risiko und Bergsteigen... Ist ja nicht so, dass auf dem Bau arbeiten ein (übrigens sehr tolles und wenn es einigermassen vernünftig ausgeführt wird, gar nicht so gefährliches) Hobby wie Bergsteigen wäre. Aber wenn die Aussagen auf den SVP-Wahlplakaten nicht mehr über Ausländer, sondern über Bauarbeiter herziehen, dann leben wir immer noch nicht in einer fairen Gesellschaft. Aber doch in einer viel besseren....

    Zur Diskussion
  • Begleitprogramm zu OSZE-Ministerratskonferenz in Basel beginnt

    Also nichts gegen die OSZE oder Swisspeace. Aber das was während dieser Konferenz uns BaslerInnen nähergebracht wird, wird nicht sonderlich friedlich sein. Und mit Sicherheit lässt sich auch nur sagen, dass wir von schwerbewaffneten Uniformierten schickaniert werden. Naja, zumindest Diskussionen werden dadurch sicherlich angeregt werden.

    Zur Diskussion
  • Rekordtief – Basel hat kaum mehr freie Wohnungen

    und ja, ich arbeite 120 %, verdiene weniger als das Existenzminimum, beziehe keine Sozialhilfe und habe Angst, dass meine Miete im Klybeckquartier steigen wird.

    Zur Diskussion
  • Rekordtief – Basel hat kaum mehr freie Wohnungen

    Ich finde auch nicht, dass wir London oder Paris nacheifern sollten. Hoffen wir, dass es nicht dazu kommt, dass wir uns mit denselben Problemen herumschlagen werden. Natürlich kommt es wohl nie dazu, dass Superreiche und Sozialhilfeempfänger im selben Haus wohnen (warum eigentlich nicht?) aber wenigstens in derselben Stadt (Basel) sollte es doch möglich sein.

    Zur Diskussion
  • Kleine Künstlerin, grosses Fest

    um den Informationsgehalt dieser Kommentarspalte noch etwas zu erhöhen: chröttli, kannst du uns informieren, wie Kleinhüningen DIESES mal über den Tisch gezogen wurde? (ist nicht als Angriff gemeint, ich weiss wirklich nicht, worum es geht)

    Zur Diskussion
  • Kleine Künstlerin, grosses Fest

    hmmm, lassen Sie mich zumindest eine Ihrer Fragen beantworten: Wer sind die Initianden? Die Schirmherrschaft des Festes ist der trinationale Eurodistrikt (TEB). Der hat sich eigentlich nie sonderlich um die Anliegen der Schifffahrt gekümmert, sondern empfindet den blöden Hafen bloss als Hindernis für ihr neues Zentrum einer grenzüberschreitenden Grossstadt. Die Schifffahrt hätte das Areal ja lieber voll beansprucht, weil es viel einfacher wäre da anzulegen und da auszubauen, als durch ein technisch noch nicht geklärtes Labyrinth ins Hafenbecken 3 einzufahren. Aber da die Rheinhäfen ja dem Kanton (oder den Kantonen... naja, es ist klar, dass die Befehle da aus dem Ratshaus in Basel kommen, und da ist es im Moment wichtiger, an die Filetstücke der Stadtentwicklung ranzukommen) gehören, getraut sich der Herr Hadorn natürlich nicht, sich für seine eigentliche Klientel einzusetzen. Da wird sich ein Haufen angepisster Hafenwirtschaft präsentieren, die gute Mine zum bösen Spiel machen, weil sie Angst haben, sonst beim suboptimalen neuen Standort leer auszugehen. Das wird doch ein lustiges Fest. Also nochmals, liebe Tagewoche, wie siehst aus mit der kritischen Berichterstattung?

    Zur Diskussion
  • Rekordtief – Basel hat kaum mehr freie Wohnungen

    Jetzt haben wir also offiziell zürcher Verhältnisse. Soviel also zum Thema dass der Staat im Wohnungsmarkt nicht mitmischen sollte, und der Markt das dann schon reguliert. War aber auch nicht anders zu erwarten. Neoliberale Politik bleibt neoliberale Politik, auch wenn sie von "linken" basler Politikern verkauft wird. Zu den "Gentrifizierung na und?" und "London, Paris..." Kommentaren: Ich weiss nicht, ob die pariser Banlieus ein Vorzeigemodell für eine nachhaltige Stadtentwicklung sind. Aber es wäre eine Diskussion wert. Es stellt sich ernsthaft die Frage, ob Basel wie zB. die City of London eine Stadt nur für die Reichen sein soll. Und normale Leute einfach eine Stunde pendeln sollen. Und noch mehr stellt sich die Frage, wer das zu bestimmen hat. Solange unsere Politiker bei jeder Aufwertungs-/Verdrängungsmassnahme mit den neoliberalen Spruch "Damit vergrössern wir ja das Angebot, und deshalb wird sich die Lage entspannen" sogar bei Abstimmungen durchkommen, werden diese Fragen im Hinterzimmer der Politik entschieden. Und alle, die nicht das nötige Kleingeld haben, in diesem Club mitzuspielen, können dann in 30 Jahren in den Basler Banlieus drüber philosophieren, dass das eigentlich keine sonderlich demokratische und transparente Entscheidung war.

    Zur Diskussion
  • «Bei der Hafenplanung gibt es grosse Konflikte»

    p.s. auch der Verkauf des Hafens St. Johann weit unter dem Marktwert an Novartis passt wunderbar ins Bild. Damit hat man die Hafenkapazitäten noch künstlich verkleinert und als einzige Lösung das Hafenbecken 3 angepriesen. Dass Novartis für diesen Deal Basel einige Stellen schuldig bleibt, kümmert glaub ich niemanden mehr. Was ich so gehört habe, sind da 30 Millionen verschenkt worden. Aber hey, bei Rheinhattan reden wir über eine volkswirtschaftliche Rechnung über 300-400 Millionen. Die 10% kann man wohl als Lancierungskosten abrechnen.

    Zur Diskussion