• Mobilisiert die Armee zur Rettung der Flüchtlinge! 

    Knackebouls Vorschläge mögen etwas Naives haben. Aber das schadet überhaupt nichts. Im Gegenteil. Sie sind bodenständiger als der naive Glaube vieler Menschen in Europa, die meinen, dass Flüchtlinge für alles verantwortlich sind, was hier schief läuft. Den Einflussreichen und Mächtigen gelingt es mit Hilfe unkritischer und gekaufter Medien, den Fokus weg von der Gier des desaströsen Finanzkapitalismus’ hin auf die Habenichtse dieser Welt zu lenken. Es ist halt sehr bequem, nach unten zu trampen und nach oben zu buckeln.

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  • Basler Flüchtlingshelferin Anni Lanz steht vor Gericht

    Menschen wie Anni Lanz tun dem Land enorm gut. Dass in gewissen politischen Kreisen ein "Gutmensch" etwas Negatives ist, beweist um so mehr, wie dringend nötig das Land Frauen wie Anni Lanz oder Mannen wie Pfr. Sieber braucht.

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  • Steuerdeal: Die hübschen Geschenke werden sich in Luft auflösen

    Was ich verstehe: Die Schweizer Dumping-Steuerpolitik gegenüber internationalen Firmen muss an OECD-Standards angepasst werden. Was ich nicht verstehe: Wieso soll diese Anpassung die Steuereinnahmen reduzieren und somit zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger gehen? Was ich von der Politik erwarte: Sowohl national wie kantonal eine ertragsneutrale Firmensteuer-Revision. Und zwar ohne Verbindung mit sachfremden Zückerli in Form von höheren Prämienverbilligungen oder Kinderzulagen (im Volksmund auch „Kuhhandel“ genannt). Was mich nervt: Die Angstmacherkampagnen, die mit dem Wegzug der Firmen drohen, wenn man ihnen nicht entgegenkomme (auch „Erpressung“ genannt). Und selbst wenn einige windige Firmen ihren Steuersitz in die Karibik verlegen würden: Die höheren Einnahmen der verbleibenden würden diese Ausfälle kompensieren. Und die Bürgerinnen und Bürger hätten sich mit dieser standhaften Haltung ein ganz klein wenig gegenüber dem alles zerstörenden Finanzkapitalismus emanzipiert.

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  • Baselbieter Sozialabbauer holen die Axt raus

    Ein absoluter Tiefpunkt aus dem baselbieter Landrat! Direkt zynisch sogar, wenn man diesen Entscheid im Kontext von RR Laubers Ankündigung, die Unternehmenssteuern um 33 Millionen zu senken, liest.

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  • So kommt Dürr doch noch zu seinem Panzerfahrzeug

    Mit dem “Kampf gegen den Terrorismus” lässt sich heute alles begründen. In Frankreich z.B. der seit Jahren dauernde Ausnahmezustand, der grundlegende Bürgerrechte aufhebt oder einschränkt. Natürlich geht RR Dürr mit seinem Auffrüstungspaket nicht so weit - aber er geht in diese Richtung. “Das Fahrzeug ist nicht nur für den Terrorismusfall gedacht”, wie es im Bericht heisst, bedeutet doch, dass der nicht stromlinienförmige Bürger als latenter Feind des Staates betrachtet wird. Gegen schusssichere Westen und Helme für die Polizisten hat ja wohl niemand etwas - gegen ein gepanzertes Fahrzeug und 380 Maschinenpistolen schon.

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  • Nehmt uns bloss nicht zu ernst! Bürgerliche rücken vom eigenen Sparbefehl ab

    Die bürgerlichen Befürworter/innen der Ausgabenbremse haben wiederholt betont, dass es sich keinesfalls um eine Sparmassnahme handle. - Dann wird es wohl so sein, sonst hätten uns diese Politiker ja angelogen oder, auch nicht besser, die Folgen ihres Tuns nicht überblickt. Darum wäre es nun sinnvoll, ein Gartenbad zu schliessen, da das ziemlich viele Menschen betreffen würde. Damit der Ärger nicht bei RR Cramer und im ED landet, schlage ich vor, dass alle, die für die Ausgabenbremse gestimmt haben, an mindestens zwei schönen Sommertagen vor der geschlossenen Badi stehen und dem vergebens angereisten Fussvolk erklären, dass es sich überhaupt nicht um eine Sparmassnahme handle, sondern dass man nur ein Zeichen setzen wollte und die Badi nächstes Jahr wieder offen sei und die linke Regierung sowieso viel zu viel ausgebe und überhaupt der Wessels an allem Schuld sei. Das wird garantiert ein lustiger Einsatz, bei dem diese Politiker und Politikerinnen ganz nah am Puls der Bevölkerung sind.

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  • Ein Unfall blockiert die ganze Region – braucht es jetzt die Ringautobahn?

    Das ist eine sehr eindrückliche Luftaufnahme, die zeigt, wie viel Kulturland wir dem Moloch Verkehr opfern. Die Lösung heisst nicht "Ausbau" sondern "Rückbau". Noch mehr Strassen führen zwangsläufig zu noch mehr Verkehr. Wer's nicht glaubt, schaue Mal entsprechende Aufnahmen aus den USA an.

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  • Regierung will Preis für Parkkarte verdoppeln

    Das ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Allerdings bezweifle ich, dass die nur kosmetische Erhöhung des Preises für die Pendler etwas bewirkt. Pendler, die mit ihrem Auto den raren städtischen Boden während eines ganzen Tages besetzen, müssten mindestens den zweifachen Betrag eines U-Abo bezahlen.

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  • Der grösste Internet-Hetzer der Schweiz wohnt in einer Villa in Riehen

    Ein fundierter Kommentar zu einem fundierten Artikel. Was braucht es mehr?

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  • Stickoxid an der Feldbergstrasse im roten Bereich und keine Massnahmen in Sicht

    Doch, doch - die Lösung ist in greifbare Nähe gerückt! SVP-Nationalrat Giezendanner hat kürzlich im Parlament verlangt, dass der Stickoxid Grenzwert auf 40 Mikrogramm erhöht wird. Dann ist alles wieder im grünen Bereich.

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