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  • Wir kämpfen mit: Das Spitzelgesetz muss verhindert werden!

    Da zeigt die TagesWoche nach ausführlicher Begründung einmal eine glasklare Haltung, die nichts weniger als die demokratischen Grundmauern erhalten helfen soll, da kann man nicht im Ernst was von"Sponti-Büro" mäkeln.

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  • Homeschooling boomt trotz manchen Vorbehalten

    Es ist eine groteske Vorstellung, dass von Eltern abgehaltener Hausunterricht es wert wäre, in mehr als mit der Lupe zu suchenden Einzelfällen in Betracht gezogen zu werden. In BS sind die Schulen voll von Lehrern, die bereit sind, auf jeden einzelnen Schüler einzugehen. Es ist mindestens genauso möglich, alle möglichen schönen Interessen zu wecken. Nichts hindert Schulkinder zudem, mit einen breiten gesellschaftlichen Spektrum in Kontakt zu kommen. Und Eltern, die sich derlei Hausunterricht vornehmen, werden sich vermutlich an ihrem Vorhaben deutlich übernehmen. Oeffentliche Schulen sind eine gesellschaftliche Errungenschaft. Diese mit Verweisen auf Zwang und fixes Programm ganz infrage zu stellen ist leichtfertig und albern. Man muss sich sicher nicht mit den Lernberichtszauber und dem falsch verstandenen Leistungsdruck einfach so abfinden, aber sich ersatzweise ein Homeschooling-Idyll herbeizuphantasieren, ist sicher keine Lösung, im Gegenteil.

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  • «Ich habe Kinder traumatisiert»: So war das Podium zum Dauerdruck an Basler Schulen

    Wie wäre folgende Lesart: Der überrissene Bewertungszauber eignet sich gut, um Abstiegsängste zu schüren, und derlei geschieht bewusst?

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  • Liebe SBB, jetzt rauchts aber!

    Als Nichtraucher lehne ich alle Reflexe, zumal sich militant gebende, gegen Rauchen an sich und Raucher im besonderen ab. Nichtraucher mögen glauben, bessere Menschen zu sein. Da irren sie aber.

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  • Kinder unter Dauerdruck – der Leistungswahn an Basler Schulen

    Lassen wir nochmals diese Aussage von Dieter Baur, der die Basler Volksschulen leitet, auf uns wirken: «Fragen Sie mal einen Sportler. Dort ist Leistungsdruck fördernd, um ein Maximum aus sich rauszuholen.» Wie kann es sein, dass jemand mit relevanter Verantwortung auf schulischem Gebiet so irregeleitet zu argumentieren versucht? Wie kann man sich dahin versteigen, die Primarschule mit einem Sport oder gar Leistungssport zu vergleichen. Was hat ein grundhafter Bildungsauftrag, der zunächst mit einer Alphabetisierung beginnt, mit der Arbeit eines Trainers zu tun, der üblicherweise genau eine bestimmte Sportart im Blick hat, und der, wenn er gut ist, zudem längst begriffen hat, dass blosse Konkurrenz und geschürte Aengste allenfalls punktuelle "Erfolge" zeitigen werden, stattdessen aber Kooperation innerhalb der Trainingsgruppe und gemeinsame Freude an den Fortschritten des Einzelnen viel stärkeres und dauerhafteres Engagement erzielen kann? Hallo Herr Baur, wir sind nicht beim Erbsenzählen für irgendwelche Medaillenspiegel, und es gibt nicht "das Maximum", das jemand in der Schule herausholen könnte, sondern wir erwarte, dass die Primarschule dabei mithilft, dass die inhärente Neugier der Kinder nicht abgelöscht wird. Wenn den Sinn ihres Lernens den Kindern zu sehen nicht verwehrt wird, dann werden sich alle interessieren und zudem die unschlüssigen einfach mitnehmen. Und übrigens, Schulnoten sind per se Ordinalzahlen, damit wild herumzurechnen und arithmetische Mittelwerte zu errechnen, ist unzulässig. Dass derlei gemeinhin selbstverständlich geworden ist, macht es nicht besser.

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  • Rheintalbahn soll erst im Oktober wieder freigegeben werden

    Sieht nach bauingenieurtechnischer Selbstüberschätzung in Rastatt aus, oder? So einen multinationalen volkswirtschaftlichen Schaden anzurichten, hat vermutlich zuletzt im Krieg "geklappt". Aber man hat Zweifel, dass Lehren daraus gezogen werden. Etwa auch, die wenigen Alternativstrecken zu ertüchtigen.

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  • Berge von Werbemüll nach dem Rheinschwimmen

    Albern und komplett störend waren zudem die MIGROS-Luftballone, die aufblasbaren Schildchrötli (wo kamen die her?), und die NIVEA-Wasserbälle, die den Leuten am Schaffhauserweg aufgenötigt wurden, und unweit der Johanniterbrücke gab es später am Rheinbord nur deshalb ein unangenehmes chaotisches Gedränge, weil die IWB dort Wasserfläschli und Ruggsäggli verteilte. Alle genannten Verteilaktionen sind ganz überflüssig und nerven. Sollen MIGROS, Beiersdorf und IWB lieber temporär die Mittlere Brücke mit grossen Werbetransparenten behängen, aber die ganzen Give-aways in ihren Werbeabteilungen behalten.

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  • Die wundersame Verwandlung der Sahra Wagenknecht

    Da sich, wie Sie schreiben, Frau Wagenknecht von den von Ihnen nicht weiter erläuterten Stalin-Verehrungen distanziert hat, hätten Sie sich vielleicht schon durchringen können, auf Ihre Formulierung "unentschuldbares Verhalten" zu verzichten. Es besteht kein Grund, Frau Wagenknecht zu dämonisieren. Man könnte ihr allenfalls vorhalten, eine Spur zu nüchtern zu argumentieren und dadurch nicht mehr volkstümlich genug zu sprechen. Aber warum eigentlich, es braucht unkäufliche Politiker, die zudem nüchtern bleiben!

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  • Ein Heilmittel darf etwas kosten

    Hervorheben möchte ich, dass die Graphiken von Eva Rust zum Titelthema "Krise in der Kita" ausserordentlich gelungen, ja richtiggehend schön sind. Anmerken möchte ich zudem, dass ein untrügliches Symptom dafür, dass etwas in der Kinderbetreuung insgesamt, also auch der etwas älteren Kinder, nicht stimmt, das (insbesondere aus Sicht der Kinder) ständige Hin und Her zwischen Kindsgi/Schule, Mittagstisch/Tagi und ggf. wieder Schule oder nochmals Tagi ist. Und dies ist seit Jahrzehnten so.

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  • Leipzig: Besser als Berlin

    Merci, aber der Text ist viel zu kurz, vor allem fehlt komplett etwas zur Musik in Leipzig in Gegenwart und Vergangenheit. Als Leipziger frage ich mich, was ich umgekehrt über Basel schreiben würden, wo ich sehr oft bin. Übers Rheinschwimmen, die irrsinnigen Hochhausvisionen, die Wagenplätze, das Bruderholz, Kleinhüningen, den Rostigen Anker, über die Greifengasse (wo zwischen "Christ" und "Kind" ausgerechnet "Vögele" logiert), die Kuppel, das Rialto, den Zolli, die Langen Erlen, die Wiese und das Hafenbecken Zwo, die Kunschti Eglisee, und so weiter und so fort. Jedenfalls kommt man vom Badischen Bahnof bis zum Leipziger Hauptbahnhof schnellstens in sechs Stunden, was für die mehr als 700km Entfernung (550km Luftlinie) ganz ordentlich ist.

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