• Das Baselbiet zementiert seine «Ja, aber»-Haltung zur Volluniversität

    Es wäre wünschenswert, dass die TaWo-Redaktion zuerst dem ehemaligen BLKB-CEO Beat Oberlin in einem Interview den Puls fühlt, bevor sie ihn als Sparapostel disqualifizieren. Er hat sich als Banquier der alten Schule stets für die Kulturförderung eingesetzt; das Theater Basel konnte davon in allen Sparten profitieren. Bitte dort nachfragen! Er hat es sich nicht nehmen lassen, jahrelang in der Synode der evangelisch-reformierten Landeskirche aktiv mitzuarbeiten. Folglich kennt er sich auch in der theologischen Fakultät aus. - Vielleicht wissen Sie, dass er das Bankgeschäft nicht nur aus regionaler Sicht kennen gelernt hat. Ihre favorisierte Kandidatin Kathrin Amacker ist hingegen durchaus mit der Sparpolitik des Kantons Basel-Landschaft liiert, war sie doch Landrätin und Nationalrätin der CVP wie der Rasenmäher-Sparguru Anton Lauber. Sie hat sich meines Wissens nie von ihrem Parteikollegen distanziert.

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  • Schweigt die Agentur, fehlen Basel die News

    Im Zeitalter des Imperialismus haben die Briten mit "Reuters" und die Franzosen mit "Havas" ihre "Depeschen" weltweit verbreitet. Die SDA ist als schweizerische Nachrichtenagentur entstanden und hat in ihrer langjährigen Geschichte gerade über die Kantone und Regionen hinweg die kleineren und mittleren Zeitungen mit Berichten "versorgt" und ein Korrespondentennetz aufgebaut. Diese Mitarbeiter nutzen natürlich - wie auch onlinereports - bereits die Communiqués der Kantonspolizeien und Staatsanwaltschaften. Es wäre die vornehme Aufgabe der Verleger von Tamedia, AZ-Medien, Ringier, NZZ, BaZ und natürlich auch der SRG wie der Privatradio- und -fernsehbetreiber die Leistungen der sda angemessen mitzufinanzieren. Die SDA würde bei Annahme der No-Billag-Initiative noch mehr Schaden nehmen als die elektronischen Medien schlechthin. Viel Wissen und Erfahrung ginge vorzeitig in Pension.

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  • Schweigt die Agentur, fehlen Basel die News

    Journalismus ist nicht nur "Kommentieren und Analysieren". Wie ich es beim Direktor der SDA, S. Frey, im Wintersemester 1964/65 an der Uni Bern gelernt und anschliessend beim "BUND" im "Stadt"- und "Sport"-Teil ausgeübt habe, ist die Grundfertigkeit, einen Bericht zu verfassen: WAS, WER, WANN, WO, WIE, WARUM, WOZU...? Heute meinen gerade junge Journalisten, gleich eine Meinung absondern zu müssen, ohne überhaupt die Fakten zu kennen.

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  • Baselbieter Gemeinden fordern 30 Millionen zurück

    Nachdem der CVP-Regierungsrat Peter Zwick die vom Bund eingeleitete Alters- und Pflegeheimfinanzierung für unseren Kanton richtiggehend verschlafen und nicht rechtzeitig umgesetzt hatte, mussten die Gemeinden gegen 45 Millionen Franken vorschiessen. Anstatt diese Schuld endlich zu bezahlen, wollte sich der nunmehrige CVP-Finanzdirektor mit einem miesen Taschenspielertrick um sage und schreibe 30 Millionen drücken. Es ist nun nachgerade Zeit, dieser "christlichen" Misswirtschaft eine Ende zu bereiten und aus Fairness die Kommunen für ihr vorübergehendes Einstehen für ihre Senioren zu entschädigen. Darum empfehlen wir ein klares JA am 4. März 2018 zu dieser kantonalen Abstimmung.

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  • Schweigt die Agentur, fehlen Basel die News

    Sollte die Redaktion der SDA nur zwei oder drei Tage streiken, würde der Schweizer Bevölkerung bewusst, wie viele weisse Flächen in den Bezahl-Zeitungen, aber auch in den Gratisblättern "20 Minuten" und "Blick am Abend" sofort aufscheinen. Natürlich leben auch die elektronischen Medien, die "Illustrierten" Zeitungen und die Verbandspresse (Bauernverband, Gewerbeverband, Economiesuisse, Gewerkschaften) von der "Sammlertätigkeit" der "Schweizerischen Depeschenagentur". Tragen wir Sorge zu den Journalistinnen und Journalisten dieser altehrwürdigen Organisation.

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  • Nach Relaunch-Talfahrt: Telebasel erkämpft sich Publikum zurück

    Die täglichen "Wasserstandsmeldungen" zum FCB sind die peinliche Schwäche des Programms von TELEBASEL. Wenns hoch kommt, wird Roger Federers nächste Trainingseinheit im Mittleren oder Fernen Osten thematisiert. Die Sportszene in der Nordwestschweiz ist vielseitiger und dürfte der Redaktion mehr Herausforderungen und Möglichkeiten zu attraktiven Bildern bieten. Man müsste dazu mal das Studio und die langweilige Theke verlassen!

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  • Feldzug gegen Links

    Wir sollten bedenken, wie im Sommer 1914 eine beträchtliche Mehrheit des Deutschschweizer Bürgertums mit dem Deutschen Kaiserreich sympathisiert hat. Spittelers "Schweizer Standpunkt" vom Dezember dieses Jahres mahnt gerade diese herrschende Klasse zur Neutralität! General Ulrich Wille verkörperte den preussischen "Korpsgeist", seine Gefolgsleute Gertsch und vor allem Sonderegger waren Hardliner. Letzterer hat später wie der Sohn Willes mit den Nationalsozialisten geliebäugelt. Vergessen geht auch, wie der Streik der Bankangestellten Zürichs ein erstes Aufflackern des Widerstands gegen die Hungersnot und die prekären Zustände für die Arbeitnehmerschaft war. Ab 1918 war die Schweiz bis tief in die Dreissiger Jahre gespalten: Es gab Bürgerturnvereine, SATUS-TurnerInnen, Arbeitermusiken, Concordias u.v.a.m. Erst die neue Gefahr von aussen mochte die Schweiz wieder zu einen. Die Gefahr sahen zuerst die Sozialdemokraten, dann der BGB-Mann Rudolf Minger, zu spät die Bundesräte Motta (KK) und Pilet-Golaz (FDP).

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  • Fasnachtspferde stehen neu unter ärztlicher Aufsicht

    Und kommen jetzt die Wagencliquen für meinen Gehörschaden bei der sinnlosen Böllerei und Knallerei auf? Wer klärt dies längs des Cortège ab?

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  • Fasnachtspferde stehen neu unter ärztlicher Aufsicht

    Wer den finanziellen Aufwand für das Anheuern der Kutschen bis ins Freiamt (AG) genauer kennt, muss nach über 25 Jahren Teilnahme an der Basler Fasnacht von einer unsäglichen zusätzlichen Schikane sprechen. Es werden nur zusätzliche Gelder fliessen müssen. Die Tierärzte wollen gewiss honoriert werden; das Komitee eröffnet der Bürokratie Tür und Tor! Sicher war das nicht Bedingung für die Auszeichnung als "UNESCO-Weltkultur-Erbe".

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  • Diese zwei Lehrer schicken ihre Kinder nicht zur Schule

    Es ist für unser Land mit vier Sprachen und vier Kulturen brandgefährlich, wenn wir unsere Landessender mit hoher Qualität und Kompetenz mit einem sog. "Denkzettel" abstrafen und somit in ihrem Kernauftrag gefährden. Die Stelle des TaWo-Setzers könnte ebenso gefährdet sein.

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