• Die Armee hält 5000 Soldaten für einen Einsatz am WEF bereit

    Als Milizoffizier mit rund 1'400 Diensttagen wundere ich mich über den Einsatz der "besten Armee der Welt" rund um das WEF in Davos. Wieviele Mannstunden gehen da beim Schneeschaufeln nutzlos verloren? Nachdem das Schneestampfen am Lauberhornrennen und das Aufstellen von Tribünen am eidgenössischen Schwingfest zu Recht hinterfragt worden sind, gilt es jetzt end-gültig Abschied vom Leerlauf im Landwassertal zu nehmen. Unsere jungen Soldaten sollen seriös auf den Ernst- und Katastropheneinsatz vorbereitet und nicht als "Zaungäste" der WEF-Party missbraucht werden.

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  • Kritische Worte von Ogi zur SVP-Rolle bei Hildebrands Rücktritt

    Dölf Ogis Zuversicht ist bewundernswert. Seine Begegnungen mit den Europäern F. Mitterand, J. Chirac, R. Prodi, H. Kohl und T. Blair, aber auch mit Bill Clinton und K. Annan waren "Sternstunden" der Schweizer Aussenpolitik seit dem EWR-Nein vom 6. Dezember 1992. Der Kandersteger bewies Mut, indem er unser Land vor der völligen Abschottung und dem Abseitsstehen in dieser Welt bewahrte. Leider baute und baut er vergeblich auf die Weitsicht des Partei-Kollegen Christoph Blocher. Der Herrliberger hat in den letzten Wochen wieder bewiesen, dass er stur auf dem Alleingang besteht und dabei den Sonderfall Schweiz ad absurdum führt. Wann endlich wachen die vernünftigen SVP-ler auf und stoppen den Amok-Läufer? Er ist nicht der "Heiland", sondern ein Pharisäer (vgl. DUDEN)!

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  • SVP pocht auf Sitz von Widmer-Schlumpf

    Mit dem Rücken zur Wand drohen die SVP-Granden den weichsinnigen Egerszegi und Fluri wie den Sozialdemokraten als Vertretern der ArbeitnehmerInnen, RentnerInnen, MieterInnen und KonsumentInnen mit Retourkutschen auf die verdiente Wiederwahl der kompetenten Finanzministerin aus dem Bündnerland, Evelyne Widmer-Schlumpf. Solange das Dreigestirn Blocher, Baader und Brunner wie das Politbüro der einstigen KPdSU diktatorisch über die zu Wählenden Maurer, Zuppiger und nunmehr Walter verfügt und keine Meinungsfreiheit in der eigenen Fraktion zulässt, sind die Voraussetzungen für einen zweiten Sitz der SVP nicht gegeben. Im 21. Jahrhundert verträgt die Schweiz keine Elitepartei nach stalinistischem Vorbild mehr. Wir sind auf mündige Bürgerinnen und Bürger angewiesen und wollen keine Bundesräte mehr, die ihre Befehle in Herrliberg abholen.

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  • Der nette Herr Zwick und seine Probleme

    Wie ich schon im Vorfeld der Baselbieter Regierungsratswahlen in der BaZ geschrieben haben, ist die Lethargie des Gesundheits- und Volkswirtschafts-direktors in den ersten vier Jahren unerträgtlich. Sein Nichtstun punkto Pflegeheimfinanzierung hat bei den Bewohnern der BL-Alters- und Pflegeheime zu einem unnötigen Vermögensverzehr geführt. Die SteuerzahlerInnen werden angesichts der fehlenden Spitalplanung bald ebenfalls über Gebühr zur Kasse gebeten. Die Wirtschaftsförderung unseres Kantons ist kaum vorhanden. Das Versagen des CVP-Granden ist eine Tragödie.

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