• Sektengroove in der Kirche

    Gläubige wissen nicht, woran Sie sind? Wirklich? Ist es für einen Gläubigen Christen nicht per Definition grundlegend Egal, ob er in einer freien evangelikalen Gemeinde, in einer reformierten Landeskirche oder in einer Katholischen Kirche oder irgend einer anderen christlichen Gemeinschaft zuhause ist? Ist es die Gemeinde oder Kirche, die uns zum Christen macht? Oder doch eher die persönliche Beziehung und Entscheidung für den eigenen Glauben? Und wie frei wäre eine freikirchliche Gemeinde noch, wenn Sie nicht offen wäre, für die vielen anderen Christen in anderen Gemeinden und Denominationen? Genau so wie es nur einen Christus, einen Gott gibt gibt es auch nur eine Gemeinde, diese setzt sich jedoch aus der Vielfalt an theologisch und ideologisch nicht immer ganz mit einander vereinbaren Gruppierungen zusammen. Es wäre jedoch vermutlich nicht im interesse dieses einen Gottes, wenn man denn an diesen glauben möchte, wenn man sich nach seinem Wort richten will und dabei schon bei einem der wichtigsten Gebote Jesu scheitert. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Oder gilt dies für Menschen, welche nicht in meiner Gemeinde sind etwa nicht? Somit habe ich genau so Mühe, mit dem "Evangelikalen-Bashing" wie es gerne mal in Medien getätigt wird, wie aber auch mit offensichtlich im Rahmen der Recherche von einzelnen Mitchristen getätigten, allenfalls gar gut gemeinten Ratschlägen für andere Gemeindemitglieder. Man sollte sich nicht schämen, auch mal kritische und unbequeme Fragen zu stellen, auch in seiner Kirche und Gemeinde und bei sich selbst. Jesus ging auch nicht auf die Menschen zu und stellte Sie öffentlich bloss, nein er ehrte Sie, selbst wenn auch er die kritischen Fragen in persönlichen Gesprächen gestellt hat.

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