Der Umsturz in der Ukraine in Bildern

Die Welt blickt auf die Krim. Schon fast vergessen ist, wie die Krise in der Ukraine begann. Die n-ost-Fotografen Florian Bachmeier, Konstantin Chernichkin und Jacob Balzani Lööv haben die Ereignisse an vorderster Front verfolgt. Vom Protest zum Umsturz – eine Chronologie in 54 Bildern.

Pro EU Demonstrationen am 29.11.2013 in Kiew. (Bild: Konstantin Chernichkin , n-ost)

(Bild: Konstantin Chernichkin , n-ost)

Pro EU Demonstrationen am 01.12.2013 in Kiew. Klitschko spricht zu den Massen. Hunderttausende sind zur grössten Demonstration am Sonntag gekommen. (Bild: Konstantin Chernichkin , n-ost)

(Bild: Konstantin Chernichkin , n-ost)


Morgendliche Stimmung auf dem Maidan: Vorbereitungen für die Pro EU Demonstrationen am 03.12.2013. (Bild: Florian Bachmeier , n-ost)

(Bild: Florian Bachmeier , n-ost)

(Bild: Florian Bachmeier)

Besetztes Haus am Maidan 04.12.2013. (Bild: Florian Bachmeier , n-ost)

Schlafende Demonstranten im besetzten Rathaus in Kiew am 03.12.2013. (Bild: Florian Bachmeier , n-ost)

Pro EU Demonstrationen am 03.12.2013 in Kiew. Auseinandersetzungen mit der Polizei. (Bild: Florian Bachmeier , n-ost)


Marsch der Millionen: Demonstrationen am 08.12.2013 in Kiew. (Bild: Konstantin Chernichkin , n-ost)

(Bild: Konstantin Chernichkin , n-ost)

08.12.2013 in Kiew: Die Statue von Lenin fällt. (Bild: Konstantin Chernichkin , n-ost)

Die Polizei stürmt den Unabhängigkeitsplatz in Kiew am Morgen des 11.12.2013. (Bild: Konstantin Chernichkin , n-ost)

(Bild: Konstantin Chernichkin , n-ost)

(Bild: Konstantin Chernichkin , n-ost)


Zusammenstösse in Kiew am 19.01.2014. (Bild: Konstantin Chernichkin , n-ost)

(Bild: Florian Bachmeier)

(Bild: Konstantin Chernichkin , n-ost)

Positiv angekommen: Die Pro-EU-Demonstrationen in Kiew. (Bild: Florian Bachmeier/n-ost)

Starssenkämpfe in Kiew bei eisigen Temperaturen am 25.01.2014. (Bild: Florian Bachmeier , n-ost)

Auf dem Rückweg von der Krankenstation im Bereich des Gewerkschaftsgebäude, Protestcamp auf dem Maidan bei eisigen Temperaturen 25.01.2014. (Bild: Florian Bachmeier)

(Bild: Florian Bachmeier)


Marsch der Selbstverteidigungs Einheiten des unabhängigen Maidans in Richtung Parlament in Kiew. Die Demonstranten bewarfen die Polizeieinheiten mit Steinen und Feuerwerkskörpern. (Bild: Jacob Balzani Lööv , n-ost)

Die Polizei schoss mit Gummigeschossen und setzte Tränengas ein. (Bild: Jacob Balzani Lööv , n-ost)

(Bild: Jacob Balzani Lööv , n-ost)

Die Polizei greift die Demonstranten an. 26 Menschen sterben. Präsident Janukowitsch nennt die Protestierenden «Terroristen». Die Zelte der Demonstranten werden abgefackelt, sie ziehen in die Kirche Heiliger Michael um, die gleichzeitig die Erste-Hilfe-St (Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

(Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

Gemeinsames singen der National Hymne. (Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

(Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

(Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

(Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)


Gespräche mit der Polizei nach der Annahme des Kompromisses zwischen den Führern der Opposition und Janukowitsch. (Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

Die Demonstranten errichten eine neue Zelt-Stadt. (Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

Blick auf den Maidan vom niedergebrannten Gewerkschaftshaus. (Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

Patrouille der Protesten auf dem durch das Gewerkschaftshaus. (Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

Tausende besuchen das Anwesen von Janukowitsch in Mezhyhiriya, 30 Kilometer von Kiew entfernt. Das Haus am Ufer des Dnepr erstreckt sich auf 197 Hektaren, Monaco ist nur etwas kleiner. (Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

(Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

(Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

(Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)


(Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

Während Tausende das Haus des Ex-Präsidenten besuchen, beten andere auf dem Maidan für die Opfer der Scharfschützen. (Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

(Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

Lemberg nach dem Sturz Janukowitschs am 24.02.2014. (Bild: Florian Bachmeier, n-ost)

Anblick des Schreckens: Ein Paar besichtigt die Strassensperre in der Hrushevskoho Strasse. (Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

Erinnerung an die Opfer: 87 Tote wurden bestätigt und identifiziert, die auf dem Maidan während der Proteste starben. Hunderte wurden verletzt. (Bild: Jacob Balzani Lööv, n-ost)

Lemberg nach dem Sturz Janukowitschs am 24.02.2014. (Bild: Florian Bachmeier, n-ost)

Konversation

  1. …auf die ganze CH ausdehen? Sogar eine Bussverdoppelung wurde angedacht…. Mutig die SHauser. Die Frage ist nur ob dann sachgerecht abgestimmt wird.

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  2. So läuft das eben mit von Westen so genannte friedliche Revolutionen… 😉

    Die parlamentarische Opposition, vor allem die bisherige Regierungsfraktion der „Partei der Regionen“, wurde durch Einschüchterung ausgeschaltet! Das Parlament hat dadurch praktisch und theoretisch/juristisch keine Legitimation mehr!
    Die Vorlage für die Rada des Abgeordneten Oleg Lyaschko, welche vom ukrainischen Parlament beraten werden soll, enthält folgende Punkte:
    – Die Ergebnisse des Krim-Referendums werden unter keinen Umständen anerkannt. Die Krim wird nicht an Russland übergeben.
    – Alle Verträge und Übereinkommen mit Russland werden nichtig, einschließlich der Verträge bezüglich der Schwarzmeerflotte-Stationierung auf der Krim.
    – Es soll die Todesstrafe für die Zeiten des Krieges mit Russland, für alle Verräter, Deserteure, Marodeure, Mörder und Spione eingeführt werden.
    – Alle Bürger, die an jeglichen „separatistischen Kundgebungen/Demonstrationen“ teilnehmen, werden des Staatsverrats angeklagt und können ihre ukrainische Staatsangehörigkeit verlieren. So kann jede regierungskritische Demo als Hochverrat ausgelegt werden – typisches Kennzeichen jeder Unterdrückungsdiktatur.
    – Einigen widerspenstigen Abgeordneten der Werchowna Rada – Oleg Tsarew, Vadim Kolesnitschenko und Boris Deutsch – soll das Abgeordneten-Mandat entzogen, und diese unter Anklage gestellt werden.
    – Die Rada soll die volle Kampfbereitschaft ausrufen und faschistische Milizen erstellen lassen.
    http://w1.c1.rada.gov.ua/pls/zweb2/webproc4_1?pf3511=50279

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  3. Lieber Kleingeist, ich sprach nicht vom Konsumverhalten, sondern vom Abstimmungsverhalten, resp. von der Stimmbeteiligung. Damit wollte ich auch nicht den Ausgang der letzten Abstimmung kommentieren. Übrigens esse ich badische Spargeln & Schweizer Fische…

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  4. Dass, wenn wir hier grüne Spargeln aus Peru kaufen nicht wissen, ob die Erntearbeiter davon leben können?

    Oder, dass unser Bio-Pangasius-Filet (überbacken) in Vietnam nicht die ganze Nahrungskette verändert?

    Oder, dass in Eritrea nicht auch Menschen sterben?

    Oder, dass mit einer vernünftigen Stimmbeteiligung (wenn die schweigende Mehrheit nicht von einer Vernissage vom Abstimmen abgehalten worden wäre) die MEI abgelehnt worden wäre?

    Ja, was sagt uns Ihr Statement, Herr Schwegler?

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