In diesem Bordell verlieren Frauen nicht nur ihre Hoffnung, sondern auch den Boden unter den Füssen

Die bengalische Insel Banishanta ist von zwei Seiten bedroht: Die Prostitution raubt ihren Bewohnerinnen das Leben, der Fluss Pashur schwemmt den kleinen Streifen Land Stück für Stück ins Meer.

Konversation

  1. Als Frau kann ich mir nicht vorstellen, dass dieses enorme Leid, das einer jungen Frau angetan wurde, noch als spannend bezeichnet werden kann. Herr Rizzi, versetzen Sie sich mal in die Frau hinein, was diese mitgemacht hat. Es könnten einem die Tränen kommen, war für sie traurig-schön. Für mich traurig-beelendend. Doch Ihre Ehrlichkeit darin weiss ich zu schätzen.

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    1. Das Wort „schön“ bezieht sich auf die künstlerische Qualität der schwarz-weiss-Bilder. Denken doch einfach etwas nach, bevor Sie in die Tasten hauen, Frau Eichhörnchen.

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    2. Natürlich sind die Fotos von guter Qualität und schön, wohl von einem professionellen oder sehr erfahrenen Fotografen. Was sie aussagen, ist halt weniger schön.

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    1. „Gäbe das nicht etwas mehr her? Wäre sicher spannend.“

      Was soll am Elend anderer Menschen „mehr hergeben“ und „spannend“ sein?

      1. Haben die Menschen auf den Fotos eingewilligt, fotografiert zu werden? 2. Wird ihr Recht auf das eigene Bild gewahrt? Es steht der Name des Fotografen unter den Bildern. 3. Da der Fotograf und die Tageswoche diese Bilder symbolisch und ökonomisch verwerten, werden die auf den Bildern abgebildeten Menschen am symbolischen und ökonomischen Gewinn beteiligt?

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    2. Das sind berechtigte Fragen. Unter Nörgeln dürfen wir etwas anderes verstehen. Es wäre einfach gerecht, wenn die Fotografierten etwas vom Geld des Copyright erhielten.
      Vielleicht wurden sie ja auch bezahlt dafür. Wer weiss es? Deshalb die Fragen.

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