Was sagen die Baslerinnen und Basler zu ihrem neuen Kunsttempel?

Am Sonntag eröffnete der Neubau des Kunstmuseums. Wir haben einige Gespräche der ersten Besucher mitgehört.

(Bild: Eleni Kougionis)

(Bild: Eleni Kougionis)

(Bild: Eleni Kougionis)

(Bild: Eleni Kougionis)

(Bild: Eleni Kougionis)

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(Bild: Eleni Kougionis)

(Bild: Eleni Kougionis)

(Bild: Eleni Kougionis)

Endlich ist es soweit: Nach langer Erwartung hat das Kunstmuseum seinen Neubau eröffnet. In strömendem Regen reihte man sich am Sonntag in die ellenlange Schlange ein, wartete geduldig, kam beim Eingang an, diskutierte mit den Sicherheitsmännern wegen der Tasche, atmete hörbar ein, lief dann noch einmal zurück, gab die Tasche ab, stellte sich erneut an und war dann endlich drin.

Oder fast drin: Seinen Haupteingang hatte das Museum noch nicht geöffnet, die Besucher wurden gebeten, die unterirdische Passage zu benutzen. «Wie im Flugzeug!» riefen die Kinder begeistert. Bei den Erwachsenen war die Stimmung euphorisch bis grimmig.

Wie sich das angehört hat? Wir haben einige Gesprächsfetzen aufgeschnappt.

Konversation

  1. Die Kunscht
    Ist ummensunscht

    Hässlicher geht’s nimmer, Verschandelung des Eingangs zur St. Alban-Vorstadt, aber wer zahlt befiehlt und um Kunstvermögen in Stiftungen und Lagern (auch Museen) abseits des Fiskus zu parkieren ist kein unversteuerter Stutz zu teuer, und die Nobel Architekten „seckeln“ sich dafür die Knochen ab. Ja nu. Bis das die Normalbürger oder Otto-Normalverbraucher mal merken, werden sie noch x-Mal übers Ohr gehauen. Die Revolution ist noch weit hinterm Horizont. Etwas Gutes hat es glaub auch, wenn ich mich nicht irre, der Kanton BL (BL = BatzenLeer), muss glaub nicht daran zahlen.

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    1. Sorry, muss noch was beifügen. Viele die da ein- und ausgehen verstehen ja den aufgehängten und platzierten Gugus sowieso nicht. Wichtig ist aber: MAN IST/WAR DABEI. Fast ähnlich wie bei den Theaterabonnenten:-) F3ü

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  2. Jetzt hat Basel endlich auch einen Hochbunker!

    Warum man die Decken so hoch gebaut hat? Der Besucher kommt sich ja darin dann eher klein und mikrig vor.
    Das ist aber wohl nicht etwa beabsichtigt?

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  3. Das Museum ist an Hässlichkeit nicht zu überbieten. Der viel zu aufdringliche Eingangsbereich ist ein Wetteifern von Architekt und „Kleinstadt Basel“ um Aufmerksamkeit. Der Gipfel der Geschmacklosigkeit und eine Frechheit sondergleichen ist der Holzboden, der an nichts als eine stillgelegte, ehemals mit Blut getränkten und leicht zu reinigenden Grund, einer Grossmetzgerei erinert und die Bilder schlicht zu Fleisch am Haken degradiert!

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  4. Der Kubus erinnert mich stark an das Haus von Schwarz und Weiss aus „Das Lied von Eis und Feuer“

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