Abwärme von Toten, eine heisse Sammlung und eine kurze, aber heftige kalte Dusche

Was läuft in der Region? Unsere tägliche Übersicht über die lokalen Geschichten.

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Das neue Krematorium auf dem Hörnli nutzt die Öfen zum Heizen

Einblick in den Rohbau des Ersatzneubaus mit den drei Kremationsöfen und den Rauchgaskanälen, unten, auf dem Friedhof am Hörnli in Riehen. Die Inbetriebnahme des neuen Krematoriums ist für das zweite Quartal 2017 geplant. Der Friedhof ist der groesste Friedhof der Schweiz.

Einblick in den Rohbau des Ersatzneubaus mit den drei Kremationsöfen und den Rauchgaskanälen (unten) auf dem Friedhof am Hörnli in Riehen. Die Inbetriebnahme des neuen Krematoriums ist für das zweite Quartal 2017 geplant. Der Friedhof ist der grösste der Schweiz. (Bild: Keystone/Georgios Kefalas)

  • Das Bestattungswesen Basel-Stadt hat am Mittwoch in den Neubau des Krematoriums Hörnli geladen.
  • Hauptgrund für die 16,95 Mil­lio­nen Fran­ken teure Sanierung waren die vier alten Öfen. Sie erfüllten die Schadstoffnormen nicht mehr und waren reparaturanfällig.
  • Neu gibt es drei Öfen. Sie sind leistungsfähiger und könnten 1000 Einäscherung mehr durchführen pro Jahr. Gemacht werden allerdings weiterhin 4500.
  • Die Wär­me, die bei der Ein­äsche­rung ent­steht, wer­de im Win­ter da­zu be­nutzt, die di­ver­sen Räum­lich­kei­ten auf dem Fried­hof am Hörn­li zu be­hei­zen, berichtet die «Basler Zeitung».
  • Strom wird keiner produziert – der Aufwand wäre für den Ertrag zu gross. Kurz: Lohnt sich nicht, obwohl es möglich wäre.
  • Dass gleich ein neues Haus gebaut wurde, ist darauf zurückzuführen, dass Hinterbliebene den Sarg nicht begleiten können. Neu gibt es «vor den Öff­nun­gen der Öfen für die Sär­ge einen licht­durch­flu­te­ten Raum, wo die An­ge­hö­ri­gen Ab­schied neh­men kön­nen», sagt Marc Lü­thi, Lei­ter des Be­stat­tungs­we­sens.

«Basler Zeitung»: Krematorium wird würdevoller

Mehr freie Wohnungen in Basel wegen Erlenmatt

  • Die gute Nachricht: Die Leerstandsquote bei Wohnungen ist von 0,3 auf 0,4 Prozent gestiegen. Es gibt also mehr freie Wohnungen als im Vorjahr.
  • Der Grund ist die Fertigstellung mehrerer Hundert Wohnungen auf dem Erlenmatt-Areal.
  • Die schlechte Nachricht: Im laufenden Jahr werden nicht annähernd so viele fertiggestellt. Gerechnet wird mit 400.
  • Der Leerstand bei Laden- und Gewerbeflächen nimmt im Gegensatz zu den Wohnflächen ab. Es gibt also weniger frei verfügbare Ladenfläche als vor einem Jahr.
  • Allerdings ist das eigentlich eine gute Nachricht: Das Lädeli-Sterben ist offensichtlich doch nicht so gravierend.

Mehr freie Wohnungen in Basel wegen Erlenmatt

Wollten Sie nicht immer schon ein Museum eröffnen? Der perfekte Moment

(Bild: 20 Minuten / las)

Wir porträtieren in unserer Serie «Skurrile Museen» regelmässig Sammlungen in der Region (Sie erinnern sich: Frosch-, Monteverdi-, Velo-Solex-Museum, usw). Sollten Sie dabei in Sammellust geraten sein: Wie wärs mit einem Toaster-Museum? Sacha Rudin aus Basel verkauft seine Sammlung von 200 alten Toastern. «20 Minuten» hat den 48-Jährigen getroffen und über Gründe und Leidenschaft gesprochen.

«20 Minuten»: Basler Sammler verkauft 200 Vintage-Toaster

Landunter in Basel: Das Gewitter von Mittwochabend führte zu 21 Feuerwehreinsätzen in Basel




(Bild: Gabriel Brönnimann)

Wir drücken Ihnen die Daumen, dass Sie kurz nach 20 Uhr am Mittwochabend gemütlich auf dem Sofa sassen. Andernfalls sind Sie richtig nass geworden. Rund 30 Minuten schüttete es so richtig.

Und auch wenn die Stimmung dabei schön war, die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun mit dem Sommergewitter. Wie das Justiz- und Sicherheitsdepartement mitteilt, musste die Feuerwehr 21-mal ausrücken. In Basel waren Keller vollgelaufen, zudem mussten in Riehen zwei umgestürzte Bäume von der Strasse geräumt werden. Glücklicherweise gab es nach aktuellem Stand keine Verletzten.




(Bild: Gabriel Brönnimann)

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