Alles für den grossen Traum

Wunschberuf Fussballer, Traumkarriere Sängerin – Jugendliche haben das Recht auf grosse Träume. Aber wie können sie realisiert werden? Und wann ist es an der Zeit, sich von einem Traum zu verabschieden? Darüber wird am Montagabend in einer prominenten Runde diskutiert. Mit dabei Christian Streich, Trainer des SC Freiburg.

Wunschberuf Fussballer, Traumkarriere Sängerin – Jugendliche haben das Recht auf grosse Träume. Aber wie können sie realisiert werden? Und wann ist es an der Zeit, sich von einem Traum zu verabschieden? Darüber wird am Montagabend in einer prominenten Runde diskutiert (19 Uhr, Unternehmen Mitte). Mit dabei Christian Streich, Trainer des SC Freiburg.

Reithofbesitzerin, Lokomotivführer, Profifussballer, international gefeierte Tänzerin. Kinder haben oft ganz klare Vorstellungen von ihrem späteren Leben als Erwachsene. Jugendliche haben es etwas schwieriger. Sie sind dabei, tatsächlich die Weichen für ihr späteres Leben zu stellen. Was nicht bedeutet, dass die Träume kleiner werden müssen.

Aber was braucht es, um nicht beim Träumen stehen zu bleiben? Wie wird aus dem 12-Jährigen Hobbykicker der gefeierte Jungstar mit Profivertrag? Wie kommt die Sängerin, die sich selbst mit der Gitarre begleitet aus dem eigenen Zimmer auf die grosse Bühne? Und was, wenn es nicht klappt? Dann muss das Leben doch auch weitergehen?

«Alles für den grossen Traum!» Unter diesem Titel werden am Montagabend im Unternehmen Mitte (19 Uhr, Eintritt frei) genau diese Themen im Rahmen des 70. Geburtstags der Jugendarbeit Basel diskutiert.

Christian Streich feiert Profi-Erfolge mit seinen einstigen Junioren

Mit dabei einer, der es im Bereich Fussball ganz genau wissen muss: Christian Streich, Trainer des SC Freiburg. Er war über 15 Jahre lang im Nachwuchsbereich des SC tätig. Heute ist Streich Cheftrainer der Bundesliga-Fussballer in Freiburg und hat zehn Spieler im Kader, die durch die Juniorenabteilung des eigenen Clubs gegangen sind. Streich hat viele hoffnungsvolle Karrieren beginnen oder scheitern sehen.

Massimo Ceccaroni und Benjamin Huggel arbeiten heute dort, wo in Basel steile Karrieren gezimmert werden und grosse Hoffnungen platzen: Ceccaroni als Nachwuchs-Chef des FC Basel. Huggel, der bis letzte Saison noch das rotblaue Trikot trug, als Assistenztrainer der ältesten FCB-Nachwuchsmannschaft. Auch sie wissen also, was es neben Talent noch braucht, um sich im Fussballbusiness durchsetzen zu können.

Wie sehr sind Musiker wirklich auf sich selbst gestellt?

Ist der Karriereweg im Fussball mit all seinen Nachwuchs-Zentren strikt organisiert, so sind Musiker viel mehr auf sich selbst gestellt. Darüber, wie das grosse Ziel trotzdem anvisiert werden kann, sprechen Sängerin Bettina Schelker, international erfolgreiche Singer-Songwriterin, und Black Tiger, Basler Rap-Pionier.

Zwei, die in ihrer Arbeit Jugendliche auf ihrem Weg unterstützen können, sind Ines Hugle und Sandro Penta. Hugle hat als Jugendarbeiterin im Purple Park täglich mit 12- bis 16-Jährigen zu tun, kennt ihre Hoffnungen und Sorgen. Penta sorgt als Leiter Leistungssport und Nachwuchsförderung des Sportamtes Basel dafür, dass Sportkarriere und Ausbildung unter einen Hut passen.

Und last but not least kann mit Christoph Rediger ein 19-Jähriger von seinen Plänen und bereits gemachten Erfahrungen berichten, der soeben auf dem Sprung ist, sich eine Karriere als Skater aufzubauen (siehe Video unten).

Der Talk findet am Montag, 10. Dezember ab 19 Uhr im Unternehmen Mitte statt, der Eintritt ist frei. Die TagesWoche ist Medienpartner des Talks. Moderiert wird der Anlass von den beiden TagesWoche-Redaktoren Tara Hill und Florian Raz.

Konversation

Nächster Artikel